Living in a City  —  Reports aus Berlin     – Zum Report 7 khd
Stand:  8.4.2009   (52. Ed.)  –  File: Bln/Ex/Steglitzer_Schlossstr.html


Diese Seite ist eine Ergänzung zu einem Berlin-Report, in dem über die Aufwertung der Steglitzer Schloßstraße durch den Bau neuer Einkaufszentren wie „Das Schloß“ am Rathaus Sreglitz und dem „Schloßstraßen-Center“ am Walther-Schreiber-Platz berichtet wird. Über das alte „Forum Steglitz“ aus den 1960er-Jahren wird in einem anderen Berlin-Report berichtet. Es gilt der allgemeine CopyRight-Hinweis. Manches wurde hier mit [Ed: ...] kommentiert.


Die Steglitzer Schloßstraße (1)

I n h a l t :


W A R E N H A U S   W E R T H E I M

Viele Berliner waren dabei

Besucherstrom überschwemmte Wertheim nach der Eröffnung

      Wertheim am Tag der Eröffnung
^   Das Warenhaus Wertheim öffnete am 18. Juli 1952 in der Steglitzer Schloßstarße seine Pforten. Im Hintergrund die alte Wohnhaus- Bebauung an der Schloßstraße, wo heute (2003) das Kaufhaus Karstadt steht.   (Foto: 18.7.1952 – Walter)

Aber Anfang 2007 steht fest, daß das Wertheim- Warenhaus demnächst einem Neubau weichen muß. Eigentümer Karstadt will das so.   (Repro: 2003 – khd)
Aus:
Telegraf, West-Berlin, Nr. 165 / 7. Jg., 19. Juli 1952, Seite 1 + 7 (Titelseite + Lokales).

STEGLITZ (Sz). „Wird nicht wirklich in dieser gesegneten Stadt ein bißchen viel projektiert? Wechsel auf die Zukunft?“

So fragte Kurt Tocholsky 1919. Und noch heute hört man solche Bedenken in Berlin — meist von Westdeutschen. Viele Projekte? Ja! Aber sie werden auch realisiert. Am Tauentzien, auf dem

Am 18. Juli 1952
eröffnete das neugebaute Warenhaus Wertheim in der Steglitzer Schloßstraße.


Hm, feierten die eigentlich 2002 ihr 50-jähriges Jubiläum?

Kurfürstendamm, in Neukölln, in Reinickendorf, an allen Ecken und Enden, und gestern in der Steglitzer Schloßstraße.

Wertheim eröffnete, und viele Berliner waren dabei. An der Spitze der Regierende Bürgermeister Ernst Reuter und der Bundesbevollmächtigte Dr. Vockel. Um 10.29 Uhr sickerte der Besucherstrom durch eine geöffnete Tür zwischen die Verkaufstische im Erdgeschoß. 10.35 Uhr strömte er durch alle Pforten und überschwemmte auch die oberen Etagen. 10.45 Uhr war im Erfrischungsraum kein Platz mehr frei, und um 10.50 Uhr suchte das erste verlorengegangene Kind seine Mutti.

Man wollte nicht nur dabeigewesen sein, es wurde auch gekauft — bei zum Teil erstaunlich niedrigen Preisen. Sechs 50-DM-Scheine lagen bereits nach einer Stunde in einer Kasse der Wäscheabteilung. Ein guter Auftakt für die Firma.

Es war auch ein guter — und schwerer — Auftakt für 600 Angestellte und Arbeiter. Am Haupteingang lenkte Herr Mischke strahlend den Besucherstrom, er ist seit 37 Jahren „im Geschäft“. Das gewandte Fräulein an der Ausgabe war bis vor kurzem noch im Kaufhaus Neukölln beschäftigt. Mit großen Stoffballen eifrig hantierend freut sich ihre Kollegin über den neuen Arbeitsplatz; sie war lange arbeitslos.

Dicht umlagert sind die Spielwarentische, hier werden Kinderherzen weit und Männerherzen schwach. Und die Frauenherzen? Sie schlagen bei den Stoffen, Kleidern und Hüten. Einsam wartet eine Verkäuferin hinter Bücherstapeln. Auch eine „Neue“, sie hat früher im größten Büchergeschäft Europas, bei Gräfe & Unzer in Königsberg, gearbeitet. Ihr Wertheim-Reich ist nur klein: „Bücher gehen heutzutage schlecht. Aber wir fangen lieber bescheiden an und werden dann groß, als umgekehrt. Hoffentlich bringen Sie uns Glück!“ Das erste verkaufte Buch wird eingepackt — es ist von Tucholsky.



S T O P   D E R   U M W E L T V E R G I F T U N G !

Autofreier Samstag in der Schloßstraße – saubere Luft für Mensch und Natur

Eine Aktion der Bürgerinitiative für Umweltschutz in Steglitz (BUS).

Aus: Flugblatt der BUS, das am 7. Juli 1984 in der Steglitzer Schloßstraße, stark belächelt von CDU- und SPD- Leuten, verteilt wurde. Diese Bürgerinitiative, die damals noch nicht die durch die Autos erzeugten Klimagase betonte (das hätte damals keiner verstanden), obwohl 1984 schon klar war, daß die Abgase der Autos zum
globalen Klimawandel beitragen werden. Und deshalb hatten damals die meisten Mitglieder schon lange ganz bewußt aufs Auto verzichtet. „In Berlin braucht man ein Auto meist nicht“, war die einhellige Meinung. Diese früh wissende BUS gibt es längst nicht mehr, aber dafür noch mehr Autos, keine wirkliche Förderung des Öffentlichen Personen-Nah-Verkehrs (ÖPNV) – und nun aber den Klimawandel... Das Flugblatt von 1984:

L i e b e   A u t o b e n u t z e r ,

hätten Sie Ihr Auto auch dann benutzt, wenn Sie sich klarmachen,

  • daß – neben den Kraftwerken und Industriebetrieben – vor allem die Autos die Luft verpesten, die Bäume töten und uns Menschen krankmachen ?

  • daß in den Straßen, Parks und Gärten von Steglitz und Lichterfelde jeder zweite Baum krank ist und täglich Bäume abgesägt werden müssen ?

  • daß nach Angaben des Berliner Senats in den Wäldern bereits zwei Drittel der Nadelbäume erkrankt sind, und daß es in wenigen Jahren in dieser Stadt so gut wie keinen Wald mehr geben wird, zumindest keinen Nadelwald ?

  • daß immer mehr Menschen, insbesondere Ältere, Säuglinge und Kinder an der schlechten Luft erkranken ?

  • daß in stark belasteten Gebieten, wie z. B. der Schloßstraße, Kinder verstärkt an Asthma leiden und an der schlechten Luft geradezu ersticken ?

  • daß Autofahrten auch Nachteile bringen ?  Denken Sie nur an die entnervende Parkplatzsuche, an die Abgase und den Verkehrslärm sowie an die Parplatzgebühren.


Neben den Kraftwerken und der Industrie trägt der Autoverkehr hauptsächlich zur Luftverschmutzung bei. Es ist unvorstellbar, aber wenn nichts geschieht, wird Berlin in wenigen Jahren weitgehend wald- und baumlos sein.

Immer mehr Menschen fragen sich, ob sie weiterhin in dieser Stadt leben können und ob sie es noch verantworten können, in dieser Stadt ein Kind zur Welt zu bringen.

Nur eine drastische Einschränkung des Autoverkehrs kann deshalb die Luft verbessern, die Gesundheit und die Bäume retten helfen.

Schließen Sie sich unserer Aktion an:

Ab sofort:  Autofreier Samstag in der Schloßstraße und in der City.

Ab sofort:  So oft wie möglich mit dem Fahrrad, mit der Bahn oder zu Fuß zur Arbeit und zum Einkauf.





A L S   D I E   G R Ü N E N   N O C H   K R E A T I V   W A R E N

Mehr Hermann-Ehlers-Platz

Platz für Fußgänger / Die öffentliche Diskussion ist eröffnet.

Aus: Steglitzer ALtag – Nr. 43/1987 (Stadtteilzeitung der Alternativen Liste), 2. Mai 1987, Seite 4 (Grünes Zentrum Steglitz). [Original gibt es nicht im Internet]. Hinweis: Die AL (Alternative Liste) ist der Vorläufer der GRÜNEN in Berlin.

STEGLITZ (khd). Was spricht denn dagegen, den Hermann-Ehlers-Platz so einzurichten, daß Menschen – und nicht Autos – sich auf dem Platz wohlfühlen? Sagen oder schreiben Sie Ihre Meinung dazu an: AL-Fraktion, c/o Rathaus.8teglitz, Schloßstraße 37, 1000 Berlin 41, Telefon 7904-2136.

1987 von der AL zur Diskussion gestellt: Neugestalltung des Hermann-Ehlers-Platzes
^   Im Rahmen ihres Planes „Grünes Zentrum Steglitz“ von 1986/87, zu dem ein Begrünungsplan für die Grunewaldstraße Ecke Schloßstraße sowie eine fußgängerfreundliche Gestaltung der gesamten Schloßstraße gehörte, entwickelte die AL (heute DIE GRÜNEN) auch ein Konzept für die Umgestaltung des Hermann-Ehlers- Platzes am Rathaus Steglitz. Nur einiges floß in die amtliche Planung ein. Die Schloßstraße ist auch 20 Jahre später ein Dorado für klimakillende Autos. Und dafür trägt vor allem die bezirkliche CDU Verantwortung. Und mit dieser CDU sitzen die Steglitzer GRÜNEN seit dem 31.10.2006 nun in einem Boot . . .   (Garfik: 1987 – AL-Steglitz)


Erst im vorigen Jahr hat das Bezirksamt einen zaghaften Anfang in diese Richtung gewagt. Die Amtsplaner waren leider nicht bereit, konsequenter vorzugehen und z. B. einen Teil der Bodenversiegelung zu entfernen.

Der Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz hat einen städtebaulichen Ideenwettbewerb unter 6 eingeladenen Architekten ausgeschrieben. Ziel dieses Wettbewerbs (ohne Beteiligung der Bürger!) ist, den für Steglitz „zentralen Bereich des Hermann- Ehlers-Platzes/Albrechtstraße aufzuwerten“.

Wenn Ende Mai die Architekten ihre Vorstellungen zum Wettbewerbsgebiet und auch zur weitergehenden Umgestaltung des Hermann- Ehlers-Platzes in der Öffentlichkeit vorstellen werden, wird der in der Skizze dargestellte Diskussions-Vorschlag kaum dabei sein. — Was jedoch an der Gedächtniskirche in der Berliner City geklappt hat, warum soll das nicht im Steglitzer Zentrum am Kreisel funktionieren? Auch die „Steglitzer Schnalle“, die Albrechtstraße vor dem Kreisel, kann geschlossen werden. Mit zwei aufgepflasterten Busspuren bleibt der Platz nur noch für BVG-Busse, Radler und Taxis durchlässig.

Um das zu verwirklichen, ist es notwendig die Düppelstraße in Richtung Westtangente zu verlegen. Dadurch läßt sich der Hermann- Ehlers-Platz 2-fach vergrößern und der Düppel-Markt könnte auf dem Platz stattfinden. Der Verkehr aus der Albrechtstraße könnte dann in die Düppelstraße und die Kuhligkshofstraße fließen. Über die Kuhligkshofstraße könnte dann nach entsprechendem Umbau, auch Verkehr in die Albrechtstraße (ab S-Bahnbrücke) fließen.

Mir diesen Maßnahmen ließe sich ein anziehender Stadtplatz für die Füßgänger im Steglitzer Zentrum einrichten. Was spricht dagegen?



S C H L O S S S R A S S E

Schloßstraße — zwischen Gestern und Morgen

Aus: ??? (vermutlich eine Zeitung der Grünen), 2001/02 (?) von ANDREAS KOSKA. [
Original]

Die Schloßstraße war schon immer ein Teil historischer Verkehrsverbindungen. Friedrich der Große fuhr hier mit seiner Kutsche zwischen seinem Berliner Schloß und Potsdam entlang. Drei Schmieden haben hier damals ihr Auskommen gefunden. Später wurde die Straße Teil der Reichsstraße 1 zwischen Aachen und Königsberg. Der Verkehr rollte. Steglitz entwickelte sich zum größten Dorf Preußens mit fast 100.000 Einwohnern, das Rathaus wurde gebaut, die ersten Geschäfte entstanden, so z. B. das Kaufhaus von Moritz Feidt (heute Leiser).

Das erste Kino an der Ecke Miquelstraße (Muthesiusstraße) erblickte das Licht der Welt, 1928 wird der Titaniapalast eröffnet. Kino, aber nach dem Kriegsende auch Spielstätte der Berliner Philharmoniker und Gründungsort der Freien Universität Berlin. Mit der Teilung der Stadt wächst die Bedeutung der Schloßstraße. Kaufhäuser wie Held (Hertie), Karstadt, Wertheim, C&A, P&C, Leineweber, Woolworth und Ebbinghaus entstehen. Mit dem Forum Steglitz wird das erste Einkaufscenter moderner Prägung in ganz Berlin kreiert. Parallel erfolgt der Bau der Autobahn A 103 (Westtangente) und der Ausbau der U-Bahnstrecke 9, zuerst bis zum Walther-Schreiber-Platz, später bis zum Rathaus. Der Schildhornplatz verschwindet unter der Joachim-Tiburtius-Brücke, an der der Bierpinsel zur einem weiteren Wahrzeichen der Schloßstraße wird. Der Bau des "Kreisels" wird zu einem baupolitischen Skandal, in deren Verlauf sogar der Regierende Bürgemeister den Hut nehmen muss.

  Sollten Sie via Suchmaschine direkt auf diese Seite gestoßen sein, dann interessieren Sie sich vielleicht auch für die folgenden Reports:
  • Forum Steglitz.
  • Steglitzer Kreisel.
  • Schloßstraßen-Center.
  • Schloßgalerie am alten Rathaus.
  •  
    Die Schloßstraße wird zur zweitwichtigsten Einkaufsstraße (West-)Berlins. Sie erhält den Beinamen "Leipziger Straße des Westens", in Erinnerung an die in der Vorkriegszeit wichtige Einkaufsgegend, die nach dem Mauerbau vollkommen verödete.

    In der letzten Zeit sind weitere Einkaufzentren entstanden, z. B. die "Galleria" und "Schloßstraße 110", das Erdgeschoß des Kreisels wurde ausgebaut, weitere wie die "Rathauspassagen" (Baubeginn Frühjahr 2003) und der Hertie-Abriss mit nachfolgendem Umbau des Walther-Schreiber-Platzes und Neubau eines Centers sind in Vorbereitung.

    Die Straße ist beim Publikum weiterhin beliebt. Trotzdem gibt es seit schon über dreißig Jahren Diskussion über die Atmosphäre und die Verweilqualität der Straße. Viele Vorschläge werden gemacht. Ein Biergarten auf dem Hermann-Ehlers-Platz, Verkehrsberuhigung der Schloßstraße, Straßencafés oder Kleinkunst im Bierpinsel nur um einige der Vorschläge zu benennen.

    Schon 1974 schrieb Walter Schneider-Römheld, der Vorsitzender des Steglitzer Heimatvereins in der "Steglitzer Heimat": "Die Schloßstraße muss echte Fußgängerzone werden. Die Nachwelt wird es den Stadtväter von heute danken. Die Auspizien stehen jedenfalls derzeit günstig."

    In den letzten Wochen und Monaten beschäftigten sich die "Berliner Morgenpost" und die "Friedrich-Naumann-Stiftung" mit der Zukunft der Einkausmeile. Der ev. Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf rief in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf zum "Zukunftskongress Umwelt und Entwicklung" – auch hier war die Schloßstraße das Thema einer Arbeitsgruppe.

    Im Ergebnissprotokoll kann man folgendes Nachlesen: "(...) wurden Projekte entwickelt die vorsehen, die Schloßstraße zu Bummel- und Erlebniszone umzugestalten. Die Schloßstraße soll vom Durchgangsverkehr befreit zum "Boulevard des Südwestens" werden. Eine Atmosphäre, die zum Flanieren, sich Treffen zum Cafébesuch und Einkaufen einlädt, könne beispielweise durch einen Gewerbemix, der Einzelgeschäften Raum lässt, durch Straßencafés sowie mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer geschaffen werden. Als kurzfristig umsetzbare Maßnahme wurde vorgeschlagen, die Schloßstraße an den Adventssamstagen zur Fußgängerzone zu machen." — soweit das Protokoll.

    Als größtes Problem wird in allen Diskussionen und Foren der Durchgangsverkehr gesehen. Die Straße gehört zu den Unfallschwerpunkten im Bezirk, mit überdurchschnittlich vielen Toten und Verletzten. In der Hauptsache Fußgänger. Bei einer Sperrung der Schloßstraße wird befürchtet das sich der Parksuchverkehr in die umliegenden kleinen Wohnstraßen verlagern wird. Ein Parkleitsystem zu den vorhandenen Parkhäusern wird gefordert. Die Nebenstraßen sind häufig vollgestopft, die Parkhäuser stehen dagegen halbleer. Mit der Parkraumbewirtschaftung und dem kostenpflichtigen Parken am Straßenrand könnte es zu einer Umkehr kommen.

    Uns interessiert vor allem Ihre Meinung. Die Meinung der Anwohner und Nutzer der Schloßstraße.

    Lassen Sie bitte Ihrer Fantasie freien Lauf. Wir würden uns über viele Zuschriften und Meinungsäußerungen freuen [Ed: heißt es zwar im Originaltext, kann aber an dieser Stelle nicht eingelöst werden].



    S C H L O S S S R A S S E

    Neues Gesicht für die Schloßstraße

    Gleich mehrere Projekte für Steglitzer Einkaufsmeile in Planung

    Aus:
    Regional-Rundschau, 18. Juni 2003, Seite 4 (Steglitz-Zehlendorf). [Original]

    STEGLITZ. Es tut sich was in der Schloßstraße. Eine der beliebtesten Einkaufsmeilen Berlins wird sich in nächster Zeit wandeln und einer Verjüngungskur unterziehen. Gleich mehrere Bau- und Umbauprojekte stehen an, und so werden wohl für einige Zeit Baulärm und Verkehrseinschränkungen den Einkaufsbummel begleiten. Auch das Bezirksamt blieb nicht untätig, sondern erarbeitete mittlerweile Leitlinien zur Gestaltung der 1,3 Kilometer langen Schloßstraße, die rund 100.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche bietet.

    Bereits im Juli könnte es ernst werden mit dem Bau der neuen „Schloßgalerie“ am südlichen Ende der Steglitzer Geschäftsstraße, gegenüber des Hermann-Ehlers-Platzes. Rund um das alte Rathaus werden neben einer neuen größeren Bezirksbibliothek Geschäfte, Büros und Gastronomiebetriebe entstehen. 170 Millionen Euro investiert die H.F.S. Immobilienfond GmbH, die bereits mit den Gropiuspassagen Furore machte, in das Projekt. Im Frühjahr 2005 soll der Bau stehen.

    Umbaupläne gibt es im traditionsreichen Titania- Palast. Das Kino mit Eingang an der Guthsmuthsstraße soll um vier Säle mit zusammen 600 Plätzen und einem zweigeschossigem Foyer erweitert werden. Dazu wollen die Eigentümer voraussichtlich im nächsten Jahr einen Neubau auf dem Nachbargrundstück errichten.

          Platz vor dem Forum Steglitz 2003
    ^   Deutlich mehr Platz für Flaneure soll es künftig vor dem Forum Steglitz geben, wenn der Umbau des Walther-Schreiber-Platzes eines Tages abgeschlossen ist. Foto: Bellack.   (Repro: 8.2003 – khd)
    Gleich nebenan im
    Forum Steglitz wird ebenfalls seit langem über Umbaupläne gebrütet. Bei laufendem Betrieb will die Hammerson GmbH dem mehr als 30 Jahre alten Haus ein neues Outfit verpassen. So sollen die Laufbänder im Erdgeschoss verschwinden und der Durch- und Überblick im dann glasüberdachten Innenhof verbessert werden. Der Bornmarkt muss dafür allerdings ins Souterrain zum vorhandenen Supermarkt ausweichen und schrumpfen. Auch für eine „sensible“ Neugestaltung der Fassade gibt es Pläne.

    Ganz neu soll auch das sogenannte Eingangstor der Schloßstraße gestaltet werden. Aus dem Walter- Schreiber- Platz – bisher nur Verkehrsrondell – könnte dabei eine Bummelzone werden. Die Mittelinsel soll verschwinden, Bushaltestelle und Taxistand werden in die Bundesallee verlegt. So könnten die Fahrbahnen in die Mitte verlegt werden, und vor dem Forum Steglitz entstünde reichlich Platz für Flaneure. Finanziert werden soll der Umbau nach Willen des Bezirksamtes Tempelhof- Schöneberg, zu dem der Platz bereits zählt, von der Eigentümerin des leer stehenden Hertiekaufhauses, AMB-Generali. Diese plante dort einen Geschäftsneubau, doch gebe es nun offenbar Verkaufsabsichten, heißt es im Bezirksamt.

    Die zahlreichen Bauvorhaben zwischen Walther- Schreiber und Hermann- Ehlers- Platz veranlassten das Bezirksamt Steglitz- Zehlendorf, sich mit der städtebaulichen Gesamtsituation der Steglitzer Einkaufsmeile zu befassen. Das Ergebnis ist ein Entwurf für Leitlinien zur Gestaltung der Schloßstraße, den Baustadtrat Uwe Stäglin jetzt vorstellte. Trotz wirtschaftlicher Stabilität, sei es nötig, die Aufenthaltsqualität in der Straße deutlich zu verbessern, um auch weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben. Der Entwurf soll als Grundlage bei künftigen Planungen dienen und formuliert Vorgaben für den Fall, dass im Zusammenhang mit Investitionsvorhaben Gehwege und Parkstreifen baulich verändert werden können.

    Langfristig denke man daran, den ursprünglichen Alleecharakter der ersten preußischen Chaussee, zu der die Schloßstraße zählt, wieder zu beleben. So möchte man nördlich der Joachim-Tiburtiusbrücke die Parkspur aufpflastern und Bäume pflanzen. Die Gehwege sollen künftig von Mobiliar freigehalten werden. Möglicherweise werden auch Parkplätze geopfert um Platz für Fahrräder zu schaffen. Dann würden sie nicht mehr „wild geparkt“ und Fußgänger hätten mehr Platz zum Bummeln. Wichtig sei es auch, den Platz unter der Joachim-Tiburtius- Brücke freundlicher zu gestalten. Für den Verkehr sollen zwei Fahrspuren in jeder Richtung erhalten bleiben, wobei jeweils eine Bussen und Radfahrern vorbehalten werden soll.

    Schon beim Bau der „Schloß- Galerie“ kommt das neue Konzept zum Tragen. So werden am Rathaus im Zuge der anstehenden Bauarbeiten gleich die Gehwege deutlich verbreitert. Dafür verschwinden eine Rechtsabbiegespur sowie eine Bushaltebucht.



    Z U R   F I N A N Z I E R U N G   D E R   S C H L O S S G A L E R I E

    Produktplanung der H.F.S. für das Jahr 2005

    Ein geschlossener Immobilienfonds macht von sich reden. Und in den (unsichtbaren) Meta-Tags der Ankündigungs- Webseite heißt es: „Steuer- und renditeorientierte Kapitalanlagen durch geschlossene Immobilienfonds und Leasingfonds“. Keywords sind: „Altersvorsorge, Anlage, Auslandfonds, Auslandsfonds, Beteiligung, Emissionshaus, Fonds, Fond, fond, Fondsbeteiligung, Fondsverwaltung, Geldanlage, geschlossener Immobilienfonds, hfs, HFS, H.F.S., Immobilie, Immobilienfonds, Immobilienfond, Inflationsschutz, Inlandsfonds, Inlandfonds, Kapital, Kapitalanlage, Kapitalanlagen, Leasingfonds, Leasingfond, Rendite, Risikostreuung, Sachwerte, Sonderabschreibungen, Steuer, Steuern, Steuern sparen, Steuerorientiert, steuerorientiert, steuerorientierte Kapitalanlangen, Steuervorteil, Verlustzuweisung, Vermögen, Vermögensanlage, Wertsteigerung, Zweitmarkt“.

    Von:
    H.F.S. – HYPO-Fondsbeteiligungen für Sachwerte GmbH, Thomas-Dehler-Straße 18, 81737 München, Herbst (November?) 2004 (Werbung) von H.F.S. [Original]

    Produktankündigung
     
    H.F.S. 10 KG – ein geschlossener Fonds der Extraklasse
     

    Voraussichtlich Ende Oktober wird die Platzierung des neuen Deutschland-Immobilienfonds beginnen.

    Mit einem Investitionsvolumen von ca. € 679 Mio. wird es der größte bislang von der H.F.S. aufgelegte Fonds werden. Die Objekte Behördenzentrum Frankfurt, Schloßgalerie Steglitz und Hauptbahnhof Potsdam ergänzen sich ideal und greifen die folgenden, für Anleger wichtigen Themen auf:

       
    Sicherheit:
    Behördenzentrum Frankfurt mit einem 30-jährigen Mietvertrag mit dem Land Hessen.
     
    Emotion:
    Schloßgalerie Steglitz, an der zweitstärksten Einkaufsstraße Berlins gelegen, wird das Einkaufen in Berlin neu definieren. Ein künstlicher Lichthimmel kann jedes beliebige reale oder fantastische Firmament lebensecht an die Decke projektieren: Tag und Nacht, Sonne und Wolken, das Weltall oder die Tiefsee werden mit faszinierenden Effekten den Besuchern eine in Deutschland einmalige Attraktion bieten.
     
    Chance:
    Hauptbahnhof Potsdam bietet die Chance durch Vermietung der derzeit leerstehenden Flächen, nicht kalkulierte Zusatzeinnahmen zu erzielen.
     

    Der Fonds wird eine Ausschüttung von 6 % (steuerorientierte Anleger) bzw. 6,5 % (ausschüttungsorientierte Anleger) aufweisen.

    Das Emissionskapital beträgt ca. € 328 Mio.

    Damit wird die H.F.S. 10 KG einer der attraktivsten geschlossenen Fonds dieses und nächsten Jahres werden.



    Forum Steglitz wird Familiencenter

    Bis Mitte 2006 investieren die Eigentümer 40 Millionen Euro in den Umbau.

    Hinweis auf:
    Der Tagesspiegel, Berlin, 27. Mai 2005, Seite 13 (Berlin). [Original]



    S C H L O S S - S T R A S S E N - C E N T E R

    Grünstreifen und breitere Bürgersteige

    Umbau am Walther-Schreiber-Platz

    Aus:
    Berliner Zeitung, 25. Oktober 2005, Seite xx (Berlin). [Original]

      Zum  „Report übers
    Schloßstraßen-Center

     
    FRIEDENAU/STEGLITZ. Er gilt als Eingangstor zur Shopping- Meile Schlossstraße und er soll moderner und schicker werden: Spätestens in einem Jahr wird der an der Schnittstelle zwischen Friede- nau und Steglitz gelegene Walther- Schreiber- Platz ein neues Gesicht haben. Busse halten dann nicht mehr auf einer Mittelinsel, die Bürgersteige werden viel breiter als bisher und in der Mitte wird ein Grünstreifen verlaufen. Aufwertung nennen das die Stadtplaner von Tempelhof-Schöneberg. Bezahlt werden die Umbauarbeiten von der italienischen Generali-Gruppe und von Tenkhoff Properties.

    Dass die Investoren eine Summe in unbekannter Höhe locker machen für einen über Jahrzehnte vernachlässigten Platz hat einen guten Grund. Direkt am Walther-Schreiber-Platz lassen sie das Schloss-Straßen-Center (SSC) bauen. Das dreigeschossige von einer Glasfassade dominierte Einkaufszentrum mit 67 Geschäften und Restaurants entsteht an der Stelle, an der sich einst das Hertie-Kaufhaus befand. "Wir wollen im Oktober nächsten Jahres fertig sein", sagt Projektentwickler Joachim Tenkhoff. Und weil jeder Tag beim Bauen zählt verzichten die Investoren auch auf eine Grundsteinlegung und ein Richtfest. Seit gestern liegt für das 80 Millionen Euro teure Projekt die Baugenehmigung vor. Derzeit wird die Grube für das Center ausgehoben.

    Für den Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg Ekkehard Band (SPD) sind der Bau des Centers und die Umgestaltung des Walther-Schreiber-Platzes aus städtebaulicher Sicht zwei wichtige Projekte. Zum einen werde der Platz an die historische Sichtachse der Schlossstraße angeglichen. "Außerdem versprechen wir uns durch die Projekte eine Ausstrahlungswirkung unter anderem auf die Rheinstraße." Dort seien bereits Verwahrlosungstendenzen auszumachen, sagt Band. "Es gibt zunehmend Leerstand." Einen Aufschwung erwartet Band deshalb, weil auch an anderen Stellen der Schlossstraße gebaut wird: In dem Teil, der zu Steglitz gehört, entsteht am Rathaus Steglitz ebenfalls bis 2006 die Schloss-Galerie, außerdem wird das über 35 Jahre alte Einkaufszentrum Forum Steglitz in unmittelbarer Nachbarschaft des Schloss-Straßen-Centers saniert und erweitert. Auch für die geschlossene Ebbinghaus-Filiale zeichnet sich eine Lösung ab – dort werden sich Ärzte und ein großer Bio-Supermarkt niederlassen.

    Doch nicht alle Anwohner freuen sich über die Arbeiten in ihrem Viertel und auf den von den Investoren prophezeiten Aufschwung. Wegen Anwohner-Beschwerden zahlen allein Tenkhoff und Generali einen siebenstelligen Betrag an die Eigentümer umliegender Häuser für schallisolierte Fenster. Außerdem plant das Unternehmen, die Anwohner alle 2 Wochen zu einer Sprechstunde einzuladen – dort können sie ihre Beschwerden direkt vortragen. [mehr]



    Bornmarkt eröffnet im Februar wieder im Forum

    Aus:
    Berliner Morgenpost, 6. November 2005, Seite ?? (Bezirke). [Original]

      Zum  „Report übers
    Forum-Steglitz

     
    STEGLITZ (pol). Das Forum Steglitz an der Schloßstraße 1 wird nach Ende der Umbauarbeiten im Juni 2006 Standort einer der größten H & M-Filialen Deutschlands. "Die Modemarke wird sich über 3 Etagen auf einer um 50 Prozent vergrößerten Verkaufsfläche von 2800 Quadratmetern präsentieren", so Center-Manager Heiner Huthmacher nach der Vertragsunterzeichnung. Auch die Buchhandlung Thalia werde sich um 30 Prozent vergrößern. Darüber hinaus stünden die Verhandlungen mit Karstadt Sport und Quelle kurz vor dem Abschluß.

    Zudem haben mit Spiele Max und Drospa wieder zwei Stammieter ihre neuen Geschäftsräume bezogen. Im Februar soll der baubedingt geschlossene Bornmarkt [nun im Keller] wieder eröffnen.



    S T E G L I T Z - M U S E U M

    Berlin und die Schloßstraße im Wandel

    Von Margot Nesso

    Hinweis auf:
    Steglitz, 11. Dezember 2005, 7 Seiten (Ausstellungs-Begleittext). Der Text mit alten Fotos und Aquarellen von Margot Nesso ist am 3.1.2006 im Rahmen der Ausstellung „Die Schloßstraße im Wandel“ (vom 11.12.2005 bis 29. März 2006) des Steglitz-Museums auch im Internet erschienen. [Zum PDF-Dokument]



    S C H L O S S G A L E R I E 

    Schloßstraße: Shopping-Center eröffnet pünktlich

    Aus:
    Berliner Morgenpost, 13. Januar 2006, Seite ?? (Bezirke). [Original]

      Zum „Report übers Schloß
     
    STEGLITZ (pol/LP). Neun Wochen vor der geplanten Eröffnung läuft der Countdown für das Einkaufszentrum "Das Schloß" [Ed: voilà, ein neuer Name...] an der Grunewald- Ecke Schloßstraße. Schon kommende Woche würden die ersten großen Ladengeschäfte den Mietern übergeben, so Bauprojektleiter Udo Hanneke: "Am Montag erhält Conrad- Elektronik die Räume zum Endausbau, tags darauf folgt Media- Markt." Dank Fernwärmeanschluß seit Mitte Dezember lief der Innenausbau zügig voran. Besonders im später begonnenen Gebäudeteil Schloßstraße 33 habe man kräftig aufgeholt. Hanneke: "Statt mit Estrich haben wir die Böden mit Gußasphalt versehen, das brachte einige Tage." Eröffnungstermin bleibe der 16. März.

    In dem neuen Shopping-Center wird es 90 Geschäfte auf 36.000 Quadratmetern Verkaufsfläche geben, die neue Hauptbibliothek des Bezirks sowie Büroräume für 3 Radiosender [Ed: r.s.2, Berliner Rundfunk und Kiss FM]. 220 Millionen Euro investiert der von Harald G. Huth geführte H.F.S.-Immobilienfonds in das Großprojekt.

    Unterdessen haben auch das Haberent-Haus [Ed: bekannt auch als ‚Giebelwandbebauung‘] und der benachbarte VW-Pavillon den Besitzer gewechselt. Sie gehören jetzt ebenfalls zum Huth-Imperium. In dem gläsernen Rondell gegenüber dem Center-Neubau werden schon längst keine Autos mehr verkauft. Statt dessen – und sehr zum Leidwesen des Bezirks, wie Finanzstadtrat Klaus-Peter Laschinsky (SPD) sagt – wurden dort zwischenzeitlich Billigartikel angeboten.

    Künftig solle dort aber ein Café eingerichtet werden. Da der Pavillon unter Denkmalschutz stehe, müsse die äußere Gestalt erhalten bleiben, so der Stadtrat. [Zur Geschichte dieser Shopping-Mall] [Lage der Geschäfte auf einen Blick]



    Die zweitgrößte Einkaufsmeile erfindet sich gerade neu

    Aus:
    Berliner Morgenpost, 30. Janaur 2006, Seite ?? (Berlin). [Original]

    STEGLITZ (LP). Allen Unkenrufen zum Trotz: Seit Jahren ist die Schloßstraße die zweitgrößte Einkaufsmeile Berlins, übertroffen nur von Kurfürstendamm samt Tauentzienstraße. Diesen Status wird auch künftig kaum eine andere dem Boulevard zwischen Rathaus Steglitz und Walther-Schreiber-Platz streitig machen. Denn die Schloßstraße erfindet sich gerade neu.

    An beiden Enden wird heftig gebaut, Hunderte Millionen Euro werden investiert. Gleich drei große Einkaufscenter sollen in diesem Jahr fertig werden. Damit steigt die Verkaufsfläche um die Hälfte auf mehr als 150.000 Quadratmeter.

    Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer beim Handelsverband Berlin-Brandenburg, prognostiziert mit den neuen Malls "Das Schloß" am Kreisel, dem Schloßstraßen-Center am Friedenauer Ende und dem Umbau des Forum Steglitz der Straße "eine sehr gute Perspektive". Für ihn ist die Schloßstraße kompakt, mit einer guten Mischung aus Waren- und Textilhäusern, auch für den gehobenen Bedarf. Die laufenden Projekte unterstützten das ohnehin immense Potential der 2,1 Kilometer langen Bummelmeile.

    Die weist schon heute die größte Dichte an Warenhäusern und Großfachmärkten (Saturn, Globetrotter, Peek&Cloppenburg, Galleria, Karstadt, Wertheim) aller Einkaufsstraßen in Berlin auf. Weniger Durchgangsverkehr würde der Einkaufsmeile allerdings gut tun. Denn die täglichen Staus sind ein Manko. Deshalb sollen Autos und Lkw künftig auf die parallel verlaufende Westtangente umgeleitet werden. Der Bezirk plant statt dessen eine Schloßstraße mit Allee-Charakter, breiten Gehwegen und weniger Parkplätzen.



    150.000 Medien unter einem Dach

    Bezirkszentralbibliothek mit Café an der Grunewaldstraße öffnet später als das Einkaufszentrum.

    Aus:
    Berliner Morgenpost, 30. Januar 2006, Seite ?? (Berlin). [Original]

    BERLIN (LP). Ein Haus für jedes Alter, das auf dem neuesten technischen Stand ist – so umschreibt Kultur- und Bibliotheksamtsleiterin Sabine Weißler die neue Bezirkszentralbibliothek im Einkaufszentrum "Das Schloß". 150.000 Medien werden an der Grunewaldstraße 3 auf 4.000 Quadratmetern benutzerfreundlich untergebracht sein.

    Und das "Konzept hat nichts gemein mit der alten Ingeborg-Drewitz-Bibliothek", so Frau Weißler. Neu ist beispielsweise die Abteilung "Wissen und lernen" – mit Fachliteratur für Schüler, beispielsweise aus den Bereichen Biologie, Geschichte oder Deutsch. An den dazugehörigen PC-Arbeitsplätzen sollen zudem künftig auch Senioren per Kursus in die Geheimnisse der Computerwelt eingeweiht werden.

    Als Höhepunkt gilt der Fachbereich "14plus". Er richtet sich an Teenies. Sie bleiben in dem abgeschlossenen Areal unter sich, haben Zugriff aufs Internet, auf Musik, DVDs, PC-Spiele, Mangas und Bücher mit ernsten Themen wie Drogen, Magersucht oder Philosophie. Auf der einen Seite schließt sich der Kinderbereich mit trapezartigem Zelt an, auf der anderen die Musikabteilung. Sie verfügt über Flügel und E-Piano, "zum Anspielen der Noten", so Sabine Weißler. Hinzu kommen die Abteilungen Sachliteratur, Belletristik, Hörbücher, Zeitungen und Zeitschriften. Alle Werke können die Besucher in Sesseln und Sofas studieren, bei schönem Wetter auch in einen der zwei Lesegärten wechseln.

    Der 80 Quadratmeter große Veranstaltungsraum für 60 bis 70 Personen "kann angemietet werden", sagt Michael Ruhnke, Sprecher der Bibliothek. Die Spezialität des Cafés sind exotische Fruchtcocktails.

    Geöffnet ist das Haus mit 40 Mitarbeitern künftig Montag bis Freitag von 10 bis 20 Uhr. Der Bedarf für die Zeiten am Sonnabend wird gerade per Umfrage ermittelt, so Ruhnke.

    Ein Wermutstropfen bleibt Sabine Weißler: "Die Bibliothek wird nicht zur Eröffnung des ‚Schloß‘ am 16. März fertig." Der Bauherr sei im Verzug [Ed: mit diesem Bezirksamt kann er das ja machen...]. Wann die Arbeiten enden, sei unklar. "Auf alle Fälle noch dieses Jahr", sagt sie.



    Geschäftsleute ziehen ins "Schloß" um

    Viele etablierte Händler an der Steglitzer Schloßstraße eröffnen in der neuen Einkaufsgalerie zusätzliche Filialen / [Ed: vermutlich ein Trick um die Bezirksamts-Auflagen zu umgehen]

    Aus:
    Berliner Morgenpost, 21. Februar 2006, Seite xx (Berlin). [Original]

      Zum „Report übers Schloß
     
    STEGLITZ (BM). Aufbruch an der Schloßstraße: Knapp 4 Wochen vor Eröffnung der neuen Einkaufsgalerie "Das Schloß" am Rathaus Steglitz hat in vielen Geschäften der Einkaufsstraße das große Packen begonnen. Mindestens 20 Händler, die bereits ein Geschäft in der Schloßstraße betreiben, werden auch im Schloß vertreten sein. Dort öffnen sich am 16. März von etwa 90 Geschäften, Restaurants und Dienstleistern die Tore. Investor Harald G. Huth plant, an den ersten 3 Tagen die Läden von 9 bis 24 Uhr offen zu halten, am Sonntag von 12 bis 17 Uhr.

    Trotz der vielen Geschäfte – wie McPaper, Douglas, Butter Linder, Blume 2000, Leiser, Wittstock, Görtz 17, Tack, Bonita, Aust – die ins Schloß ziehen, wird die Schloßstraße nicht gleich leergefegt sein. Die meisten Händler sind an langfristige Mietverträge gebunden und behalten vorerst ihre alte Filiale in der Einkaufsmeile. Andere wollen sowohl in der Galerie als auch an der Straße präsent sein und eröffnen eine zusätzliche Filiale. Über kurz oder lang ist aber damit zu rechnen, daß so mancher Firmenname aus dem Straßenbild verschwindet.

    Im Schuhhaus Leiser an der Ecke Kieler Straße läuft der Ausverkauf bereits auf Hochtouren. Am 6. März ist der Umzug ins Schloß. Bis ein neuer Mieter für den Laden gefunden ist, wird es an dieser Stelle einen Restposten-Schuhladen geben. Einen zweiten Laden eröffnet Leiser in den alten Räumen von Ansons. Der Herrenausstatter hatte bereits zum Jahresende sein Geschäft nahe dem Walther-Schreiber-Platz aufgegeben und wird im Schloß sogar 2 Etagen beziehen.

    Auf den Katalogen des Reisebüros Wörlitz Tourist prangt schon der Aufkleber mit der neuen Adresse im Schloß. Ein Nachmieter sei noch nicht gefunden, erzählt der benachbarte Apotheker. Anders bei Douglas an der Ecke Zimmermannstraße: Dort ist am 12. März Schluß. Neuer Mieter ist die Coffee-Shop-Kette "Starbucks". Douglas-Bereichsleiterin Gabriele Richter schwärmt bereits von den "Synergien der Einzelhandelswelten" im Schloß und von dem zu erwartenden Umsatzplus. Zwei neue Mitarbeiter werden die Parfümerie im Schloß verstärken.

    Große Erwartungen setzt auch Horst Wittstock ins Schloß. Der Geschäftsführer der gleichnamigen Schuhgeschäfte behält die zwei Läden an der Schloßstraße und eröffnet einen dritten in der Galerie. Wittstock nutzt die Expansion, um sein Image als "Bequemschuhanbieter" aufzupolieren. Unter dem Namen "shoeart" sollen im Schloß vor allem junge Leute, die es bequem und modisch lieben, angesprochen werden.

    An 2 Stellen – am Anfang und am Ende der Schloßstraße – wird in Zukunft H&M vertreten sein. Während sich das schwedische Textilhaus im umgebauten Forum Steglitz am Walther-Schreiber-Platz vergrößert, wird es zusätzlich eine neue Filiale im Schloß geben. Ein zweites Standbein wollen sich auch die Boutiquen Bonita und Aust schaffen. Eine Großstadt könne zwei Filialen in unmittelbarer Nähe gut vertragen, gibt sich eine Verkäuferin bei Aust zuversichtlich. Das sieht auch Johannes Kahl, Mitarbeiter bei McPaper, so. Der Schreibwarenladen bleibt an der Schloßstraße und eröffnet einen weiteren in der Galerie. "Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun" sagt Kahl. Einkaufscenter zögen immer neue Käuferschichten an.

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    Geschäfte im Schloß

     
    "Das Schloß ist eher eine Herausforderung als eine Bedrohung für die Händler in der Straße" sagt Ingo Herpholsheimer, Sprecher der AG Steglitz. Es gebe immer Leute, die schlendern wollen. Deshalb hofft der Geschäftsführer von "Werken, Spielen, Schenken" auf eine Belebung der Straße. Vor Leerstand hat er keine Angst. "Es fragen genügend Interessenten an, die hier einen Laden eröffnen wollen", sagt Herpholsheimer.

    Wirtschaftsstadtrat Klaus-Peter Laschinsky (SPD) ist dennoch überrascht über die Bewegung in der Schloßstraße. Der Investor vom Schloß habe die Auflage, keine Händler aus der Schloßstraße abzuziehen, sagt Laschinsky. Der Herrenausstatter Ansons sei eine Ausnahme gewesen. Daß nun so viele Händler zweite und dritte Filialen im Schloß eröffnen – damit hat auch Laschinsky nicht gerechnet. Investor Harald G. Huth kann das nur positiv bewerten. "Zusätzliche Filialen bringen schließlich zusätzliche Arbeitsplätze", sagt Huth. Was jedoch passiert, wenn die Mietverträge in der Schloßstraße ausgelaufen sind, bleibt abzuwarten. [Lage der Geschäfte auf einen Blick]



    Weiteres Geschäftshaus an der Schloßstraße

    Aus:
    Berliner Morgenpost, 23. Februar 2006, Seite ?? (Bezirke). [Original]

    STEGLITZ (kla). An der Schloßstraße 20 ist der Neubau eines Büro- und Geschäftshauses geplant. Das Büro Eike Becker Architekten will in Kürze den Bauantrag für einen fünfgeschossigen Neubau einreichen. Das bisherige Woolworth-Gebäude auf dem 1500 Quadratmeter großen Grundstück an der Ecke Ahornstraße soll abgerissen werden.

    Der Neubau wird als Stahlbetonkonstruktion errichtet. An der Fassade wechseln sich transparente und geschlossene Flächen ab, die mit großformatigen Aluminiumpaneelen verkleidet sind. Einzelne Vorsprünge sowie ein markantes Dach geben dem Haus eine plastische Erscheinung. In die unteren drei Etagen sollen wieder Geschäfte einziehen, in den obersten zwei Etagen entstehen Büros. Der Haupteingang befindet sich an der Schloßstraße. Die Anlieferung der Läden erfolgt über die Ahornstraße.



    Die Erfolgsstory geht weiter

    Ein Spaziergang durch die Schlossstraße in Steglitz / "Berliner Straßen neu entdeckt" / Serie: Teil 1.

    Aus:
    Berliner Zeitung, 8. März 2006, Seite xx (Berlin). [Original]

    STEGLITZ. Auf den ersten Blick gibt es an der Schlossstraße in Steglitz nur ein Thema: Einkaufen. Die Straße teilt sich mit der Friedrichstraße den zweiten Platz der größten und umsatzstärksten Einkaufsstraßen in Berlin – nur Kudamm und Tauentzienstraße liegen uneinholbar vorn. Geschäft reiht sich an Geschäft an der Schlossstraße, und im Laufe des Jahres kommen noch mal 50 Prozent an Verkaufsfläche dazu. Doch hinter den Shoppingcentern, den Filialen großer Einkaufsketten und den alteingesessenen Fachgeschäften, davor und daneben, da braust Verkehr, überrascht Architektur, ist Geschichte versteckt und jede Menge Leben. Zum Beispiel das von Inge Zuther.

    Seit mehr als 50 Jahren wohnt sie an der Schlossstraße in Haus Nummer 115, 5 Zimmer mit Dienstmädchenkammer und Blick auf die Geschichte West-Berlins. John F. Kennedy fuhr im Sommer 1963 nach seiner berühmten Rede mit Willy Brandt und Konrad Adenauer im offenen Wagen direkt bei ihr vorbei. "Da hingen wir wie Trauben an den Fenstern. Es war so aufregend", erzählt die 75-Jährige. Zehntausende säumten damals die Schlossstraße. Und der Titania-Palast schräg gegenüber bot nach dem Krieg nahezu unbeschädigt als einer der größten Säle Berlins Platz für so manches geschichtsträchtige Ereignis: Adenauer schlug dort die dritte Strophe des Deutschlandlieds als Nationalhymne vor, die Freie Universität lud 1948 zur Gründungsfeier und Theodor Heuss wurde im 2.000 Besucher fassenden Saal für seine zweite Amtszeit als Bundespräsident gewählt. Heute befindet sich dort ein Kino.

    Inge Zuther erinnert sich noch genau, wie es damals rund um den Titania-Palast aussah: Die Geschäfte waren eher Verkaufsbaracken, und auf dem Platz, auf dem später Wertheim baute, pflanzte ihr Schwiegervater Tomaten an. Doch nach dem Krieg kamen nach und nach die Geschäfte aus dem zerbombten Zentrum Berlins und ließen sich an der kaum zerstörten Straße nieder: Hertie, Leiser, Leineweber, Karstadt und Wertheim. Die Schlossstraße übernahm die Rolle, die die Leipziger Straße vor dem Krieg hatte, hier reihten sich die Warenhäuser aneinander und alle Branchen waren vertreten. Die Bürgersteige waren bald überfüllt von Einkaufswütigen, auf der Straße rollten VW-Käfer-Lawinen.

    "Gehn Sie mit der Konjunktur"

    Als das Kaufhaus Wertheim damals eröffnete, gab es "fast Mord und Totschlag" auf der Straße, sagt Inge Zuther. Aus einem Album kramt sie eine Fotografie, die damals von ihrer Wohnung aus aufgenommen wurde: Vor Wertheim säumen hunderte Menschen den breiten Gehweg, sie stehen bis auf die Straße, die Männer mit Hüten, die Frauen mit Röcken übers Knie. Jetzt kommt das Wirtschaftswunder, scheint dieses Foto zu sagen, und irgendwo tönt Kurt Feltz' "Gehn Sie mit der Konjunktur". Die Schlossstraße wurde zu der Einkaufsstraße im Berliner Süden. "Damals konnte man richtige Geschäftsbummel machen [Ed: denn es gab noch viele Schaufenster]. Es gab viele kleine Einzelhändler und Familienbetriebe", schwärmt Inge Zuther. Und bei Feinkost Nöthling kaufte man ein, wenn man Gäste hatte. Heute sind die meisten der Geschäfte verschwunden. Leineweber gibt es nicht mehr, ebenso wie die meisten der noch vom Inhaber geführten Läden. Die großen Filialisten dominieren das Bild der Straße. Bei Ladenmieten von 80 bis 150 Euro pro Quadratmeter im Monat können viele kleine Geschäfte nicht mehr mithalten. "Stattdessen gibt es Handy- und Ramschläden. Schön finde ich das nicht mehr", meint Inge Zuther. Nur bei Wertheim kauft sie immer noch ein.

    Im Einkaufszentrum Forum Steglitz hat Inge Zuther mal verkauft, und zwar Lederwaren. Heute guckt sie dort auf eine Baustelle. Das Shopping-Erlebnis wird bald noch größer, versprechen die Plakate – und zumindest was den Umfang anbelangt, haben sie Recht. Denn die Einkaufsstraße rüstet von zwei Seiten her auf. Am Nordostende der Schlossstraße, rund um den Walther-Schreiber-Platz, wird das Forum Steglitz modernisiert. 1970 wurde es als das größte geschlossene Einkaufszentrum in Deutschland eröffnet, nun kommen für 40 Millionen Euro 6.000 Quadratmeter Fläche dazu. Gleich daneben, auf dem Gelände des ehemaligen Hertie-Kaufhauses, entsteht das Schlossstraßencenter mit 67 Läden auf 12.500 Quadratmetern. Kosten: 80 Millionen Euro.

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    Steglitzer Kreisel

     
    Getoppt wird das nur noch vom Bauprojekt im Südwesten der Straße. Dort wird nächste Woche [am 16.3.2006] um das alte Steglitzer Rathaus herum das Einkaufszentrum "Das Schloss" eröffnet – der Stolz von Steglitz, so zumindest sagen es die Werbetransparente voraus. Und ein bisschen ist es auch der Stolz von Herbert Weber (CDU), dem Bezirksbürgermeister von Steglitz- Zehlendorf. Aus dem 22. Stock des Kreisels, Europas höchstem Rathaus, blickt er auf das fast fertige Projekt. "Das wird über viele Jahre hin das modernste Einkaufszentrum Berlins sein", ist er sich sicher. Und das habe die Straße sehr nötig: "Wir waren 1-a-Lage, aber dann haben wir uns auf dem Niveau der 1960er-Jahre ausgeruht." Es sei zu wenig investiert worden. Doch nun gehe die Erfolgsstory weiter, meint Weber. Mit 150 Millionen Euro ist "Das Schloss" nach dem Kreisel die größte Investition in Steglitz seit dem Zweiten Weltkrieg.

    Das wohl seltsamste Gebäude in der Straße ist der Bierpinsel. Dieser 46 Meter hohe Turm sieht von unten aus wie eine Raumschiff- Kommandozentrale. Die Architekten dachten bei ihrem Entwurf eigentlich an einen Baum, die Berliner machten daraus den Pinsel. Das 1976 eröffnete Gebäude birgt auf drei Etagen die Diskothek Hep's, die Sportbar Picker's und ganz oben das Turmcafé, das mit dem schönsten Blick Berlins wirbt. Bis zum Potsdamer Platz und nach Mitte kann man von dort aus gucken. Oben sitzen viele Stammgäste, die wegen des "wundervollen Ausblicks" fast jeden Tag kommen. Wirtin Marianne Marweld wünscht sich mehr junges Publikum. "Abends ist die Straße tot", sagt sie. Durch die neuen Einkaufszentren könnte man, so hofft die Gastronomin, einen Punkt gegen Mitte setzen. "Dann werden wir klar Platz zwei unter den Einkaufsstraßen sein", ist sich Weber sicher. Inge Zuther wird einen Blick darauf haben.

    Die Texte dieser Serie sind unter dem Titel "Berliner Straßen neu entdeckt – 34 Streifzüge durch die Hauptstadt" im Jaron Verlag als Buch erschienen. Es ist für 10 Euro überall im Buchhandel und im Kundencenter der Berliner Zeitung in der Karl-Liebknecht-Straße 29 erhältlich.



    Bibliothek wird später fertig

    "Schloss"-Einkaufszentrum eröffnet am 16. März / Bücherei noch Baustelle

    Aus:
    Berliner Morgenpost, 11. März 2006, Seite ?? (Berlin). [Original]

      Zum „Report übers Schloß
     
    BERLIN-STEGLITZ (LP). Die Tage sind gezählt, bis das neue Einkaufszentrum "Das Schloss" an Schloß- und Grunewaldstraße in Steglitz am 16. März [Donnerstag] seine Türen öffnet. Während die Kunden sofort die 90 Geschäfte, Einzelhändler, Dienstleister und gastronomischen Einrichtungen besuchen können, werden in der dritten Etage die Handwerker noch eine Zeitlang ein- und ausgehen. Denn wann die neue Bezirkszentralbibliothek an der Grunewaldstraße 3 fertig sein wird, ist noch unklar.

    "Wir kennen keinen Eröffnungstermin", sagt Kultur- und Bibliotheksamtsleiterin Sabine Weißler. Laut Vertrag habe Investor Harald G. Huth, Geschäftsführer der H.F.S. Immobilienfonds GmbH, bis Mitte 2007 Zeit, die Arbeiten an der 4.000 Quadratmeter großen Bibliothek abzuschließen. Weißler geht aber davon aus, daß die 40 Mitarbeiter samt der 150.000 Medien noch dieses Jahr in das neue Haus einziehen können. Im Moment ist der Bibliotheksbestand auf zwei verschiedene Standorte verteilt. Die Kinder- und Erwachsenenliteratur befindet sich nebenan im alten Rathaus an der Schloßstraße 38, die Musikbibliothek wurde am Immenweg 6 zwischenzeitlich untergebracht.

    Das Konzept der neuen Zentralbibliothek hat nichts mehr gemein mit der alten Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, die vorher in einem Flachbau auf zwei Etagen an der Grunewaldstraße ihren Sitz hatte. Das Angebot richtet sich an jedes Alter, umfaßt dabei Fachliteratur genauso wie Mangas und PC-Spiele oder Belletristik, Hörbücher und Medien rund ums Thema Musik. Alle Werke können die Besucher in Sesseln und Sofas studieren, Noten schon mal an Flügel oder Piano anspielen und bei schönem Wetter auch in einen der beiden Lesegärten wechseln.

    Als Höhepunkt gilt der Fachbereich "14plus" für Teenies. Sie bekommen ihren eigenen abgeschlossenen Bereich. Dort haben sie Zugriff auf das Internet, Musik, DVDs und natürlich auch auf Bücher, die sich ganz speziell mit ihren Problemen in der Pubertät, wie Drogen oder Magersucht, auseinandersetzen.



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