Aud den Seiten Gifte im Essen sind einige Informationen über Giftstoffe zusammengetragen, die bei den bisherigen Lebensmittel- Skandalen in Europa eine herausragende Rolle spielten.Links mit dem Symbol
zeigen auf weiterführende Informationen im Internet, die die Aussage belegen. xxx = Text folgt demnächst.
|
Dioxine Das Seveso-Gift ist in der Nahrung angelangt. Recherchiert im Internet und zusammengestellt von Karl-Heinz Dittberner Berlin |
|
BERLIN 10.6.1999 (khd). Dioxine
kommen in der Natur nicht vor. Sie wurden auch nie im technischen Maßstab produziert. Sie entstehen
unerwünscht bei allen Verbrennungsprozessen in Anwesenheit von Chlor und organischen Kohlenstoff
unter bestimmten Bedingungen (z. B. beim Verbrennen von Kunststoffen wie PVC). Die fettlöslichen
Dioxine reichern sich im Körper an und bleiben bis zu 30 Jahren im Organismus. Die Folgen einer
Dioxin- Vergiftung sind: Schwere Hautschäden, Krebs, Erbschäden, Mißbildungen bei
Neugeborenen. Dioxine sind polychlorierte aromatischen Kohlenwasserstoff- Verbindungen (polychlorierte Dibenzo- para-dioxine und -furane). Sie gehören zu den giftigsten chlororganischen Verbindungen überhaupt (Seveso-Gift). Alle Dioxine und Furane sind krebserregend, mißbildungsfördernd und Gen-schädigend, wie der Chemie-Unfall im italienischen Seveso von 1976 zeigte.
Diese Gifte werden aufgrund ihrer Eigenschaften im Säugetierorganismus vorwiegend im Fett gespeichert. Denn Dioxine sind gut fettlöslich und reichern sich im Fettgewebe und damit in der Nahrungskette an. Deshalb sind Dioxin- Rückstände mit analytischen Methoden in allen vom Tier stammenden Lebensmitteln nachzuweisen. In pflanzlichen Lebensmitteln kommen sie wegen der fehlenden Akkumulation nur in geringeren Mengen vor. Dioxine bestehen aus einem Gemisch von 210 Isomeren, von denen aber für Säugetiere und den Menschen nur die in den Stellungen 2, 3, 7, 8-chlorierten (kurz 2,3,7,8-TCDD) allerdings mit sehr unterschiedlicher toxikologischer Wertigkeit (Giftigkeit) Bedeutung besitzen. Zur Beschreibung der Giftigkeit werden international von der WHO abgestimmte Toxizitäts- Äquivalenzfaktoren (TEq) verwendet. Untersuchungsergebnisse werden deshalb meistens in pg WHO-TEq/g Fett (pg = Pikogramm) angegeben. Die Bundesregierung mußte mit einer Eilverordnung vom 9.6.1999 Eingriffswerte für Dioxin- Belastungen von Lebensmitteln festlegen. Denn bis dahin waren keine Dioxin- Grenzwerte festgelegt aus gutem Grund. Dioxine und die verwandten Furane haben absolut nichts in der menschlichen Nahrung zu suchen. Das heißt: Es gilt ein Grenzwert von 0 pg/g. Anläßlich des belgischen Dioxin- Skandals mußten aber handhabare Kriterien gefunden werden. Mit der Festlegung von sogenannten Eingriffswerten hat man das zunächst versucht. Später wurden dann doch noch von der WHO Dioxin-Grenzwerte festgelegt, die aber deutlich unter den Eingriffswerten von 1999 liegen. Größter Dioxin-Skandal
BERLIN 4.1.2011 (khd).
Anläßlich des bislang vermutlich größten Dioxin-Skandals in Deutschland wurde jetzt
eine Übersicht der (mir) bekannten Skandale mit dem Langzeit-Gift Dioxin
zusammengestellt: |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
| Rubriken dieser ersten deutschen Internet-Seiten, die sich kritisch mit Lebensmitteln befassen (1993 gestartet) | |||
|
|
|
|
|
| Zur Site-map des »khd-research.net« | |||