Living in a City  —  Reports aus Berlin     – Teil 5 khd
Stand:  10.4.2010   (61. Ed.)  –  File: Heimat/B/Bln/Living_in_a_City_05.html


Auf diesen Seiten habe ich Interessantes aus meiner Heimatstadt Berlin zusammengestellt. Es handelt sich dabei vor allem um Ereignisse und Begebenheiten, die ich selbst erlebt oder beobachtet habe. Meine Reports beginnen 1945 mit dem Ende des 2. Weltkriegs. Manches ist auch noch nicht ganz fertig. So bedeutet: xxx = Text folgt demnächst.

Inhalt:   [1940er] [1950er] [1960er] [1970er] [1980er] [1990er] [2000er] [2006] [Extra]

  1. 1980/81 – Der Garski-Skandal – Sumpfiges Ende der SPD-Ära.
  2. 1984 – Antes & Co – Eine Geschichte aus dem Berliner Sumpf.
  3. 1984 – Bürger-Aktion „Dieser Baum stirbt“.
  1. 1987 – Berlin wird 750.
  2. 1989 – Die Mauer fällt.



1980/81 — Der Garski-Skandal – Sumpfiges Ende der SPD-Ära

West-Berlins Senat liebte die kleinen Baufirmen und ließ sie ‚Großes‘ für die Stadt vollbringen. Da war nicht nur die Kressmannsche „Avalon“, auch die „Bautechnik KG“ eines Dietrich Garski machte in
      (das folgt)
^   Auch ein Garski produzierte reichlich Asbest-Ruinen. Die teuren Schulzentren mußten wg. der Belastung mit Asbestfasern geschlosssen werden.   (Foto: 2006 – khd)
den 1970er-Jahren prächtige Geschäfte mit Berlins Senat. So durfte der Architekt Garski u. a. in Berlin viele moderne Schulzentren bauen – sozusagen von der Stange. Daß diese schwer Asbest-belastet sind, stellt sich erst viele Jahre später heraus. Auch die Physik- Bauten der Freien Universität an der Arnimallee in Dahlem, die jahrelang im Rohbau rumstanden und damit Wissenschaft verhinderten, sind sein Werk.

Ein Garski will groß rauskommen

Das reichte dem Bauunternehmer Garski aber alles nicht. So kam er irgendwie mit den Arabern ins ganz große Geschäft. In Riad sollte er eine ganze Militärakademie bauen. Dazu braucht er Geld, das ihm die Berliner Bank aber nur mit einer Bürgschaft des Landes Berlin gibt, womit wg. fehlender Sicherheiten die Basis für einen neuen Skandal gelegt wird. Ende 1980 kündigte die Bank die Kredite und Garski ging darauf mit seiner Firma pleite.

Das Land Berlin mußte daraufhin um die 115 Millionen D-Mark an die Bank zahlen (rund 0,06 Milliarden Euro). Das führte zu einer schweren Vertrauenskrise in der Stadt, in deren Konsequenz die SPD erstmals nach 1945 nicht mehr die Mehrheit im Senat und den Regierenden Bürgermeister stellt. Denn als Folge des Skandals gewinnt am 10. Mai 1981 bei vorgezogenen Neuwahlen die CDU die Wahl und die „Alternative Liste für Demokratie und Umweltschutz“ (AL = Berliner Vorgängerin der Grünen) zieht erstmals ins Abgeordnetenhaus ein.

Der Tagesspiegel erinnerte im Januar 2006 an diesen für West-Berlin so typischen Garski- Skandal und den damit verbundenen Sturz des Berliner Senats. Bernd Matthies, der sich noch genauer erinnern kann, schrieb am 12.1.2006 in der Zeitung unter der Überschrift „Sumpfiges Ende einer Ära“ (Links und Zwischentitel wurden hier redaktionell zugefügt):

Vor 25 Jahren stürzte der Senat über die Garski-Affäre

Das Projekt klang gigantisch in einer Zeit, in der die Berliner gewohnt waren, kleine Brötchen zu backen. Ein renommierter Architekt aus der Stadt war mit Saudi-Arabien und Jordanien ins Geschäft gekommen. Viele Ölmillionen warteten nur darauf, abgeholt zu werden. Eine ganze Militärakademie in Riad! Kadettenwohnungen in Massen am Stadtrand von Amman!

Das ist jetzt über 25 Jahre her, der Architekt hieß Dietrich Garski – und heute wissen wir, dass es sich um eine Finanzkatastrophe handelte, die nicht von ungefähr an das Desaster der brandenburgischen Chipfabrik erinnert. Auch die Kosten für die öffentliche Hand lagen in ähnlichen Größenordnungen: 93 Millionen Mark musste Berlin später ausgeben, um seine Bürgschaftsverpflichtungen für faule Bankkredite zu erfüllen. Die Senatoren Klaus Riebschläger (Finanzen, SPD) und Wolfgang Lüder (Wirtschaft, FDP) traten im Januar 1981 auf Druck ihrer Fraktionen zurück, wenig später brach der ganze SPD-FDP-Senat auseinander, weil der Regierende Bürgermeister Dietrich Stobbe mit der Neuformierung scheiterte.

Aus für die SPD-Hochburg Berlin

Sein Nachfolger Hans-Jochen Vogel versuchte als Abgesandter der Bundes-SPD zu retten, was nicht mehr zu retten war; Neuwahlen brachten im Mai Richard von Weizsäcker und die CDU an die Regierung. Das Ende der jahrzehnte- lang als uneinnehmbar geltenden SPD-Hochburg Berlin war das unfreiwillige Werk eines Architekten, der sich übernommen hatte. Günter Matthes schrieb im Tagesspiegel aber einschränkend: „Über einen Defraudanten stürzt keine Regierung, die dafür nicht reif wäre.“

Das erstaunliche Projekt wurde schon Mitte der 70er Jahre angeschoben. Garski, selbst FDP-Mitglied, hatte sich mit seiner Firma „Bautechnik KG“ einen guten Ruf in der Stadt erworben, hatte Oberstufenzentren und andere öffentliche Bauten errichtet und war dann mit arabischen Regierungsstellen in Kontakt gekommen. Zur Vorfinanzierung der Bauten in Saudi-Arabien, Ägypten und Jordanien ließ er sich von der Berliner Bank ab 1978 Kredite auszahlen, die mehrfach aufgestockt wurden und sich am Ende auf insgesamt 139 Millionen Mark anhäuften.

Strafanzeige wegen Kreditbetrugs

Ein Bankvorstand räumte später ein, von Anfang an habe man Garskis Kreditwürdigkeit angezweifelt, weil seine Firma zu klein war und unzureichende Bilanzen vorgelegt hatte. Doch eine 90-prozentige Landesbürgschaft heilte diese Bedenken – sie wurde gewährt, obwohl damals ein Verfahren gegen Garski wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung lief. Kurz vor Weihnachten 1980 eskalierte die Situation, nachdem Verhandlungen Garskis mit einem belgischen Partner über die Fortsetzung des Projekts gescheitert waren. Die Bank verwarf verschiedene Sanierungskonzepte, kündigte am 18. Dezember sämtliche Kredite und erstattete Strafanzeige wegen Kreditbetrugs.

Garski tauchte unter, und Berlin musste zahlen. Dies war der bis dahin höchste Bürgschaftsverlust in der Nachkriegsgeschichte, auch wenn am Ende als Folge eines Vergleichs zwischen dem Land und der Bank nur noch 93 Millionen und nicht die vollen 115 Millionen fällig waren. Und es war ein Glied in der Kette der Bauskandale, die von der Pleite des Steglitzer Kreisels bis zum Zusammenbruch der Bankgesellschaft reichen.

Na klar, die Bank hat Schuld

Der Untersuchungsausschuss, der sich unmittelbar nach dem Crash im Januar konstituierte, verzichtete weitgehend auf politische Kontroversen, denn die Bürgschaftsentscheidung im zuständigen Ausschuss war seinerzeit einstimmig gefallen, und vor allem die CDU hatte sich dafür stark gemacht, gerade auch riskante Auslandsprojekte zu fördern. Außerdem war befürchtet worden, dass ein vorzeitiges Scheitern negative Reaktionen in den arabischen Ländern auslösen könne. Am Ende stand das erwartete Ergebnis: Die CDU sah die Hauptverantwortung bei den zuständigen Politikern, während SPD und FDP die Schuld der Bank zuwiesen.

Dietrich Garski wurde erst 1983 festgenommen, nach 14 Monaten Untersuchungshaft zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und 11 Monaten verurteilt, nachdem er überraschend ein Geständnis abgelegt hatte: Er habe 7,1 Millionen Mark falsch verwendet und weitere 25,8 Millionen Mark unter Vorspiegelung falscher Tatsachen erschwindelt, sagte er und gab außerdem zu, 5 Pässe gefälscht zu haben. 1987 wurde er nach Verbüßung von zwei Dritteln der Strafe vorzeitig entlassen. Die Resozialisierung darf als gelungen gelten: Seit der Wende betätigt er sich in Potsdam skandalfrei als Bauunternehmer und Bauträger.


Asbest-Folgekosten bis ins 21. Jahrhundert

Soweit die Skandal-Beschreibung im Tagesspiegel. Für Berlins Senat wurde die unheilige Garski-Allianz aber noch viel teurer. Denn alle Schulzentren waren extrem Asbest- verseucht. Die meisten mußten komplett wieder abgerissen werden, so auch das Mittelstufen- Zentrum am Ostpreußendamm 106 in Lichterfelde-Süd – die Kopernikus- Schule. Diese wurde 1988 geräumt, von Asbest befreit und danach abgerissen. Für einen Ersatzbau fehlte bis 2006 dann das Geld. Andere Schulzentren stehen als moderne Ruinen nicht mehr nutzbar in der Gegend, wie die Bröndby- Schule in Lankwitz an der Dessauer Straße 49. Denn hier fehlte bislang das Geld für den Abriß. *


Quellen und ergänzende Links:  Erinnerungen + mein Archiv + Tagesspiegel vom 12.1.2006. (Last Update: 6.8.2007)


1984 — Antes & Co – Eine Geschichte aus dem Berliner Sumpf

Wo reichlich Subventionen fließen und der Staat viel Geld ins beschäftigungsfördernde Bauen steckt, da ist Lug & Trug mit Korruption und ein neuer Skandal nicht weit entfernt. So war das auch im West-Berlin der 1980er-Jahre. Aus den Skandalen um den Steglitzer Kreisel und um die Pleite des Baulöwen Garski hatten Berlins verfilzte Politiker von SPD, CDU und auch die FDP keine Lehren gezogen. Es sei denn die, daß alles noch viel größer werden müsse – auch die Skandale. Und mit dem Banken- Skandal erreichen dann Anfang des 21. Jahrhunderts die eher drittklassigen Politiker endlich das Metropolen- Format.

Doch gehen wir zurück zum Jahr 1984. Da erschütterte ein Skandal um den Charlottenburger CDU-Baustadtrat Wolfgang Antes das eingemauerte West-Berlin. Und lassen wir die Autoren Michael Sontheimer und Jochen Vorfelder zu Wort kommen. In ihrem Buch „Antes & Co. – Geschichten aus dem Berliner Sumpf“ haben sie 1986 den so typischen Skandal aufgearbeitet. Im Vorwort heißt es:

Berliner Sumpf

Es begann im Sommer 1984. Zunächst handelte es sich um eine harmlose Affaire in Berlin- Charlottenburg; nach der Verhaftung des ehemaligen Baustadtrates Wolfgang Antes [CDU] wuchs es sich zum Korruptionsskandal aus, schließlich sprachen die Zeitungen vom „Berliner Sumpf“. Die Berlinerinnen und Berliner sind ein abgebrühtes Publikum, aber was ein Staatsanwalt und eine Sonderkommission der Kripo aufdeckten, war doch etwas anderes als einer der notorischen Bauskandale. Ein Mordversuch, Brandstiftung, Rauschgifthandel, Prostitution, Bestechung, Erpressung, Untreue, Urkundenfälschung, Betrug, unterschlagene Parteispenden... „Wir sind auf so ziemlich alles gestoßen, was das Strafgesetzbuch hergibt – außer der Vorbereitung eines Angriffskrieges“, so die sarkastische Bilanz von Kriminalhauptkommissar Uwe Schmidt, und er übertreibt nur geringfügig.

Von der Unterwelt bis ins Rathaus Schöneberg

Mit Energie und Glück waren die Ermittler von gedungenen Mördern über bestechliche Beamte bis zur Frage gelangt, ob gegen den Regierenden Bürgermeister [Diepgen] ebenfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden müsse. Eine abenteuerliche Reise aus der Unterwelt bis in das Rathaus Schöneberg. Über Monate jagte eine Enthüllung die nächste, es eröffneten sich Blicke in Sphären, die dem gemeinen Volk gewöhnlich verschlossen sind. Politiker, die mit Bauunternehmern dinieren und zum Nachtisch ein Kuvert mit Barem serviert bekommen, Bordellbesitzer in der Regierungspartei oder kriminelle Bekannte von Senatoren.

Negative Schlagzeilen unerwünscht

Es dauerte freilich nicht lange, bis sich fürsorgliche Stimmen meldeten, die das erstaunte Publikum nicht mehr länger mit solchem politischen Anschauungsunterricht belastet sehen wollten. Sie kamen von denen, die ihr Tun schon immer unter das Motto „Wir wollen das Beste für Berlin“ stellen, und sie sprachen aus tiefer Sorge um den Ruf der Stadt: Unternehmer, Christdemokraten, Kommentatoren der Springer-Zeitungen oder der öffentlich-rechtlichen Anstalten.

Nicht zum Besten Berlins

„Es geht aufwärts mit Berlin“, heißt der CDU-Slogan, und im nächsten Jahr [1987] wollen wir bitteschön unbeschwert den
750-jährigen Geburtstag der ehemaligen Reichshauptstadt feiern. Also Schluß mit diesen negativen Schlagzeilen, mit der verantwortungslosen Miesmacherei. Die Geschäfte sollen weiterlaufen, und der peinliche Eindruck, ein Teil der Subventions- Milliarden aus der Bundesrepublik dienten statt zum Besten Berlins zum Besten von Baulöwen und käuflichen Beamten, muß schnellstens beseitigt werden. [mehr]

Wir wissen heute – am Ende des Jahres 2005 – sehr genau, die damals handelnden Politiker haben nichts aus diesem Skandal gelernt. Sonst wäre es niemals zum Banken-Skandal unter dem Regierenden Bürgermeister Diepgen (CDU) gekommen. Und wenn sich heute die CDU wundert, daß sie bei Umfragen in Berlin nur noch 19 % erreicht, dann liegt ein Schlüssel in ihrer Verdrängung von Skandalen wie dem von Antes & Co. Viele bis dahin stets treue CDU- Wähler haben sich nach den Skandalen angewidert von den ‚Christlichen‘ abgewendet.


Quellen und ergänzende Links:  Erinnerungen + mein Archiv. (Last Update: 4.5.2008)


1984 — Bürger-Aktion „Dieser Baum stirbt“

Trauerflor an sterbenden Bäumen
Aus: Der Tagesspiegel, 22.9.1984.
BERLIN. Umweltorganisationen und die AL haben eine „Aktion gegen das Baumsterben“ in der Stadt gestartet. Einer Mitteilung zufolge sollen mehr als 10.000 Trauerbanderolen besonders an kranken Bäumen angebracht werden, um Bürgern und Politikern das dramatische Baumsterben durch die vergiftete Luft vor Augen zu führen.

Die Banderolen tragen die Aufschrift: „Dieser Baum stirbt – ein Opfer von Autos, Industrie und Kraftwerken.“. Zu den kranken Bäumen gehörten nicht mehr nur die Nadelbäume, sondern auch die Laubbäume in den Straßen, Parks und Gärten. Zugleich forderten die Bürgerinitiativen ein Notprogramm zur Rettung sterbender Bäume.
Bäume werden eigentlich sehr alt – viel älter als Menschen je werden. Aber durch unvernünftiges menschliches Handeln sterben viele Bäume schon sehr früh ab. Vor allem die Bäume in der Stadt, die deren ‚Grüne Lunge‘ sind, fallen der Vergiftung der Luft durch die Industrie, den zunehmenden Auto-Verkehr und Kraftwerken zum Opfer. Hinzu kommt noch der Streß, dem die Bäume durch den
Klimawandel mit immer heißeren und trockneren Sommern ausgesetzt sind. Tritt dann noch ein starker Insektenbefall auf, dann ist das Schicksal der geschwächten Bäume meist besiegelt.

Kranke Bäume erkennen

Deutliche Krankheits- Symptome bei Bäumen sind: Die Baumkronen sind bereits im Sommer vergilbt und ausgelichtet, d. h. sie haben bereits vor dem Herbst viele Blätter verloren. Die Baumarten sind unterschiedlich von Schäden betroffen. Besonders die Eichen sind empfindlich und meistens stark von Schäden betroffen.

Baum mit Banderole      
^   Ein Baum mit der aufklärenden Banderole der Bürgerinitiative Umweltschutz Steglitz (BUS).   (Foto: 9.1984 – khd)
Baumsterben hält an

Nach dem letzten Senats-Bericht von 2004 sind in Berlin bereits 40 % der Bäume der gesamten Waldfläche von rund 30.000 Hektar „deutlich geschädigt“. Besonders betroffen sind die Waldgebiete in Köpenick und Pankow. Bei den Eichen sind bereits 81 % der Bäume geschädigt (im Vorjahr 49 %). Nur 11 % aller Berliner Bäume sind noch ohne sichtbare Schadenssymptome. Über den Zustand der Straßenbäume enthält der Bericht keine Aussage. Die Anzahl geschädigter Bäume dürfte hier aber noch höher sein.

Dramatisches Baumsterben deutlich machen

Das
Baumsterben zeichnete sich schon in den 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts ab. Engagierte Bürger der „Bürgerinitiative Umweltschutz Steglitz“ (BUS) starteten im Sommer 1984 eine Aktion zur Information der Öffentlichkeit über die Situation der Stadt- Bäume. Mit mehr als 10.000 Banderolen, die den Charakter einer Traueranzeige hatte, wurde den Mitbürgern und Politikern das dramatische Baumsterben aufgrund der vergifteten Berliner Luft deutlich gemacht.

Baum-Banderole der BUS

Die Banderolen aus Umweltpapier trugen den Text: „Dieser Baum stirbt – Ein Opfer von Autos, Industrie und Kraftwerken.“ Auf der Rückseite der Banderolen waren Informationen für die fleißigen Helfer abgedruckt, an welchen Symptomen sie kranke Bäume erkennen können. Viele Initiativen und Organisationen schlossen sich der Aktion an, so daß diese im Sommer 1985 – ergänzt durch Baumführungen mit Experten – wiederholt wurde.

      Kahle Bäume 2034?
Was hat's gebracht?

Was hat die Aktion für die Bäume gebracht? Immerhin wurden inzwischen in Berlin alle Kraftwerke entgiftet. Allerdings änderten die seit den 80er-Jahren
Regierenden (sogar die Grünen regierten zweimal mit) kaum etwas an der Verkehrspolitik. In Berlin hat noch immer der Auto-Verkehr Vorrang. Für ihn wurden sogar teure Straßentunnel gebaut, obwohl Berlin so ziemlich pleite ist. Eine City-Maut wurde dennoch nicht eingeführt. Und Bus und Bahn wurden nicht so gefördert, so daß der Auto-Verkehr ständig zunahm und damit auch die Luftvergiftung. Deshalb ging das Baumsterben in der Stadt weiter. Viele der Bäume, an die wir damals Banderolen klebten, sind längst gefällt. Und da in Berlin nicht mehr genug Geld zur Verfügung steht, wurden allzuoft auch keine neuen Bäume mehr gepflanzt.

Umweltsenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) hatte im Herbst 2004 für Anfang 2005 einen umfassenden Luftreinhalteplan für Berlin angekündigt. Dieser soll Maßnahmen für eine drastische Reduzierung aller Emissionen enthalten. Aber passiert ist bislang eigentlich nichts...


Quellen und ergänzende Links:  Erinnerungen + mein Archiv. (Last Update: 3.4.2010)


1987 — Berlin wird 750

Im 13. Jahrhundert existieren an der Spree zwei Städte: Berlin und Cölln. Cölln liegt auf der Spree-Insel und Berlin gegenüber am östlichen Ufer der Spree. Zwar erfolgte die erste urkundlich Erwähnung Berlins erst im Jahr 1244, aber es gibt im Dom-Museum zu Brandenburg/Havel eine Urkunde vom 28. Oktober 1237, in der Berlins kleinere Schwesterstadt Cölln erstmals genannt ist. Dieses Datum gilt auch als Geburtstag Berlins. Und so jährte sich im Jahr 1987 dieser Tag zum 750. Mal. Das mußte gefeiert werden, auch wenn Berlin vermutlich schon im 12. Jahrhundert existierte.

Berlin und Cölln um 1230
^   Die Städte Berlin und Cölln (auf der Spree-Insel), aus denen seit dem 13. Jahrhundert die Metropole Berlin entstand. Rot eingekreist ist der Ort am Festungsgraben, wo heute der Alexanderplatz liegt. 1307 schließen sich Berlin und Cölln zur Doppelstadt Berlin-Cölln zusammen. Die Plan ist nicht genordet.   (Repro: 2001 – khd)

Doppelt gefeiert

Berlin hatte 1987 ein Problem. Die Stadt war durch eine Mauer in Ost-Berlin („Hauptstadt der DDR“) und West-Berlin geteilt. Wie aber feiert man den gemeinsamen 750. Geburtstag in einer geteilten Stadt mit 2 Stadtoberhäuptern? Das war die große Frage. Politiker taten sich mit der Antwort recht schwer, zumal die Wurzeln Berlins komplett im Osten der Stadt liegen. Und so gab es letztendlich zwei getrennte Geburtstagsfeiern mit vielen Veranstaltungen – in Ost und in West.

Berlin wird aufgehübscht

Es wurde aber nicht nur gefeiert. Man machte Berlin auch baulich etwas hübscher. In West-Berlin gab es eine kleine Wiederauflage der Internationalen Bauausstellung von 1957 (
IBA ’57) – die IBA ’87. In Ost-Berlin wurde das im Krieg zerstörte Nikolaiviertel – Berlins Altstadt – in Anlehnung an seine historische Gestalt rekonstruiert. Nach heute (2006) ist dieses Viertel mit seinen Altberliner- Gaststätten und Berlins ältestem Bauwerk – der Nikolaikirche – attraktiv für Touristen aus aller Welt. Bei der IBA ’87 stand die Erneuerung der West-Berliner Wohnungsbausubstanz im Vordergrund. Auch wurde zum Stadtjubiläum die zur IBA ’57 im Tiergarten gebaute und im Mai 1980 eingestürzte Kongreßhalle als „Haus der Kulturen der Welt“ wiedereröffnet.

Berlin erhielt auch Geschenke. So spendierte die Firma Daimler-Benz AG unter Edzard Reuter der Stadt zur Erinnerung an das im Krieg zerstörte Glockenspiel der Parochialkirche ein 42 Meter hohes Carillon (spielbares Glockenspiel) im Tiergarten in der Nähe der Kongreßhalle. In Ost-Berlin wurde in Mitte das Ephraim-Palais am Original-Standort Mühlendamm Ecke Poststraße liebevoll wiederaufgebaut, wobei West-Berlin einige hier gelagerte alte Fassadenteile beisteuerte.

Ein Super-Feuerwerk

Höhepunkt der Feierlichkeiten war in West-Berlin das riesige „Japanische Feuerwerk“ auf dem Tempelhofer Feld (Flughafen Tempelhof). Weit über 1 Million Zuschauer lockte am Abend des 30. August 1987 das Riesenspektakel an. In Ost-Berlin hatte es neben einem großen historischen Festumzug am 4. Juli noch einen besonders gelungenen Umzug mit Schiffen und Booten auf der Spree am 25. Juli 1987 gegeben. Ganz Berlin konnte per Fernsehen dabeisein.

Große Rock-Konzerte

Vor dem Reichstagsgebäude in West-Berlin wurde zu Pfingsten 1987 das mehrtägige „Concert for Berlin“ veranstaltet. Das waren große Rock- und Pop-Konzerte mit Musikern, die noch nie nach Berlin gekommen waren. Sie sollten zunächst dort gar nicht stattfinden, denn einige Politiker mochten das nicht. Aber dem Konzert-Veranstalter Peter Schwenkow gelang es dann doch, Bands wie „Genesis“ und die „Eurythmics“ sowie David Bowie an diesem geschichtsträchtigen Ort vor großem Berliner Publikum zu präsentieren [Ed: übrigens, das berühmte Konzert von „Pink Floyd“ vor dem Reichstag war erst Pfingsten 1988 – ein Jahr später. Und auch das große Bruce-Springsteen-Konzert in Ost-Berlin (Radrennbahn Weißensee) war erst 1988 – am 19. Juli 1988].

Eintrittskarte „Concert for Berlin“ 1987 Mit von der Partie war damals Berlins Rundfunksender „RIAS“ (Rundfunk im amerikanischen Sektor). RIAS 2 übertrug alle Konzerte 20 Stunden lang live im Radio, so daß auch alle Rock-Liebhaber in Ost-Berlin und der DDR bei diesen einmaligen Konzerten dabeisein konnten. Dennoch werden hinter der nahen Mauer Tausende von auf der Ostseite zuhörenden Fans durch die DDR-Volkspolizei verfolgt, einige verhaftet. Der Ruf nach Beseitigung der Mauer wurde laut.

Hoffen auf 777 Jahre Berlin

Am 22. Oktober 1987 kam es dann anläßlich einer kirchlichen Veranstaltung zum Abschluß der 750-Jahr-Feier in der Ost-Berliner Marienkirche erstmals zu einer kurzen Begegnung zwischen dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen aus West-Berlin und Ost-Berlins Oberbürgermeister Erhard Krack. Und es blieb bei den Berlinern die Hoffnung, daß die 777-Jahr-Feier 2014 wieder in einem geeinten Berlin stattfinden möge.

Hochpolitisch war es bereits am 12. Juni 1987 beim Besuch des US-Präsidenten Ronald Reagan in West-Berlin anläßlich des Stadtjubiläums geworden. In seiner Rede direkt vor dem Brandenburger Tor an der Berliner Mauer forderte er den sowjetischen Partei- und Staatschef Michael Gorbatschow auf, die Mauer niederzureißen und das Brandenburger Tor zu öffnen („Mr. Gorbatschow, tear down this wall. Mr. Gorbatschow, open this gate.“). Nur gut 2 Jahre später wurde aus dieser Vision Wirklichkeit.


Quellen und ergänzende Links:  Erinnerungen + mein Archiv. (Last Update: 23.3.2010)


9. November 1989 — Die Mauer fällt

    Tanz auf der Mauer am Brandburger Tor    
^   Die Berliner haben am Brandenburger Tor am Tag nach dem 9. November Besitz von der Mauer ergriffen. An dieser Stelle war die Mauer besonders breit, so daß man auf ihr tanzen konnte. Noch weht über dem Brandenburger Tor die Fahne der DDR. Nur ein Jahr später wird es die (bundes-)deutsche Fahne sein. Deutschland ist nicht mehr geteilt.   (Foto: 10.11.1989 – mopo?)

In der
DDR (Deutsche Demokratische Republik) rumorte es schon lange. Schon während des Berliner Stadtjubiläums waren Pfingsten 1987 in Ost-Berlin Rufe wie „Die Mauer muß weg!“ laut geworden. Die Bürger forderten 1989 endlich „Reisefreiheit“. Dennoch kam es dann überraschend. Am frühen Abend des 9. November 1989 erwähnte der damalige DDR-Regierungssprecher Günter Schabowski am Schluß einer vom DDR-Fernsehen übertragenen Pressekonferenz in Ost-Berlin, daß eine neue Reiseverordnung die „ständige Ausreise“ für DDR-Bürger regeln würde.

Eine denkwürdige Pressekonferenz

Schabowski las vor: „Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen beantragt werden. Genehmigungen werden kurzfristig erteilt.“ Auf die Nachfrage eines Journalisten, ab wann denn die neue Reiseregelung gelte, antwortete Schabowski: „Ab sofort, unverzüglich.“ „Ja, auch für Berlin-West“ gelte die neue Regelung.

Und als Schabowskis Verkündung dann in den westlichen Medien und vor allem im West-Fernsehen als „Öffnung der DDR-Grenze“ gedeutet worden war, strömten immer mehr Ost-Berliner noch am Abend zu den Grenzübergangsstellen an der Berliner Sektorengrenze (Mauer) und verlangten den sofortigen Durchgang nach West-Berlin. Die Mauer war de facto gefallen, als die DDR-Grenzer die Schlagbäume öffneten.

Chronik des 9. November 1989
Basis: Der Tagesspiegel, 9.11.2005, Seite 15,
ergänzt durch eigenen Recherchen.
0 Uhr: Der Tag der ungeplanten Mauer-Öffnung beginnt.

9 Uhr: Im DDR-Innenministerium an der Mauerstraße kommt eine Arbeitsgruppe zusammen, die angesichts der Flüchtlingswelle über die Tschechoslowakei eine neue Ausreise-Regelung vorbereiten soll. Man hält eine Regelung nur für Republikflüchtlinge für widersinnig und fügt deshalb auch einen Absatz zur Neuregelung von Besuchsreisen hinzu: „Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen beantragt werden. Genehmigungen werden kurzfristig erteilt.

12 Uhr: Das Politbüro der SED beschließt die neue Verordnung, die am Tag darauf verkündet werden soll.

15 Uhr: Im DDR-Innenministerium und im Ministerium für Staatssicherheit wird der Entwurf überarbeitet.

15.30 Uhr: Das Zentralkomitee der SED (ZK) berät die neue Regelung – ohne die Tragweite zu erkennen, wie Teilnehmer später berichteten.

17.30 Uhr: Egon Krenz, nun Generalsekretär des ZK und Vorsitzender des Staatsrates der DDR, bespricht die Reise-Verordnung mit Günter Schabowski, dem für die Medien zuständigen Sekretär des ZK der SED. Den Text der Mitteilung liest Schabowski aber erst später.

17.45 Uhr: Das DDR-Justizministerium legt erfolglos Widerspruch gegen die neue Reise-Regelung ein.

18 Uhr: Schabowski gibt eine Pressekonferenz, in der er am Schluß (18.53 Uhr) auf die Frage eines Journalisten hin die vage formulierte Reise- Regelung verkündet, die eigentlich erst am nächsten Tag bekanntgegeben werden sollte. Auf Nachfrage sagt dann Schabowski, die Regelung trete „sofort, unverzüglich“ in Kraft.

19.05 Uhr: Westliche Nachrichtenagenturen interpretieren die neue DDR-Regelung als sofortige Grenzöffnung. In einer Eilmeldung verbreitet Reuters: „Ausreisewillige DDR-Bürger können ab sofort über alle Grenzübergänge der DDR in die Bundesrepublik ausreisen.“

19.30 Uhr: Die „Aktuelle Kamera“ des DDR-Fernsehens berichtet über die neue Reiseregelung. Bald danach stehen an Bahnhöfen und Grenzübergängen nach West-Berlin die ersten DDR-Bürger, die ausreisen wollen.

20 Uhr: Die ARD-Tagesschau beginnt mit der Meldung „DDR öffnet Grenze“.

Zwischen 21 und 22 Uhr: An der Bornholmerstraße lassen Grenzkontrolleure einige Ost- Berliner in den Westen der Stadt.

24 Uhr: Alle Grenzübergänge Berlins sind für den unkontrollierten Reiseverkehr geöffnet. Die Mauer war tatsächlich gefallen – das Ende der DDR rückte näher. Später wird es heißen, das sei „der glücklichste Tag in der deutschen und europäischen Geschichte“ gewesen.
Video Die Berliner Mauer wurde am 13. August 1961 von der DDR gebaut. Bis zum 12. August 1961 waren täglich Tausende DDR-Bürger über die offene Sektorengrenze von Ost-Berlin nach West-Berlin geflüchtet. In den frühen Morgenstunden des 13. August riegelte die Nationale Volksarmee zunächst mit Betonpfählen, Stacheldrahtverhauen und Spanischen Reitern unter dem Schutz schwerer Panzer die gesamte Grenze nach West-Berlin ab. Danach begann der Bau der Mauer aus Steinen und Betonplatten, die 28 Jahre Bestand hatte. [mehr] [Fotos der Mauer]

Glasnost und Perestrojka

Erst die russische Politik der neuen Offenheit und des Umbaus (Glasnost und Perestrojka) eines Michael Gorbatschow hat den Mauerfall möglich gemacht. Und diesmal kamen die russischen Panzer dem ohnmächtigen DDR-Regime nicht mehr zu Hilfe, wie es noch 1953 bei der Niederschlagung des
DDR-Volksaufstands am 17. Juni geschah.

„Where is the wall?“ — „Wo ist die Mauer?“

Ab 1990 konnte es gar nicht schnell genug gehen, um die 156 km Mauer, 186 Wachtürme und Grenzsicherungsanlagen um West-Berlin abzureißen. Das Ergebnis ist nun 16 Jahre später, daß kaum noch etwas von der Mauer im Stadtbild zu erkennen ist. Zwar hat man an der Bernauer Straße einen amtlichen Ort des Mauergedenkens geschaffen, aber der liegt abseits aller Touristenströme. Bei den Berlin-Besuchern beliebt sind daher noch immer der Checkpoint Charlie an der Friedrichstraße und die lange
East-Side-Gallery in der Nähe des Ostbahnhofes, obwohl hier die Bilder bereits verblassen.

Erneut eine Chance vertan

Entdeckt hat man inzwischen, daß westlich des Berliner Abgeordnetenhauses an der Niederkirchnerstraße – also ganz in der Nähe des Potsdamer Platzes – noch Mauerreste versteckt unter Gebüschen existieren. Ob nun der Berliner Senat die Chance erkennt, hier den so wichtigen zentralen Ort des Mauergedenkens zu schaffen, muß abgewartet werden.

Die Behörden erkannten nicht die einmalige Chance. Am 21. Dzember 2005 schickten sie vielmehr den Gerichtsvollzieher, um das Grundstück Stresemannstraße 128–130 vom „Mauermüll“ (15 Mauersegmente und ein Wachturm) zu räumen. Denn hier soll in den nächsten Jahren ein 48 Millionen Euro teurer Neubau des Bundesumweltministeriums hochgezogen werden. Ex-Umweltminister Trittin (Grüne) hatte noch im August 2005 zugesichert, daß die Mauerreste in den Neubau – nach dem Vorbild des Londoner Stadtmuseums – integriert werden sollen. *

Dominosteine am Brandenburger Tor      
^   Am Brandenburger Tor wurde am Abend des 9.11.2009 der Mauerfall mit riesigen Dominosteinen symbolisch nachgestellt. Die Steine aus Styropor waren von jungen Menschen in aller Welt, darunter viele Schüler, mit Mauerfall-Motiven bunt bemalt worden.   (Foto: 11.2009 – mopo)
20 Jahre danach

Das 20-jährige Jubiläum des Mauerfalls wurde 2009 dann in Berlin am Brandenburger Tor mit einem „Fest der Freiheit“ groß gefeiert. Viele Staatsgäste, Touristen und Journalisten waren in die Stadt gekommen, um am Abend des 9. November 2009 das Fallen eines symbolischen Nachbaus der Mauer aus 1000 großen Dominosteinen zu beobachten. Den ersten Stein stieß – historisch korrekt – Polens Ex-Präsident Lech Walesa um. Schließlich war es die von ihm mitgegründete Gewerkschaft
Solidarnosc, die ab 1980 die Befreiung Polens und des gesamten Ostblocks überhaupt erst ins Rollen brachte („Es begann in Polen“).

Wir wissen 2009, daß damals der Fall der Mauer von der SED-Führung nicht geplant war. Erst die Macht des Faktischen aufgrund einer eher nebulösen Schabowski- Ankündigung und den daraus durch westliche Nachrichten- Agenturen gezogenen falschen Schlußfolgerungen, bewirkte – verbreitet in West-Radio und -Fernsehen – in Berlin am späten Abend des 9. November den großen Ansturm der Bürger auf die Grenzübergangsstellen, was dann durch Öffnen der Schlagbäume zum Mauerfall geriet. Zwar wollte in den Tagen darauf die DDR-Führung unter Egon Krenz das Rad noch einmal zurückdrehen, aber das war unmöglich geworden. Es ist ein Wunder, daß damals kein Schuß fiel.


Quellen und ergänzende Links:  Erinnerungen + SPIEGEL – 43/1990 vom 22.10.1990, Seite 103 [A89313]. (Last Update: 10.4.2010)


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