BERLIN 30.9.2002 (khd/info-radio). Im Rahmen des EU-Projekts Telepay erprobt die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) im Oktober den elektronischen Verkauf von Fahrscheinen per SMS. Teilnehmen können an dem 4-wöchigen Test aber nur Handy- Kunden von E-Plus. Beim BVG- Telepay solle der Kunde anonym bleiben, heißt es. Denn die Handy- Rufnummern sollen nicht beim BVG-Service gespeichert werden. Deshalb haben die Berliner Datenschützer bislang auch keine Bedenken geäußert.
|
|
|
| Telepay effektiver als Barkauf eines Fahrscheins? | |
| Das ist die Frage. | |
|
|
Die SMS-Antwort gilt als Ticket und ist auf Verlangen vorzuzeigen. Sollte dann inzwischen der Handy- Akku leer sein, gilt das als Fahren ohne Fahrschein. In der Ticket-SMS steht der Fahrkartentyp, die zeitliche Gültigkeit, eine Identifizierungsnummer sowie ein Codewort. Die Codewörter werden von der BVG häufig gewechselt, so daß Betrügereien mit selbstfabrizierten SMS-Tickets vermieden werden.
Freuen werden sich vor allem Schwarzfahrer über den neuen BVG-
Service. Ermöglicht er ihnen doch, sich schnell noch ehrlich zu
machen. Sobald plötzlich Kontrolleure zusteigen, wird einfach die
längst vorbereitete SMS abgeschickt. In wenigen Sekunden geht der
virtuelle Fahrschein auf dem Handy ein, der nur noch den Kontrolleuren
gezeigt werden muß. Dennoch: Eine Killer- Applikation für
UMTS wird das Telepay wohl
nicht werden, auch wenn manche schon das Handy als
Geldbörse des 21. Jahrhunderts sehen.
BERLIN 22.9.2002 (khd). Es ist immer wieder erstaunlich, was
Politiker den Bürgern im Kampf um Wählerstimmen so alles
erzählen und was sie verschweigen. So beim Wort des Bundeskanzlers
Gerhard Schröder (SPD),
daß es mit ihm keine Beteiligung der Deutschen an einem Krieg gegen
den Irak geben werde. Worauf der Minister für Verteidigung Peter
Struck (SPD) in Bremerhaven bekundete: Ich werde meine Hand
dafür nicht heben, daß auch nur ein einziger deutscher Soldat in
einem Bodenkrieg gegen Saddam Hussein zieht, wie im Spiegel
(37/2002, Seite 24) nachzulesen ist.
[20.09.2002: Wenn sie doch geschwiegen hätten...]
Unser Strafgesetzbuch (StGB) gilt auch für Mitglieder der
Bundesregierung und wahlkämpfende Oppositions-Politiker.
Deutschland kann sich also an einem militärischen Präventivschlag
gegen den Irak zur Beseitigung der Bedrohung und Saddam Husseins
nicht beteiligen. Denn das wäre ein Bruch der Verfassung. Das
rechtfertigt aber nicht die Ausfälle gegen die US-Regierung, zu denen sich die
deutsche Justizministerin im Wahlkampf verstieg zumal es auch noch
Stuß war, was die Professorin da erzählte.
Natürlich weiß jede US-Regierung, was in unserer Verfassung steht.
Schließlich war es vor allem die USA, die Deutschland nach dem 2.
Weltkrieg den Weg zu Demokratie und Friedenhalten gewiesen hat.
Stichwort: re-education. Insofern verwundert es jetzt schon
sehr, daß sich die Bush- Regierung bei ihrer scharfen Kritik am
deutschen Widerstand gegen das Abenteuertum der amtierenden US-Regierung so
dumm stellt. Aber auch in den USA herrschen jetzt die Gesetze des
Wahlk(r)ampfes. Nicht so bei den
Vereinten Nationen (UN).
Deutschland wurde heute von der UN- Vollversammlung wieder in den
Weltsicherheitsrat gewählt sogar mit dem Votum der USA.
GENF 18.9.2002 (khd/tsp).
Unser Weltbild geht von einer Symmetrie in der Natur aus. Für die
Materie bedeutet das: Es muß neben der uns bekannten Materie
auch Anti- Materie geben, die aus Atomen mit positiv geladenen
Elektronen (Anti- Elektronen) besteht und deren Kern negativ
geladene Protonen (Anti- Protonen) enthält. Anti- Materie gesehen hat
bislang keiner. Zwar war es schon experimentell gelungen, Anti- Teilchen
für kurze Zeit zu erzeugen, aber das ist noch keine Materie (Atome).
In Genf ist es CERN-Forschern um Rolf
Landua jetzt erstmals gelungen, Anti- Materie im Labor herzustellen. Rund
50.000 Anti- Wasserstoffatome konnten in dem Experiment aus Anti- Teilchen
zusammengesetzt und in einer Magnetfeld- Falle für kurze Zeit
eingefangen werden. Die Wissenschaftler wollen jetzt untersuchen, ob die
uns bekannten Naturgesetze auch für die Anti- Materie gelten,
berichten die Physiker in der aktuellen Ausgabe von
Nature.
[19.09.2002: Das Fenster zur Gegenwelt]
BERLIN 14.9.2002 (khd/tsp).
Die Botschaft des Berliner Finanzsenators und Sanierers Thilo Sarrazin
(SPD) ist klar und deutlich: Berlin
muß mindestens auf eine Universität, ein Opernhaus und den 2.
Zoo im Osten verzichten. Die durch den
Banken- Skandal
entstandene Finanzsituation läßt kaum einen Ausweg zu.
Da in der Hochschulmedizin sowieso schon rund 100 Mio. Euro eingespart
werden sollen, heißt das: Künftig muß eine Uni von der
Größe der Freien
Universität entfallen. Damit soll die Gesamtzahl der Berliner
Studienplätze von 85.000 auf 60.000 reduziert werden.
Unterdessen haben gestern die Oppositions- Parteien
(CDU,
FDP,
Grüne)
beim Berliner Verfassungsgericht eine
Klage eingereicht, um die
Verfassungswidrigkeit des
Landeshaushalts 2002/03 feststellen zu lassen. In Berlin
übersteigt derzeit die
Schuldenaufnahme die getätigten Investitionen. Der wahre Grund
der überhöhten Neuverschuldung sei die Bereinigung finanzieller
Altlasten und die Haushaltsnotlage Berlins, heißt es in der
Klageschrift.
[25.06.2002: Berlin ist pleite! Berlin in der Schuldenfalle]
Von einer drastischen Reduzierung der
überdimensionierten Berliner
Hauptverwaltung wurde bislang nichts bekannt, obwohl das externe
Experten forderten. Unterdessen haben sich die Fraktionschefs der
regierenden SPD + PDS von dem Spar- Konzept ihres Finanzsenators
distanziert. Das Öffentlich- Machen der verwaltungsinternen Sparliste
sei alles nur Stimmungsmache vor der Bundestagswahl am 22.
September, hieß es.
[19.09.2002:
Sarrazins Pläne machen alles kaputt]
Noch vor gut 50 Jahren war das anders: Frische Brötchen waren noch
rösch, knusprig und voll lockerer unverfälschter Krume. Sie
dufteten herrlich nach frischem Hefegebäck. Auch wurden sie nicht so
schnell pappig. Denn sie bestanden nur aus Weizenmehl, reiner
Backhefe, Salz, Wasser und viel handwerklichem Know-how der
Herstellung. Ein solches Qualitäts- Brötchen kostete damals
trotzdem nur 3 Pfennig, was 1,53 Cent entspricht.
Was sich aber heute Verbraucher von Auf-Bäckern aber auch von
manchen Bäckern für bis zu 30 Cent pro Brötchen
andrehen lassen, das ist meistens Murks. Schon das Kneten und Formen
eines Brötchens gelingt diesen Discountern kaum noch. Denn viele
kaufen zu Spottpreisen tiefgefrorene, industriell getrimmte Mini-Teiglinge
aus dem Ausland, die sie nur noch aufbacken müssen. Die Kraft dazu
steckt in der enthaltenen Chemie der Stabilisatoren, Back-, Fertigungs- und
Säuerungsmittel. In Europa sind immerhin einige Dutzend Zusatzstoffe
erlaubt. Die Verbraucher wurden nie gefragt, ob sie das wirklich
wünschen. Und mit der Deklarierungspflicht nimmt man es in der
Branche dank staatlicher Hilfe sowieso nicht so genau.
[DIE ZEIT:
Der Brötchenkrieg Die Billigbäcker kommen]
7.9.2002 (khd). Die meisten erlaubten Zusatzstoffe, die beim
Brötchen- Backen verwendet werden, dienen nicht der Qualitäts-
oder Geschmackssteigerung sondern der Bequemlichkeit durch schnellere und
einfachere Herstellung. Ohne die Zusätze in den industriellen
Backmischungen könne heute ein handwerklicher Bäckerei- Betrieb
kaum noch wirtschaftlich existieren, sagen die Bäcker. Das wäre
aber noch zu beweisen, denn Superqualität kann sich am Markt sehr wohl
behaupten siehe nach dem Reinheitsgebot von 1516 gebrautes deutsches
Bier.
Neben den Grundzutaten Weizenmehl, Hefe, Salz und Wasser können in
Brötchen enthalten sein: Zucker, getrockneter Malzextrakt,
Verdickungsmittel wie Guarkern- Mehl, Soja- Mehl, Emulgatoren (veresterte
Mono- und Diglyceride), Diacetylweinsäureester, gehärtete
pflanzliche Öle, Trennmittel wie Phosphat, Bohnen- Mehl,
Säureregulatoren wie Calciumcarbonat, Stabilisatoren wie Calciumsulfat
(Gips), (Schimmelpilz-) Enzyme, Mehlbehandlungsmittel wie
Ascorbinsäure oder L-Cysteinhydrochlorid, Cystein, Aroma-
Präkursoren für den Brötchenduft. Zwar ist keiner dieser
Stoffe nach heutiger Erkenntnis gesundheitlich bedenklich, dennoch
beeinträchtigen sie den Wohlgeschmack von Brötchen allemal. Und
das muß nicht sein.
[Neue
Qualitätsstandards im Backwarensortiment]
PASADENA 31.8.2002 (khd/sp).
Das Jet Propulsion Laboratory der NASA
in Pasadena hat heute mitgeteilt, daß sich die
Eisdecken an den Polen der Erde schneller verändern als bisher
angenommen. Das hätten neuere Messungen ergeben. Die sich daraus
ergebenden Konsequenzen für das
Weltklima und das Ansteigen des Meeresspiegels seien nicht absehbar,
heißt es.
Nach diesen mit neuester Technik ausgeführten Messungen verliert
allein Grönland durch die Eisschmelze jährlich 50 Kubikkilometer
an Masse. Dies führe zu einem Anstieg des Meeresspiegels um 0,13
Millimeter. Diese Eisschmelze lasse sich nicht mehr durch ein paar warme
Sommer erklären, sagte Rignot. Das Schmelzen der gesamten
Eisdecke in Grönland und am Südpol würde den Meeresspiegel
um 70 Meter anheben.
BERLIN 22.8.2002 (khd/sfb).
Während an der Elbe die Wasser- Pegel steigen, erreicht im trockenen
Berlin der Skandal- Pegel ungeahnte Höhen. Durch einen TV-Bericht des
Politmagazins Kontraste
(SFB) wird heute Abend bekannt, daß bereits 1997 also vor 5
Jahren durch den von der Landesbank Berlin eingesetzten
Sonderprüfer Achim Walther die eingegangenen hohen Risiken sowie
Finanzmanipulationen der IBG (Immobilien- Tochter der
BankGesellschaft Berlin)
erkannt worden waren aber dennoch nichts geschah. Vielmehr
bescheinigte die Wirtschaftsprüfgesellschaft BDO jahrelang die
Korrektheit der Bilanzen. Sollte sich das bewahrheiten, dann wäre das
strafbarer Bilanz- Betrug.
Die BankGesellschaft Berlin
(BGB) wurde erst im Januar
1994 auf Geheiß Berliner Politiker von CDU und SPD als Holding
für die Landesbank Berlin
(LBB),
Berliner Bank und
BerlinHyp gegründet. Chef der
BerlinHyp war der CDU- Fraktionschef Klaus Landowsky.
Die BGB sollte unter ihrem Ex-Chef Dr. Wolfgang Rupf mit ihren
zahlreichen
Töchtern eine schlagkräftige Hauptstadt- Bank mit
überregionaler Bedeutung werden, wozu es aber nie kam.
[BankGesellschaft Berlin
Anatomie einer Milliardenpleite]
MAGDEBURG 22.8.2002 (khd/tsp).
In Magdeburg gab es 1865 ein zerstörerisches Elbe- Hochwasser
eine Jahrhundertflut. Daraus zog damals die Politik im fernen Berlin eine
intelligente Konsequenz: Als Hochwasserschutz für die Stadt an der
Elbe beschloß die preußische Staats- Regierung den Bau eines
Umflutungskanals mit einem großen Wehr bei Pretzien (25 km
südöstlich Magdeburgs), über das der Zufluß des Elbe-
Wassers gesteuert werden kann.
Seither werden Hochwasserspitzen der Elbe um Magdeburg und die Vorstadt Schönebeck
herumgeleitet. Bereits 57 Mal wurden bislang die 9, jeweils mehr als 72
Quadratmeter großen Schotten des Pretziener Wehres geöffnet.
Die Keller der Magdeburger blieben trocken. So auch in diesem Jahr.
Diesmal ist es aber erstmals seit 1875 zu einem Deichbruch des Umflutkanals
gekommen (bei Heyrothsberge). Einige Dörfer wurden überflutet.
Der Deich war der Riesenflut von 2002 nicht gewachsen.
Ob aber Politiker in Bund und Ländern nach der Elbe- Flut 2002 auch
Weitblick haben und nachhaltige Konsequenzen für den Ausbau von
Flüssen ziehen, muß abgewartet werden. Angesichts der
miserablen Umweltkompetenz führender Politiker sind daran erhebliche
Zweifel angebracht. Denn auch 10 Tage nach dem Beginn der nationalen
Flutkatastrophe sind der geplante Ausbau von Elbe und Donau noch immer
nicht abgesagt und keine Rückverlegung der Flußdeiche
angekündigt worden.
24.8.2002 (khd). Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig
(SPD) hat als Konsequenz aus der Elbe-Flut gestern den vorgesehenen Ausbau
der Elbe vorläufig gestoppt. Es sollen zunächst weitere
Überprüfungen abgewartet werden. Bayerns Ministerpräsident
Edmund Stoiber (CSU) will hingegen am Ausbau der Donau festhalten. Das aber
muß noch nicht das letzte Wort sein. Denn moderne Politiker
(vom Typ Schröder/ Stoiber) sind in der Lage, innerhalb von 2 Tagen 3
verschiedene Meinungen zu einem Problem mit Inbrunst zu vertreten
wie's gerade in den Kram paßt.
BERLIN 20.8.2002 (khd).
Auch wenn der Scheitel der Flut heute abend noch auf dem Wege von Magdeburg
nach Wittenberge in der Prignitz ist und die Hochwasser- Katastrophe an
Elbe und Mulde noch längst nicht ausgestanden ist, können daraus
bereits einige sehr grundsätzliche Lehren gezogen werden.
1. Der ökologische Hochwasserschutz muß beim Ausbau von
Flüssen absolute Priorität haben. Auch macht es keinen Sinn, in
potentiellen Überschwemmungsgebieten Menschen sowie (gefährliche)
Industrie anzusiedeln. Denn wegen der
eingetretenen Klimaänderung
kommt der nächste Rekordregen und damit das
Hochwasser bestimmt. Und dann wird alles noch viel teurer. Das muß
auch die auf Versiegelung und Betonierung fixierte
Ökonomie kapieren.
Eine solche Naturkatastrophe erfordert ein schnelles Vorwarn- und
Warn-System auf Bundesebene. Denn das deutsche Käse-Kasten-
Denken in Zuständigkeiten der Bundesländer (Hochwasser ist
Ländersache!) ist hier wenig hilfreich zumal wenn Wahlkampf
ist. Die Einrichtung von Krisenstäben ist zwar zur Koordination und
Durchführung der Rettungs- Maßnahmen notwendig, ersetzt aber
kein Warn- und Informations- System für die Bevölkerung. Und es
verwundert angesichts der Erfahrungen aus den Hochwasser- Katastrophen an
Oder, Rhein, Mosel oder unlängst in Niedersachsen sehr, daß ein
solches nicht schon längst realisiert worden ist.
3. Bei einer drohenden Hochwasser- Katastrophe ist es im Computer-
Zeitalter sehr wohl möglich, rechtzeitig gute Prognosen über
die Ausbreitung der Flut sowie über die zu erwartenden
Pegelstände zu machen. Nur muß das solide vorbereitet sein.
Die Algorithmen zur Simulation von hydrodynamischen Systemen hat die
Wissenschaft längst ermittelt und können genutzt werden (wie z.
B. von VRVis). Dazu muß aber die
Topographie des Geländes und deren Bebauung sowie der Zustand der
Deiche in digitaler Form bekannt sein. Daran hapert es noch. Weiterhin
müssen automatische, fortlaufende Messungen der Wasserstände
verläßlich möglich sein. Die Pegel- Messer dürfen
nicht von der Flut weggeschwemmt werden.
Die zuständigen Bundesbehörden verfügen aber über kein
solches Computer- System zur fortlaufenden Simulation einer Hochwasser-
Situation an Flüssen. Das ist für die HighTech- Nation
Deutschland schon peinlich. Denn gerade der Einsatz von 3D-Simulationen
hätte so einiges an Schäden verhindern können, da sich damit
die Flutwellen in Orten bereits vor dem Eintreffen genau simulieren und die
zu erwartenden Drücke auf die Deiche errechnen lassen.
4. Politiker und Behörden waren auf die zerstörerische
Rekordflut nicht ausreichend vorbereitet. Somit sind sie an dem
Ausmaß der Flut- Katastrophe zu einem erheblichen Teil mitschuldig.
Es ist deshalb mehr als recht und billig, daß der Staat also
wir alle die gesamten Folgekosten trägt. Der Schaden jedes
Betroffenen muß bis auf den letzten Euro-Cent von der Allgemeinheit
ersetzt werden. Von wem sonst?
[13.08.2002:
Es wird in Zukunft mehr regnen]
BERLIN 13.8.2002 (khd).
Normalerweise ziehen Tiefdruckgebiete vom Atlantik in Richtung Nordosten
nach Mitteleuropa. Wenn ihnen aber eine starke Kaltluft- Front über der
Nordsee den Weg versperrt, weichen die Tiefs nach Süden aus. Über
Frankreich und Spanien gelangen sie in den Mittelmeerraum. Und dann droht
Unheil eine extreme Wetterlage [Ed: wie ich schon Anfang der
50er-Jahre (!) in der Schule lernte Danke, Dr. Oelmann!].
Und seit Freitag (9. August) entwickelte sich wieder eine solche
Wetterlage. Das Tief Ilse über England zog über
Frankreich und Spanien in den Golf von Genua. Hier tankte es
überreichlich Wasser und zog über Österreich nach
Tschechien. Im nieder- österreichischen Mühl- und Waldviertel
sowie im Erzgebirge und in den Quellgebieten von Moldau und Elbe entlud
sich dann der große Regen mit Hunderten von Litern pro Quadratmeter.
Fast ganz Ostdeutschland, Tschechien und Österreich wurden so von
Ilse unter Wasser gesetzt. Sogar Berlin bekam von gestern bis
heute einen Dauerregen mit 105 Liter pro Quadratmeter in 24 Stunden ab.
Inzwischen liegt Ilse bei Warschau auf dem Weg zum Schwarzen
Meer.
[Aktuelle Wetterberichte]
[Pegelstände
der Flüsse]
Die Entfernung zwischen Dresden und Hamburg beträgt rund 600 km, der
Höhenunterschied ist nur 120 m. Die Flutwelle bewegt sich derzeit mit
einer Geschwindigkeit von etwa 1,2 m/s was rund 100 km/Tag sind
auf Hamburg zu.
Ursprünglich betrug bei der Elbe die Breite des Flußbettes im
Mittel 8 km. Der Fluß ist aber heute zwischen den Deichen auf rund 1
km eingeengt worden.
23.8.2002 (khd). Heute erreichte der Scheitel der Flutwelle das Elbe-
Stauwerk in Geesthacht vor den Toren Hamburgs. Wie aus aktuellen,
hochauflösenden Satelliten- Fotos hervorgeht überflutete die Elbe
rund 600 Quadratkilometer.
[Entwicklung der Pegel-Stände]
15.8.2002 (khd). Am Sonntag-Nachmittag (11. August) ging es los.
Die Genua- Zyklone Ilse erreichte das Erzgebirge an der Grenze
zu Tschechien. Und hier wurde das Tief regelrecht ausgequetscht. In den
nach Norden abfließenden Flüssen Elbe, Müglitz,
Weißeritz und Mulde steigen in den folgenden Tagen die
Wasserpegel
über jedes bekannte Maß. Die Hochwasser- Katastrophe in
Ostdeutschland nimmt ihren Lauf. Riesige Mengen des abgeregneten
Mittelmeerwassers bahnen sich nun ihren Weg über Moldau und Elbe in
die Nordsee. Die Oder blieb diesmal verschont.
Bei einer solchen Sintflut bleiben Überschwemmungen nicht aus
so auch an der Elbe. Nur ist die Hauptursache für deren
Ausmaß die ständig steigende Versiegelung der Böden durch
(Industrie-) Bebauung, Straßenbau und Landwirtschaft. Denn beim
Aufbau Ost hatte die Ökonomie die absolute Vorfahrt vor
der Ökologie, was sich nun bitter rächt und teuer wird. So wird
allein in Sachsen tagtäglich eine Fläche so groß wie 15
Fußballfelder verbaut vor allem auf den flußnahen Wiesen
gleich hinter den Deichen. Zwischen Dresden und Wittenberg ist die Elbe
regelrecht kanalisiert. Und offenbar hat niemand im Zeitalter der Computer
mal in die Planungen ein Worstcase- Szenario mit brechenden Deichen bei
einem Jahrhundert- Hochwasser einbezogen. Oder wurden solche durchaus
realistischen Möglichkeiten von vornherein verworfen?
Das unermessliche persönliche Leid, verursacht durch den Verlust von
Hab und Gut und der Existenzgrundlage, sowie der volkswirtschaftliche
Gesamtschaden er wird eher im zweistelligen Milliarden- Bereich
(um die 50 Mrd. Euro?) liegen sind auch das Ergebnis der Ignoranz
von Naturgesetzen durch die Verantwortlichen. Aber welch Politiker
versteht schon etwas von der Natur und ihren Gesetzen? Und so bleibt nur
zu hoffen, daß endlich Vernunft einkehrt und die Versäumnisse in
der Umweltpolitik korrigiert werden. Ein Anfang wäre immerhin: Den
Ausbau der Elbe zu einem Schiffs- Highway absagen.
[mehr]
[Katastrophenalarm in Südostdeutschland]
BERLIN 11.8.2002 (khd/bams).
Im Portemonnaie hat sie sicher schon jeder gehabt: Die stark zerknitterten
5 und 10 Euro-Scheine. Und dabei sollten doch die seit Jahresbeginn im
Umlauf befindlichen Euro-Banknoten so viel besser als die Mark- Noten sein.
Sie sind es nicht, wie heute die Bild am Sonntag schreibt.
Seit dem Euro- Start haben wir allein in Deutschland über 50
Millionen Noten aus dem Verkehr ziehen müssen, sagte Peter
Walter, Chef der Bundesbank- Hauptkasse in Frankfurt am Main.
13.8.2002 (tsp). Inzwischen hat die Bundesbank mitgeteilt,
daß die neuen Banknoten so haltbar wie die Markscheine seien. Auch
der Austausch der 50 Millionen Scheine sei normal. Ob das wohl
stimmt?
CAMBRIDGE 1.8.2002 (khd/sp).
Mit Hilfe des im All kreisenden
Röntgen-Teleskops Chandra haben jetzt 4 Forschergruppen
unabhängig voneinander Teile eines gigantischen Kanal- Systems im
Universum aufgespürt. Es wird vermutet, daß in diesem
übergeordneten Netzwerk die dunkle nicht strahlende
Materie versteckt ist. Die Ergebnisse veröffentlichen die
Wissenschaftler jetzt im Astrophysical Journal.
BONN/ESCHWEGE 27.7.2002 (t-off/sp).
Bereits im Prozess um den Fall
Wehretal war 2001 durch ein vom Amtsgericht Eschwege in Auftrag
gegebenes Gutachten deutlich geworden, daß das Abrechnungswesen der
Telekom mit Fehlern behaftet ist. Auch gelang es der Telekom nicht, mit
einem Zählvergleich mit BZV- Meßgeräten das
tatsächliche Gebührenaufkommen zu ermitteln, weshalb sie den
Prozeß in der Hauptsache verlor (Az: 2C 781/98). Die Berufung vor
dem Landgericht Kassel zog die Telekom 2002 zurück.
Im Fall der Einkaufsgemeinschaft
Communitel, die dem Ex-Monopolisten Falsch- Abrechnungen im
großen Stil vorwirft
(SPIEGEL22/2002),
geht nunmehr aus einem Gutachten eines von der Industrie- und Handelskammer
Bonn/Rhein- Sieg vereidigten Sachverständigen hervor: Es bestehe der
Verdacht größerer Abrechnungs-
Unregelmäßigkeiten seitens der Deutschen Telekom AG.
Besonders auffallend sei vor allem die Häufigkeit technisch
unmöglicher Abrechnungsgründe, etwa zeitgleich anfallende,
identische Gespräche über einen dazu gar nicht fähigen
Analoganschluß. Sie seien mit technischen Systemfehlern
allein nicht zu begründen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit
entstehen die Fehler bereits bei der
Erfassung der Daten in den Verbindungs- Rechnern
[CDR], heißt es in der
Tekit- Expertise.
Die Telekom dementiert heute erneut, daß es Probleme bei ihren
Abrechnungen gibt. Die Deutsche Telekom hat sich bislang dagegen
gesträubt, ihr gesamtes Gebührenerfassungs- System inklusive
Software von den Eichbehörden objektiv kontrollieren und
regelmäßig überwachen zu lassen.
[mehr]
[07.03.1998: Der Fall Wehretal]
Bleibt zu hoffen, daß im anstehenden Gerichtsverfahren die vielen
Abrechnungs- Ungereimtheiten der Telekom endlich durch neutrale und
kompetente Gutachter beleuchtet werden. Denn es kann nicht sein, daß
die Fehlerrate über alles bei den Telekom- Rechnungen gleich 0
oder gleich der Anzahl der bei der Telekom eingegangenen Reklamationen ist.
Nach aller wissenschaftlichen Erkenntnis aus statistischen Analysen
muß sie höher sein. Leider hat der deutsche
Regulierer zur Ermittlung einer solchen
Qualitätsaussage anders als der
US-Regulierer bislang nichts beigetragen. Warum?
Da die meisten Kunden aber keinen Einzelverbindungs- Nachweis (EVN) haben,
bemerken sie das erst bei einem krassen Ausreißer und der sei
selten, sagte Heribert Stülp, Chef der Kerpener Software- Firma GS
Datentechnik, dem Spiegel.
Der neue
T-Kommunikationschef Ulrich Lissek hatte noch letzte Woche den
Agenturen erzählt, daß die Kunden auf die Korrektheit der
Rechnungen vertrauen
könnten. Die Realität scheint anders auszusehen. Alle
Kunden sollten sich deshalb schleunigst den kostenlosen EVN bestellen, um
ihre Telefon- Rechnungen kontrollieren zu können.
[21.10.1997:
Wie entsteht die Telefonrechnung?]
ULM/MÜNCHEN 18.7.2002 (khd). Ein Forscher-Team von der
Universität Ulm und der Münchner Ludwig-Maximilians-
Universität wollen jetzt erstmals ungeklärte Effekte der Physik
den Lense-Thirring- Effekt sowie die vermutete Rotation
des Universums durch Experimente nachweisen. Als
Meßinstrument soll den Forschern dabei die Weiterentwicklung des
Ringlaser- Gyroskops zu einem Quanten- Gyroskop dienen, berichten die
Wissenschaftler in der neuesten Ausgabe des
New Journal of Physics.
In einer Studie hat
jetzt der Ulmer Professor für Quantenphysik, Wolfgang Schleich,
dargelegt, wie diese alten Fragen einer Lösung näher gebracht
werden sollen. Gebaut werden muß jetzt nur noch das Quanten-
Gyroskop. Darin sollen zur Empfindlichkeitssteigerung 2 durch
Quanten- Verschränkung total
identische aber gegenläufige Atomstrahlen erzeugt
werden. Durch die Rotation des Universums müßte dann eine
deutliche Phasenverschiebung zwischen den beiden Strahlen entstehen. Um
2012 soll ein Satellit mit dem Meßgerät ins All starten.
[21.07.2002:
Forscher auf der Suche nach dem Dreh]
BERLIN 17.7.2002
(khd/info-radio).
Es ist im Trubel um den Machtkampf
an der Spitze der Deutschen Telekom etwas untergegangen. Die Bundesregierung hat Ende
Juni den milliardenschweren Auftrag zur Realisierung eines
digitalen Lkw-Mautsystems auf deutschen Autobahnen an das Konsortium
Toll Collect (TC) vergeben.
Dieses setzt sich aus den Unternehmen
DaimlerChrysler Services AG,
der Deutschen Telekom AG und dem
französischen Autobahnbetreiber Cofiroute S.A. zusammen. Die Einführung der
Lkw-Maut vom Typ HighTech ist nun für Mitte 2003 geplant.
Ursprünglich sollte das ganze System bereits im Januar 2003 starten.
Damit ist im Bieterwettstreit der Mitbewerber Ages-Konsortium, dem
Tankstellenketten und federführend der Mobilfunkbetreiber
Vodafone angehören,
erneut leer ausgegangen. Denn das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte nach einem
früheren Einspruch von Ages den Bund wg. gravierender Fehler bei der
Vergabe gezwungen, das gesamte Bieterverfahren noch einmal neu aufzurollen. Dem
Vernehmen nach, will Ages nun eine Nachprüfung der Vergabe beim
Bundeskartellamt beantragen.
Unter anderem vermutet die Ages, daß das TC- System nicht alle Sicherheitsmerkmale
erfüllt.
Die Bundesregierung und TC preisen
ihr Mautsystem als das weltweit modernste System an, auf das Käufer aus aller Welt
warten. HighTech at it's best, schwärmt DaimlerChrysler- Vorstand Klaus
Mangold. Denn das deutsche Mautsystem braucht keine Mauthäuschen oder Tickets mehr.
Es arbeitet mit Satelliten- Unterstützung
GPS mit einem
vollautomatischen Verfahren der elektronischer Erfassung und Abrechnung. Alles solle
besonders nutzerfreundlich werden, heißt es. Und braucht der Bund mal mehr Geld,
dann kann dieses Lkw-Mautsystem ganz leicht auf alle auf allen
Straßen fahrenden Pkws ausgeweitet werden.
Kritische Beobachter der Szene befürchten allerdings, daß sich die beiden
Weltkonzerne mit einem derartig komplexen Mautsystem, das noch keiner so realisiert hat,
total übernommen haben könnten. Zumal die bislang durch wenig Innovationen
eher durch reichlich
Softwarefehler aufgefallene Telekom mit im Boot sitzt. Und auf solide,
fehlerfreie Software wird es bei diesem Lkw-Mautsystem ankommen. Dazu braucht man viel
Zeit (und Geld) zum Testen, und diese gibt es nicht. Allerdings soll sich ETC schon die
Mitarbeit durch (hoffentlich) kompetente Software- Produzenten wie IBM und SAP
gesichert haben. Bleibe zu hoffen, daß sich die vielen Programmierer
nicht in Pointern und Stack- Overflows verheddern, wissen Computer- Experten. Sonst drohe
das Chaos... [mehr]
[Telekom: Abrechnungen nicht im Griff]
BERLIN 10.7.2002 (khd).
Unter der Federführung der Verbraucherzentrale Nordrhein- Westfalen wurden
bislang Verbraucher im Internet über
(T)euro-
Abzockereien mit Nennung von Roß und Reiter informiert. Dieses Angebot
wird aber von der Verbraucherzentrale seit Ende der Doppelwährungsphase nicht
mehr aktualisiert.
Ende Mai hatten sich deshalb Verbraucherschützer und Vertreter des
Handels bei einer ersten Runde in Berlin auf ein neues Beschwerde- Forum geeinigt.
Jetzt hat der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) seine Teilnahme an einer
zweiten Runde des Anti-Teuro- Gipfels am 17. Juli abgesagt. Der Verband
will damit gegen das von Bundesverbraucherministerin Renate Künast
geplante Preis-Wert-Forum
protestieren.
Der Handel nehme Anstoß an der von Ministerin Künast ergangenen
Entscheidung, in dem Forum konkret Anbieter, Produkt oder Dienstleistung zu benennen,
sagte der Sprecher des HDE, Hubertus Pellengahr, der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung. Wir sind über diese Entscheidung nicht nur enttäuscht,
weil sie den Absprachen widerspricht, sondern wir fühlen uns auch getäuscht
von der Vorgehensweise des Ministeriums, das uns darüber erst informiert hat,
nachdem die Entscheidung von Frau Künast bereits gefallen war.
Nicht nur die Verkaufskampagnen zur T-Aktie mit dem Mimen Manfred Krug
waren die reine Volksverdummung. Auch der irrationale Kampf Ron Sommers
gegen verbraucherfreundliche Unmetered-
Tarife für die Internet- Einwahl über das normale
Telefonnetz (Schmalband- Flatrate) wurde von ihm vehement mit falschen
Argumenten geführt. Er hätte aber vom britischen Regulierer
OFTEL und vom Management
British Telecoms lernen können, was wirklich Sache ist.
Kein Wunder, daß heute der Telekom-Chef in der Bevölkerung ein
extrem schlechtes Image hat. Hatte er doch 1996 auch
versprochen:
Wir müssen in Sachen Kundenfreundlichkeit noch Massives
tun. Dennoch steht es um die Kundenorientierung der Telekom noch
immer nicht zum Besten. Vielleicht hätte ja der Rat der Berliner
Boulevard- Zeitung B.Z. vom 6. Januar 1996 Deutschland vieles
erspart, als sie schrieb:
Sommer muß vorm Frühjahr weg! Der
T-Aufsichtsrat hat nun das
Wort. [mehr]
Interessante Interviews mit Dr. Ron Sommer:
Dieser Plan sei jedoch gegen alle Absprachen vorzeitig an die
Öffentlichkeit gebracht worden. Das heißt: Auch Ron Sommer
wußte das. Dennoch wollte er um seine Position kämpfen. Und so
hat er uns wohl zum guten Schluß auch in dieser Sache jede Menge
Märchen erzählt...
Zum Machtkampf bei der Deutschen Telekom:
Aber anonym ist das nicht
3.10.2002 (khd). Warum nicht. So ein virtueller Fahrschein kann
durchaus mal nützlich sein wenn man's Geld oder die Monatskarte
vergessen hat, der Fahrschein- Automat mal wieder nicht funktioniert oder
der Busfahrer nicht rausgeben kann. Aber anonym ist das SMS- Ticket
natürlich nicht. Denn die Telefongesellschaft muß
natürlich die Verbindungs- Daten speichern und geraume Zeit
aufbewahren.
Gesagt werden mußte das aber nicht. Auch ist die Quasi-
Zustimmung des Kanzlerkandidaten Edmund
Stoiber (CSU) unnötig gewesen. Denn der Fall ist sowieso klar.
Im Artikel 26 des Grundgesetzes vom 23. Mai 1949 der deutschen
Verfassung heißt es ganz unmißverständlich:
Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen
werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören,
insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind
verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.
Führung eines Angriffskrieges ist
verfassungs- widrig.
Artikel 26 Grundgesetz
Unter Strafe gestellt...
27.9.2002 (khd). Das deutsche Strafrecht sieht beachtliche Strafen
vor. So wird die Vorbereitung eines Angriffskrieges, an dem die
Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, mit 10 Jahren bis
lebenslanger Freiheitsstrafe geahndet (§ 80 StGB). Auch das
Aufstacheln zum Angriffskrieg wird hierzulande mit einer Freiheitsstrafe
von 3 Monaten bis zu 5 Jahren bestraft (§ 80a StGB). In den USA ist
das nicht so.
Der Tagesspiegel
berichtet heute über die neuesten Vorschläge des Sanierers.
Danach sollen jährlich bei der Sozialhilfe 39 Mio. Euro, beim
Tierpark Friedrichsfelde 8 Mio. Euro, bei den Opern ab 2006 59 Mio. Euro
sowie bei den Berliner Unis 60 Mio. Euro weniger ausgegeben werden.
Verheerende Folgen für die Stadt.
Sagt heute die CDU,
die aber von 19912001 kräftig
zur Entwicklung der Berliner Notlage beigetragen hat.
[14.09.2002: Jetzt geht Sarrazin ans Eingemachte]
[14.09.2002: Richter über leere Kassen]
Noch mehr Eingemachtes
17.9.2002 (info-radio/tsp).
Sarrazins Sparliste sieht weiterhin vor: Die Kita-Gebühren sollen
verdoppelt werden. Das Wasser soll stark verteuert werden. Die
Sportförderung wird eingestellt. Die Zuschüsse für Theater
wie das Berliner Ensemble, Schaubühne, Friedrichstadtpalast werden
gestrichen, ebenso die Filmförderung.
Mehl + Hefe + Salz + Wasser sonst nichts.
Wann kommt dieses Reinheitsgebot für Brötchen/Schrippen?
BERLIN 5.9.2002 (khd).
Bei deutschen Brauern ist alles klar: Hopfen, (Gersten-) Malz und Wasser
gehört ins Bier sonst nichts. So will es das Deutsche
Reinheitsgebot von 1516. Die Zunft der Bäcker hingegen hat es nicht
zu solcher Qualitäts- Tradition gebracht. Im Gegenteil: Die
Qualität von Brötchen (auch Schrippen oder Semmeln genannt)
sinkt von Jahr zu Jahr. Sie enthalten heute die volle Pracht der
chemischen Industrie. Und entsprechend schmecken sie.
Diesen Artikel
gibt es auch in
![]()
Nur Profit statt Wohlgeschmack
Das klassische Brötchen-Rezept
Quelle:
Altes Bäcker-Rezept für 600 Semmeln, das hier auf
Haushaltsmengen umgerechnet wurde.
Kühle Teigführung.
1. Gare: 2 x mind. 30 min. Geformt 2. Gare: 30 min.
Backen: 20 min (220 °C).
Man nehme für 1216 Brötchen:
500 g
12,5 g
1 TL
325 ml
2 TL
Weizenmehl Type 550 (nicht Type 405)
Reine Backhefe, frisch
Zucker (ca. 2,5 g für die Hefegärung)
Lauwarmes Wasser
Kochsalz (ca. 10 g)
[Schrippen Handwerksarbeit ist teuer]
Vor allem in großen Bereiche des südöstlichen
Grönlands und im Westen der Antarktis seien die Veränderungen
gemessen worden. Die Eisdecken an den Erdpolen verändern sich
in relativ kurzen Zeiträumen, das heißt in Jahrzehnten und nicht
tausenden von Jahren, sagte der NASA- Wissenschaftler Eric Rignot.
Allein Grönland verliert jährlich 50 km3 an
Eis.
NASA-Messungen 2002
Auch den früheren Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen
(CDU) sollen die Warnhinweise Walthers erreicht haben, der aber nicht
reagierte. Das Mißmanagement der IBG führte 2001 dazu,
daß die BankGesellschaft Berlin (BGB) nur noch mit Milliarden- Hilfen
aus dem Steuertopf vor der Pleite bewahrt werden konnte. Im Frühjahr
2002 mußte zudem das Land Berlin eine Bürgschaft über
21,6 Mrd. Euro übernehmen. Statt der BGB ist nun
Berlin pleite. Der Bilanz- Skandal
könnte den größten Haftungsfall der deutschen
Wirtschaftsgeschichte auslösen.
[mehr]
Ich kann mich nicht erinnern.
Ex-Bürgermeister
Eberhard Diepgen (CDU)
[DIE ZEIT: Ansichten eines
Wirtschaftsprüfers]
1871 nach dem deutsch- französischem Krieg begann der
Bau der Umflutungsanlagen östlich der Stadt. Nach dem
preußisch- deutschen Sieg gab es reichlich französische
Kriegsgefangene, die man als preiswerte Arbeiter einsetzte. Schon 4 Jahre
später wurde der Bau des 27 km langen Entlastungs- Kanals mit
Deichanlagen und dem Pretziener
Wehr vollendet gefeiert als Jahrhundertwerk.
Das Jahrhundertwerk
von 1875
Politiker 2002 ohne Weitblick?
23.8.2002 (khd). Was wäre den Dresdenern erspart geblieben,
hätten auch sie einen solchen Elbe- Umflutungskanal gehabt?
Aber Sachsens Könige waren bis hin zu König Kurt
(CDU) nicht so weitsichtig was Naturgewalten angeht. So
verschwanden in Sachsen nach und nach die Mäander der Elbe, die das
Wasser bremsten. Zusätzlich verengt der Schotter, den man auf den
weißen Sand am Elbufer kippte, den Fluß. Steigt nun der
Pegel über die Ufer, flutet die Elbe Dörfer und Städte,
anstatt Wiesen und Auen. Eine Politik der Unvernunft eine Politik
des Mit-Technik-kann-Natur-im-Zaum-gehalten-werden hat der Elbe ihre
breiten Auwälder geraubt. Und das wird nun teuer sehr
teuer!Elbe auf Poldern zwischengelagert
26.8.2002 (khd/info-radio). Das Pretziener Wehr wurde heute
wieder geschlossen, so daß das Hochwasser aus dem
Bereich um Heyrothsberge in die Elbe abfließen kann. Hilfreich
für die maroden Deiche an der nördlichen Elbe in Niedersachsen
war eine Maßnahme des Landes Brandenburg: Im Westhavelland wurden
mehrere Havel- Polder bis nach Rathenow geflutet. So konnten rund 400 Mio.
Kubikmeter Elbe- Wasser auf 1500 Hektar Feldern zwischengelagert werden,
was den Pegel der Elbe bei Wittenberge um etwa 50 cm reduzierte. Die
Bauern werden eine Entschädigung für ihre Ernteausfälle beim
Mais und Getreide erhalten.
2. Zwar leisten die vielen Helfer und Spender mit ihrem unermüdlichen
Einsatz Großartiges, aber dennoch ist in den ersten Tagen die
Bevölkerung in den 7 betroffenen Bundesländern (Sachsen, Sachsen-
Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg- Vorpommern, Schleswig-
Holstein und Hamburg) von den zuständigen Behörden miserabel
vorgewarnt, gewarnt und über die jeweils aktuelle Situation informiert
worden.
Gebt den Flüssen ihren Raum.
Dr. Helmut Kohl
im Juli 1997
[22.08.2002:
Nach der Flut ist vor dem Krach]
[22.08.2002:
Plädoyer für eine Hochwasserzentrale]
[26.08.2002:
Defizite des deutschen Katastrophenschutzes]
Baustopp für Flußausbauten
15.9.2002 (info-radio).
Die Bundesregierung hat heute einen Baustopp für den geplanten Ausbau
von Elbe und Donau beschlossen. Für jeden deutschen Fluß solle
zunächst ein Masterplan aufgestellt werden. In von
Hochwasser gefährdeten Gebieten sollen keine Baugenehmigungen mehr
erteilt werden. Die Union bewertete diese Maßnahmen von
Rot-Grün als Wahlkampfmanöver (am 22.9.2002 ist
Bundestagswahl).
[mehr]
Denn über dem warmen Mittelmeer saugen sich solche Tiefs mit riesigen
Wasser- Mengen voll (bei 30 Grad kann 1 Kubikmeter Luft 30 Gramm Wasser als
Dampf aufnehmen), um so den Unterdruck auszugleichen. Sie bewegen sich
dann auf dem 5B-Weg (so nennen die Meteorologen diese Zyklonen- Route) am
östlichen Alpenrand entlang quasi durch die Hintertür
doch noch nach Mitteleuropa, wo sie sehr starke
großflächige Regenfälle mit meist verheerenden Folgen
verursachen. Im Juli 1997 hatten wir eine solche seltene Wetterlage, die
dann zum Oder- Hochwasser führte.
Zugbahnen atlantischer Tiefdruck- Gebiete erhielten Nummern
Meteorologe
W. J. van Bebber
(18411909)
Und dann kam die Hochwasserflut
Die Elbe Einige Fakten
Quelle:
Internet-Recherche von khd, 15.8.2002.
Die Elbe kommt aus Tschechien. Die Elbe ist Deutschlands zweitlängster
Fluß und berührt 7 Bundesländer: Sachsen, Sachsen- Anhalt,
Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg- Vorpommern, Schleswig- Holstein
und Hamburg.
[Prof. Schellnhuber:
Es wird in Zukunft mehr regnen]
[Klimaforscher zum Unwetter: Warnschuss vor den Bug]
[Die Elbe hat sich die
grünen Wiesen zurückgeholt]
Viele der Euro-Scheine hielten nur etwa 3 Monate, sagte der Chef der
Bundesbank- Zentrale in Dresden, Rolf Rieken, der Zeitung. Die etwas
dickeren D-Mark- Scheine seien hingegen widerstandsfähiger gewesen.
Mark- Noten sind im Schnitt 5 Mal in unsere Filiale gekommen und von
hier aus wieder in Umlauf gebracht worden, bevor wir sie ausmustern
mußten", so Rieken. Die meisten Euro- Scheine müßten aber
schon nach dem dritten Umlauf aussortiert und vernichtet werden.
In 3 Monaten bereits wieder Altpapier
Nachbessern ist angesagt
11.8.2002 (khd). Aber nicht nur darüber (wie konnte das
übrigens angesichts der langen Vorbereitungszeit überhaupt
passieren?) wundern sich die Bürger. Vielleicht wäre ja eine 5
Euro-Münze billiger gekommen als der häufige Austausch der 5
Euro-Noten aus Luftpost- Papier. Ärgerlich ist auch, daß die
Noten ab 50 Euro auf den Metallstreifen verzichten. Denn nur dieser ist in
der Praxis beim Geldholen aus einem Automaten schnell durch Kippen der
Scheine prüfbar. Die Hologramm- Folie ist viel zu klein.
In den ersten Milliarden Jahren nach dem letzten Urknall klumpten sich, wie
die Wissenschaftler vermuten, nur etwa 20 % der Gesamtmasse des Universums
unter dem Einfluß der Gravitation zu Galaxien und Galaxien- Haufen
zusammen. Der größte Teil der restlichen normalen Materie sowie
die dunkle Materie bildeten ein
immenses Kanal- System (Netzwerk), das die leuchtenden Sternansammlungen
noch immer miteinander verbindet auch mit unserem
Milchstraßen- System.
[mehr]
Auf der Suche nach der dunklen Materie.
Der Experte der Firma Tekit Consult
kommt zu dem Schluß, daß die Telekom in ihren Rechnungen
mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Aufschlag von deutlich
über 20 % zu ihren Gunsten ausweise. Das von Communitel
vorgelegte Datenmaterial erscheine als repräsentativ, weshalb die
Merkwürdigkeiten auch bei weiteren Telekom- Kunden vorkommen
dürften. Auch der von t-off seit 1998 publizierte
FallWehretal belegt
das. Die Verbraucher-
Initiative gegen Abrechnungsfehler in der Telekommunikation hat
inzwischen zahlreiche Fälle mit Abrechnungsungereimtheiten
gesammelt.
Fehler entstehen offenbar
bereits bei der Datenerfassung
[29.06.1998: Aachen im Sekundentakt]
[22.12.2001: Wie verlässlich sind
Telekom-Rechnungen?]
[27.05.2002: Fehler im System?]
Ungereimtheiten endlich klären
1.8.2002 (t-off). Mißlich an dem Tekit- Gutachten ist,
daß es kein von einem Gericht in Auftrag gegebenes Gutachten ist,
sondern nur ein im Vorfeld juristischer Streitigkeiten entstandenes
Parteien- Gutachten der Communitel
ist. Und so war es für die Deutsche Telekom AG recht leicht, jetzt
eine Einstweilige Verfügung gegen die
Tekit Consult GmbH und deren Geschäftsführer Reinhold
Scheffel zu erwirken. Der Gutachter darf nun nicht mehr behaupten,
daß rund 20 % der Telekom- Rechnungen um über 20 % zu Gunsten
der Telekom falsch ausgestellt seien, andernfalls droht ihm ein
Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro.Vertrauen ist gut Kontrolle ist beser
4.8.2002 (t-off). Der Spiegel legt in seiner Ausgabe vom 5.
August nach: Fehler
im System. Ein weiterer Experte bestätigt, daß bei
Telefon- Rechnungen der Deutschen Telekom die geforderte Rechnungssumme
um mindestens 3 % zu hoch angesetzt war. Diese Aussage beruht
auf der Analyse von Millionen von Einzelverbindungs- Nachweisen.
[01.06.1998:
Acht Fragen zur Wahrheitsfindung]
[29.07.2002:
Verbraucherzentrale: Zahlreiche Beschwerden über Telekom-Rechnungen]
[05.08.2002:
Über den Ärger mit den Telefon-Rechnungen]
[07.09.2002:
Verbraucherschutzministerium schaltet sich in Streit um Telekom-Rechnungen
ein]
Aus Einsteins Allgemeiner Relativitäts-Theorie folgerten bereits 1918
die Physiker Joseph Lense und Hans Thirring, daß durch rotierende
Massen im Universum Gravitations- Felder entstehen. Und dadurch werde die
Raumzeit verwirbelt wie bei einem Löffel, der durch zähen
Honig gezogen wird. Der Mathematiker Kurt Gödel stellte deshalb 1947
die Frage: Dreht sich das ganze Universum? Und wenn ja, um welche Achse
oder welchen Ort? Eine Antwort darauf gibt es bislang nicht auch
nicht durch die neuen Vorstellungen zum
Universum.
Auch eine Verifizierung
von Einsteins
Allgemeiner Relativitäts- Theorie
Wie funktioniert ein Gyroskop
21.7.2002 (sp). Die Funktion eines Gyroskops beschreibt
Spiegel- Online heute am Beispiel eines Flugzeugs so:
In Ringlaser- Gyroskopen werden 2 Lichtstrahlen in unterschiedliche
Richtungen durch einen Ring aus optischen Fasern geschossen. Dreht sich
das Flugzeug, muß der Strahl, der in die gleiche Richtung wandert, eine
etwas größere Distanz zurücklegen als das Lichtsignal, das
gegen die Drehung des Flugzeugs gerichtet ist. Das Resultat: Die beiden
Strahlen kommen zu unterschiedlichen Zeitpunkten an ihren Anfangspunkten
an. Aus der Differenz kann ein Computer die Rotationsgeschwindigkeit
des Flugzeugs berechnen.
BERLIN/BONN 7.7.2002 (khd/pep).
Noch im Mai hatte sich Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hinter den
bereits angeschlagenen Telekom- Chef Ron Sommer
gestellt. Aber seit dem
nun die Union die Telekom als exemplarisches Wahlkampfthema
entdeckte, steigt der
politische Druck auf den weitgehend erfolglosen
Telekom- Chef enorm. Die Suche nach einem fähigeren Nachfolger hat
hinter den Kulissen
längst begonnen. Und die Bonner Spatzen pfeifen bereits,
daß Sommer noch im Hoch- Sommer (bis Mitte Juli) zurücktreten
wird. Denn ein Sanierer
mit neuen Ideen
muß her.
Für Branchenkenner ist es nicht überraschend, daß nun die
Tage des Telekom- Chefs
gezählt sind. Aber auch andere Vorstände müssten ihren
Hut nehmen. Denn die Fehler, die sie zu verantworten haben, sind fast
endlos. So ist es nicht gelungen, dem
Sturm in der Telekom-
Branche zu trotzen und den Wert der
wertvollen
Telekom gegen den Trend zu stabilisieren. Vielmehr wurden die
Ausgabe-Kurse der T-Aktie von
vornherein zu hoch angesetzt. Damit wurden aber angesichts des
realen Kurs von um die 10 Euro inzwischen reichlich Ersparnisse
für die Altersvorsorge von 2,8 Mio. Klein- Aktionären und
Wählern vernichtet. Wegen der hastigen Telekom- Expansion
ohne eindeutige Strategie
(u. a. viel zu teurer Kauf von
Debis,
One-2-One,
VoiceStream Wireless und
anderem
T-Auslandsengagement)
sowie der
völlig überteuert eingekauften
UMTS- Lizenz steht Sommer heute
vor einem Schuldenberg
von 67,3 Mrd. Euro. Außerdem hat erst kürzlich der
Bundesrechnungshof in einem Geheimpapier auf
Mängel bei den Telekom-
Bilanzen hingewiesen.
Wir sind
das wertvollste Unternehmen in Europa und eines der
wertvollsten weltweit.
Dr. Ron Sommer im März 2000
über die Deutsche Telekom.
[Januar 1996:
Ron Sommer im SPIEGEL-Gespräch nach dem Neujahrs-Desaster]
[März 2000:
Sommer-Interview auf dem Höhepunkt der Börsen-Spekulation]
[Juni 2002:
War das das letzte Interview des T-Chefs?]
Chance zur Fehler-Korrektur
16.7.2002 (khd/info-radio).
Ron Sommer ist heute
zurückgetreten. Für 6 Monate übernimmt
der Ex-Henkel- Manager Helmut Sihler (72) die Führung der Deutschen
Telekom AG. Technik- Vorstand
Gerd Tenzer (SPD)
wird stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Die Suche nach einem Telekom- Chef geht also
weiter. Und vielleicht wird der dann einmal auch die Wahrheit sagen, wenn es um die
Fehler-
Trächtigkeit von Telekom- Abrechnungssystemen geht.
[Telekom-Zukunft]Alles nur Theater?
20.7.2002 (khd/tsp). Nach einem Bericht des Berliner
Tagesspiegel hat jetzt
Bundesfinanzminister
Hans Eichel (SPD) der SPD- Fraktion mitgeteilt, alle Beteiligte
vom Telekom- Vorstand über den Telekom- Aufsichtsrat bis hin zur
Bundesregierung hätten bereits vor Monaten gewußt, daß der
Telekom- Chef abgelöst werde. Um die Personalie nicht zum
Wahlkampfthema werden zu lassen, sei es verabredet gewesen, daß
Ron Sommer im 4. Quartal dieses Jahres von seinem Amt entbunden
werde.
[30.05.2002: DIE ZEIT Telekom: Tiefpunkt für Ron Sommer]
[17.06.2002: SPIEGEL Stoiber: Manager bringen unsere Wirtschaftsordnung in Verruf]
[18.06.2002: SPIEGEL Eichel lobt Sommers Gehaltsrückzieher]
[30.06.2002: Tagesspiegel Warum sind Sie noch im Job, Herr Sommer? (Interview)]
[05.07.2002: Handelsblatt Deutsche Telekom kürzt Werbeausgaben drastisch]
[06.07.2002: FOCUS Telekom: Schröder will Sommer rauswerfen]
[08.07.2002: Agentur Stoiber: Kanzler muss bei Telekom eingreifen]
[09.07.2002: FTD Telekom prüft Verkauf von IT-Sparten]
[09.07.2002: Der Aktionär Skandal um T-Aktien? (Hedge-Fonds)]
[10.07.2002: SPIEGEL Sommer: Kein Nachfolger, kein Rauswurf]
[10.07.2002: SPIEGEL Das Szenario für Sommers Abwahl]
[11.07.2002: SPIEGEL Telekom droht eigenem Aufsichtsrat mit Klage]
[11.07.2002: DIE ZEIT Telekom: Nach dem Sturz]
[12.07.2002: SPIEGEL Welche Fähigkeiten muß der neue T-Chef haben?]
[12.07.2002: SPIEGEL Sommer-Theater: Interne Lösung immer wahrscheinlicher]
[13.07.2002: SPIEGEL Tenzer soll neuer Telekom-Chef werden]
[15.07.2002: Wall Street Journal Bittere Lektionen für Telekom-Konzerne]
[15.07.2002: SPIEGEL T wie Tiefpunkt]
[15.07.2002: SPIEGEL Ron Sommer: Phantom auf Durchreise]
[15.07.2002: SPIEGEL / t-off Ron Sommers Deals und was sie bislang brachten]
[16.07.2002: SPIEGEL Chronologie: Die Ära Sommer]
[16.07.2002: SPIEGEL Telekom: Strafanzeige gegen kompletten Vorstand]
[17.07.2002: SPIEGEL Telekom-Zukunft: Im strategischen Vakuum]
[18.07.2002: DIE ZEIT Telekom: Eine deutsche Zwischenlösung]
[18.07.2002: SPIEGEL Telekom-Vorstand heillos überbezahlt]
[21.07.2002: SPIEGEL Telekom: Vize-Chef Tenzer droht Strafanzeige]
[24.07.2002: Tagesspiegel Weitere Risiken für die Telekom]
[31.07.2002: FTD Vom Raubrittertum der Top-Manager]
| Abteilungen und Rubriken des khd-research.net | |||
|
|
|
|
|
| Die "BSE-Page" und "t-off" waren viel beachtete Publikationen des khd-research.net | |||
|