In dieser Liste habe ich einige interessante Original- Zitate aus der Welt von Politik, Wirtschaft, Technik und Gesellschaft mit Quellenangaben gesammelt. Mit einemsind weiterführende Links angegeben.
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Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 heißt es im Artikel 33: "Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte." De-facto reicht aber inzwischen statt "fachlicher Leistung" die reine "Parteizugehörigkeit" aus.
Bereits am 16.6.1984 wies damit im Saal der Evangelischen Matthäus-Gemeinde auf dem
berühmten 1. Steglitzer Verkehrskongreß der Bürgerinitiativen der
verstorbene Rolf Egbers von der Bürgerinitiative BI B 101 auf die
ökologische Bedeutung des Bezinpreises hin.
Wie Politiker sich doch irren können und nicht bedenken, daß es auch noch
einen Willen des Volkes gibt. Und es kam dann (in Leipzig) nur wenige Monate
später: Wir sind das Volk! ... Wir sind ein
Volk! Übrigens: Die Möglichkeit einer Annäherung zwischen
Bundesrepublik und DDR (bis hin zur Möglichkeit der Wiedervereinigung) lag
bereits seit 1985 in der Luft. Aber viele haben damals die Signale nicht
erkannt.
Die Neuen Medien sind für sie nicht in ein paar mehr oder ein paar weniger Kanälen im Privatfernsehen, sondern bedeuten für sie den technisch unbegrenzten Zugang zum Wissen und zum weltweiten Informationsaustausch. Wir werden uns dafür einsetzen, gemeinsam mit den Ländern und den Partnern aus der Industrie an den Schulen einen kostenlosen oder zumindest kostengünstigen Internet- Zugang zu ermöglichen.
Im Zeitalter von Internet und Online- Kommunikation muß aber auch das Wort von der demokratischen Öffentlichkeit einen neuen Klang bekommen. Die neuen Wege der Informationsvermittlung sind eine hervorragende Chance, die Gesellschaft zum Sprechen zu bringen; aber sie bergen auch Gefahren. Einer verantwortlichen Medienpolitik kommt deshalb zentrale Bedeutung zu.
Jeder soll Zugang zu den neuen Medien haben, jeder soll ihren Nutzen und ihre Grenzen kennen. Deshalb meinen wir es wörtlich, wenn wir dazu auffordern, unsere Kinder den Umgang mit Computern zu lehren: nicht nur die Technik, sondern mehr noch die Kultur dieser Form der Kommunikation.«
Bis Anfang 2005 sank die Arbeitslosenquote nicht. [mehr]
Aber auch der von einer großen Koalition aus SPD + CDU im Rahmen der Postreform entwickelte Regulierungsansatz, der sich ausschließlich auf die klassische Sprachtelefonie beschränkt und das Internet nicht adäquat behandelt, kommt schon heute ins Wanken.
Die deutschen Unternehmen hat eine solche Warnung noch nicht erreicht. Denn nach einer aktuellen Studie des Kölner Instituts der Deutschen Wirtschaft sehen mehr als die Hälfte der Betriebe keinerlei Veranlassung, die Möglichkeiten des Internets für sich zu nutzen. [mehr]
Und was eigentlich ist "Telematik"? Realität wurde aber, daß 2003 dieser große Telematik-Anbieter bei der Realisierung des Lkw-Mautsytems kläglich versagte. [mehr]
Denn im Artikel 5 des Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland heißt es unmißverständlich: Jeder hat das Recht, (...) sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Und im Artikel 14: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
Mit am Tisch saßen Ex-Staatssekretär Wilhelm Wimmer (CDU), Ex-Staatsminister und Geheimdienstkoordinator Bernd Schmidbauer (CDU), Ex-Bundeswirtschaftsminister Helmut Haussmann (FDP) und der Abgeordnete Ronald Pofalla (CDU). Alle hörten Kohls Nazi-Beleidigung Thierses keiner widersprach.
Von Psychologen ist jetzt zu hören, daß eine derartige Äußerung sehr viel über das wahre Denken eines Politikers verrät. Zumal es nicht die erste offenbarende Entgleisung Kohls gewesen sei. So habe er bereits 1986 den damaligen sowjetischen Parteichef Michail Gorbatschow durch einen Vergleich mit Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels verunglimpft.
Keine Frage, auch Lehrer sollten evaluiert werden. Aber es stellt sich angesichts vieler unfähiger Politiker erneut die Frage: Wie kann in einer Demokratie wirkungsvoll verhindert werden, daß Nieten, absolute Nichts- Könner, Schwätzer oder Verführer in politische Führungsämter gelangen? Wann werden im Interesse des Volkes auch Politiker evaluiert?
Immerhin müssen Hochschulabsolventen auch die Lehrer im Laufe ihres Studiums einige Hundert Teilprüfungen (Testate, Rücksprachen, Klausuren etc.) und Examen absolvieren. Aber die meisten Politiker gelangen in Ämter, ohne je einen Nachweis von Sachkunde erbringen zu müssen. Die Parteizugehörigkeit reicht aus, obwohl das in der Verfassung nicht vorgesehen ist.
Frau Däubler- Gmelin bestreitet entschieden, das (so) gesagt zu haben. Sie kündigte am 20.9.2002 auf der Bundespressekonferenz in Berlin an, auch mit rechtlichen Mittel gegen die falsche Berichterstattung des Lokalblattes vorgehen zu wollen. Sie habe nie den demokratisch gewählten US-Präsidenten Bush mit Hitler (Adolf Nazi) verglichen auch nicht deren Methoden.
Die Bundespressekonferenz vom 20.9.2002 übertrug PHOENIX live. Wer zwischen den Zeilen hören vermochte, für den war schnell klar, was da gelaufen war: Frau Däubler- Gmelin wähnte sich bei dem Treffen im Vereinslokal ohne öffentliche Beobachter (Journalisten). Und so muß sie wohl geglaubt haben, sich verplappern zu können. Am Tag nach der Wahl (22.9.2002) war dann schnell klar, daß Herta Däubler- Gmelin der neuen Bundesregierung nicht mehr angehören wird.
Aber vorher macht Kanzler Schröder erst noch seine eigene Partei insgesamt fertig. Aktuelle Meinungsbefragungen sehen die SPD im Januar 2004 bundesweit nur noch bei 23 % auf dem Wege unter die 20 %. Der Grund: Das Publikum empfindet die Politik der regierenden SPD als unsozial. Und dann hatte er im Februar 2004 selbst fertig. Schröder kündigte seinen Rücktritt vom SPD-Parteivorsitz an, auch Olaf Scholz wird demnächst abgelöst.
Allerdings wäre das eine verkappte Erhöhung der Einkommenssteuer. Und offensichtlich soll nun den Bürgern die Schuld gegeben werden, wenn es hierzulande keinen wirtschaftlichen Aufschwung gibt. Denn dieser konsumiert nicht er spart. Vielleicht kommen die Regierenden oder die Opposition nun auf die Idee, den Bürgern statt der Notgroschen- Bildung das Geldausgeben mit vollen Händen per Gesetz vorzuschreiben...
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