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Achtung! Diese Archiv-Seiten dienen nur noch dokumentarischen Zwecken!

Sehr viele Links sind nicht mehr aktiv. Aktuelles finden Sie evtl. auf der khd-Page oder im khd-research.net.





Willkommen auf der Homepage von Karl-Heinz Dittberner

khd Meine beliebten Service-Seiten haben nun eine vorläufig neue Heimat gefunden – in den USA. Zwar funktionieren noch nicht alle Eigen- Links, aber das wird sich in den nächsten Wochen ändern. Das Magazin "t-off" mußte leider – wie im Juni angekündigt – vorerst eingestellt werden. Das letzte Wort ist in dieser Sache aber noch nicht gesprochen.

Bereits seit Ende 1992 experimentiere ich im Internet als Hobby- Journalist mit einem dynamischen zeitungsartigen Layout von Webseiten zur Darstellung von Informationen – quasi ein "khd-research". Dabei werden nur Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen verwendet.

Sonntag, den 7. Dezember 2003 — Nr. 250
Die aktuelle Information:

Miserabler Verbraucherschutz
Defizite in der Gesetzgebung attestiert / Rot-Grün hat bislang kläglich versagt / Grüne sollen endlich handeln

BERLIN – 2.12.2003 (khd/pm). Der Verbraucherschutz ist in Deutschland – wohlwollend ausgedrückt – „lediglich mittelmäßig“. Das ergab jetzt eine britische Studie, die der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) heute in Berlin vorstellte. Verglichen mit anderen Ländern sei es hierzulande für Verbraucher beispielsweise besonders teuer und aufwendig, Ansprüche gegen Firmen durchzusetzen. Die britischen Autoren stellen in ihrer Untersuchung fest: Firmen müssen in Deutschland kaum befürchten, bei Verstößen gegen Verbraucherschutzgesetze vor Gericht belangt zu werden.


„Wenn die Industrie anruft, springen alle gleich.“


Edda Müller (61), oberste
dt. Verbraucherschützerin (VZBV), im "Tagesspiegel" vom 5.12.2003.

In Deutschland ist es zudem rechtens, wenn völlig unbescholtene Bürger urplötzlich eine Abmahnung eines (Abzock-) Anwalts erhalten — kostenpflichtig (durchaus bis zu 1000 Euro), nur weil sie auf ihrer privaten Internet- Homepage einen verzeihlichen Fehler i. S. des Markenrechts o. ä. begangen haben [khd-Page berichtete]. Es hätte doch ein freundlicher Hinweis ausgereicht, um den Mangel abzustellen. Natürlich hätte der Gesetzgeber um 1994 solche kostenpflichtigen Abmahnungen auf den Kreis der Voll- Kaufleute (HGB) beschränken müssen. Obwohl Rot-Grün nun bereits 5 Jahre regiert, haben sie „diesen Unsinn“ noch immer nicht korrigiert, sagen regelrecht abgezockte Betroffene.

Im Januar hatte Thilo Bode von der unabhängigen Verbraucherschutz- Organisation FoodWatch angesichts der sich häufenden Lebensmittel- Skandale bereits konstatiert: „Wenn die Politik nicht endlich damit anfängt, die Strukturen und rechtlichen Grundlagen zu ändern [Ed: und sinnvolle Vorschläge dafür liegen seit 1989 (!) auf dem Tisch], wird es mit den Skandalen weitergehen. Aber die rot-grüne Regierung kneift. Sie kneift vor dem Bauernverband und der Macht des Agro- Business, namentlich Raiffeisen [Ed: quasi ein Staat im Staat]. Sie drückt sich davor, Gesetze zu erlassen, die die Vergiftung von Futtermitteln und Lebensmitteln als strafbare Handlungen ächten, und nicht mehr als Ordnungswidrigkeit durchgehen lassen.“

Von allen Verbraucherschützern wird der Bundesregierung vorgeworfen, dem Schutz der Konsumenten eine viel zu geringe Priorität beizumessen – obwohl es dafür seit Januar 2001 eigens ein Bundesministerium gebe. Insbesondere die Grünen haben – obwohl überreichlicher Handlungsbedarf besteht – das Aufarbeiten der vielen Versäumnisse der Kohl- Regierung beim Verbraucherschutz sträflich vernachlässigt, wie unlängst der Humana- Skandal mit toten Babys deutlich machte. Die Grünen haben sich bislang als unfähig erwiesen, „ernsthaft den Verbraucherschutz im Sinne alter Forderungen voranzutreiben“, sagen die Kritiker. Und von enttäuschten Grünen- Wählern ist dieser Tage bereits zu hören: „Sollten sie eine Blockade ihrer Gesetzesvorstöße (wo sind sie?) in Sachen Verbraucherschutz durch den Koalitionspartner SPD befürchten, dann sollten sie uns das klar und deutlich sagen und allerschleunigst die Koalition verlassen.“ Der Verbraucherschutz gehöre wie die Atomenergie- Frage nun einmal zu den „grünen Essentials“, heißt es.

[00.09.1989: Forderungen an eine verbraucherorientierte Lebensmittelüberwachung]
[29.09.2000: Markenrecht über alles?]
[16.01.2003: Thilo Bode: Das Huhn, das Ei – und das Nitrofen]
[02.12.2003: Verbraucher-Pisa: Konsumentenschutz in Deutschland nur Mittelmaß]

Geheimer Verbraucherschutz

5.12.2003 (khd). Zudem hat FoodWatch unlängst nachgeschaut, wie das mit dem Verbraucherschutz im Parlament aussieht: Die Zusammensetzung des Ausschusses für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft im Deutschen Bundestag läßt sehr massive Zweifel an einer ausgewogenen Zusammensetzung aufkommen. Er sei in der Mehrheit durch Abgeordnete besetzt, die gleichzeitig in Entscheidungsgremien von landwirtschaftlichen Verbänden oder Raiffeisen- Genossenschaften sowie Landwirte oder Angehörige der IG Bergbau und Chemie sind. Diese stehen sicher der Erzeugerseite näher als der Verbraucherseite.

Was dann aber noch mehr verblüfft, ist die Tatsache, daß dieser „Verbraucherauschuß;“ meist hinter verschlossenen Türen tagt – in nicht- öffentlichen Sitzungen. Was nur haben diese Volksvertreter vor dem Volk in Sachen Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft zu verbergen?



Bahnchef Mehdorn droht:

Aus für Berliner S-Bahn!
Noch immer Streit ums Geld mit dem Senat / Bahnchef: „Ab 14. Dezember stehen alle Züge still!“

BERLIN – 30.11.2003 (khd/
bz). Mit diesem Titel macht heute die Berliner B.Z. am Sonntag auf. Denn der Berliner Senat hat noch immer nicht seine Schulden bei der S-Bahn bezahlt [khd-Page berichtete] oder eine solide Gegen(kosten)rechnung aufgemacht – zum Beispiel öffentlich im Internet...

Neuer S-Bahnwagen
<  Moderner Wagen der Berliner S-Bahn. Werden sie demnächst durch silberne Züge der Firma Connex ersetzt? Für den S-Bahn- Ring hat sich Connex schon beworben.

Nun steht seit gestern die Drohung des Bahnchefs Hartmut Mehdorn im Raum. Er will das Tochterunternehmen Berliner S-Bahn zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember stillegen, wenn Berlins Regierung nicht endlich für den laufenden Betrieb voll bezahlt. Weil permanente Ebbe in Berlins Haushaltskasse herrscht und man gerade deswegen vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Bund klagt, hat Verkehrssenator Peter Strieder (SPD) mit Unterstützung des Finanzsenators Thilo Sarrazin (SPD) seit Juni 2003 den ursprünglich vereinbarten Monatspreis um 5,5 Mio. Euro gekürzt. Aufgelaufen sind bislang ausstehende Zahlungen in Höhe von 38,5 Mio. Euro.

Es stelle sich die Frage, ob der Berliner Senat wg. seiner Finanzlage „überhaupt noch geschäftsfähig“ sei. Gebe es bis Mitte Dezember keine vertragliche Regelung, dann sei die Bahn „ohne Auftrag“ und könne den Betrieb der [mit viel Geld seit 1990] modernisierten S-Bahn nicht garantieren, sagte Mehdorn der Bahngewerkschaft TransNet. In SPD- Kreisen soll man bereits – ohne Rücksicht auf volkswirtschaftliche Kosten – auf der Suche nach einem alternativen Betreiber sein.

2.12.2003 (khd/info-radio). Es war wohl doch nur ein Schreckgespenst – Verhandlungs- Wortgeklingel im Endstadium. Oder hatte Berlins Regierung doch noch Schiß vorm in der Region größten Arbeitgeber Bahn bekommen? Jedenfalls trafen sich heute Bahnchef Hartmut Mehdorn und Berlins Chef Klaus Wowereit („Sparen bis es quietsch!“), um den Streit zu klären.

Der seit 23 Monaten bestehende vertragslose Zustand solle nun schnellsten beendet werden. Ein neuer Verkehrsvertrag werde mit einer Laufzeit von 15 Jahren abgeschlossen. Das Land Berlin werde pro Jahr rund 26 Mio. Euro weniger bezahlen müssen, ohne daß das Angebot eingeschränkt werde, heißt es. Geklärt werden muß nun nur noch die Abrechnung der vertragslosen Zeit wg. des Streits um den zu zahlenden Trassenpreis. Und warum brauchte man dafür 2 Jahre, fragen sich nicht nur die Berliner. [mehr]



Maut-Mängelliste immer länger
Statt 86 Problemen behindern nun schon 140 Fehler den Start der Lkw-Maut

BERLIN – 29.11.2003 (khd/
tsp). Bei der Behebung der vielen Fehler des Maut-Systems [khd-Page berichtete] kommen Toll-Collect und das Bundesverkehrsministerium nicht voran. Denn die abzuarbeitende Liste technischer Fehler wird immer länger. Waren es zunächst nur 86, umfaßt die To-do- Liste mittlerweile bereits 140 Fehler. Das meldet heute der Berliner Tagesspiegel aufgrund von Infos von damit befassten Bundes- Politikern.

Durch die Verzögerung des Starts der Erhebung der Lkw-Maut entgehen dem Staat monatlich rund 160 Mio. Euro. Deshalb sollen jetzt geplante Verkehrsprojekt gestrichen werden. Und die Zweifel, ob das System von Toll-Collect überhaupt in absehbarer Zeit funktionieren werde, wachsen. Denn inzwischen habe man im Ministerium durchaus entdeckt, daß der Toll-Collect- Partner Telekom noch nie aus eigener Kraft komplexe, innovative Dinge zustande gebracht habe, heißt es hinter vorgehaltener Hand.

[17.07.2002: Bund entscheidet sich für HighTech-Maut]
[16.10.2003: Mit HighTech-Maut ins Chaos – Deutsche Industrie blamiert sich bis auf die Knochen]
[27.11.2003: Murks in Germany – Von Mautpleite, ICE-Pannen und anderem Pfusch]



BVG zockt ab
Schon wieder neue Tarifpläne / Sollen Stammkunden marode BVG sanieren? / Kostenberechnungen nicht publiziert

BERLIN – 24.11.2003 (
khd). Bereits zum 1. April 2004 planen BVG und S-Bahn die nächste Tarifanpassung. Die letzte Preiserhöhung gab es erst zum 1. August. Die neuen Tarifpläne seien derzeit in der Abstimmung mit Verkehrssenator Peter Strieder (SPD), berichtete der Tagesspiegel. Danach soll u. a. der Einzelfahrschein statt bisher 2,20 Euro zwar nur noch 2,00 Euro kosten, aber es entfällt künftig die 2-Stunden- Gültigkeit für beliebig viele Fahrten (auch der Rückfahrt). Der Einzelfahrschein gilt dann nur noch für eine direkte Fahrt zum Ziel – ohne Umwege. Damit verteuert sich allein das Fahren zu einem Ziel und zurück um 81 % – bei einem Zwischenziel um 173 % und bei zwei Zwischenstopps sogar um 264 % (8,00 Euro). Viele Nutzer werden künftig beim Fahren zum Einkaufen viel mehr bezahlen und bei Kontrollen dann noch (halbgebildeten) Privat- Kontrolleuren beweisen müssen, daß sie sich gerade auf dem kürzesten Weg zum Ziel befänden.

Die Monatskarte vom Typ AB wird von 58,50 auf 64,00 Euro um 9,4 % verteuert. Was künftig die übertragbare Jahresnetzkarte – eingeführt im Oktober 1989 als „Umweltkarte“ – kosten wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Allerdings hatten bereits BVG und Senat hier in den letzten Jahren sehr kräftig zugelangt, wie die Darstellung des Preis- Anstiegs seit 1989 im Vergleich zum amtlichen Verbraucher- Preisindex (Gesamtlebenshaltung Berlin umgerechnet auf Basis Nov.1989) deutlich macht. Die Grafik kann durch Anklicken vergrößert werden.

Preis-Anstieg bei der Umweltkarte

Aus der Grafik geht hervor, daß die Stammkunden bereits seit 1994 mit steigender Tendenz abgezockt wurden. Im Jahr 2000 war bereits das Preisniveau (blaue Linie mit 970,00 DM/a = 495,95 Euro/a) von vor der Einführung der verbilligten „Umweltkarte“ wieder erreicht. Offensichtlich sollen die treuen Stammkunden die marode BVG (rund 1 Mrd. Euro Schulden) sanieren, heißt es in Experten- Kreisen. Der Umweltaspekt mit dem Wechsel vom Auto auf Bus und Bahn spiele politisch schon längst keine Rolle mehr. Schließlich regiere ja nun Rot-Rot, heißt es. Weder die Kosten- noch die Simulations- Berechnungen, mit denen die BVG die Tarifänderungen begründet, hat bislang die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) im Internet veröffentlicht. Nun wird gerätselt: Sollten darin massive Ungereimtheiten enthalten sein?



Murks Mail Service
MMS-Promotion / Vodafone lockt auf eigene MMS-Webseite und muß noch viel üben

BERLIN – 22.11.2003 (khd). Um das
MMS (Multimedia Messaging Service) zu fördern, veranstaltet Vodafone zusammen mit Coca- Cola derzeit eine Promotion „Magic Christmas! – Hol dir den Weihnachtstruck nach Hause“. Denn MMS ist noch immer ziemlich teuer und so reüssiert dieser Bild- und Minivideo- Service noch nicht beim Publikum. Per SMS soll man dazu einen Flaschencode (steht auf den Cola- Flaschen) zusammen mit der Angabe des eigenen Handy- Modells an „9999“ senden. Als Belohnung wird ein (schönes) Logo, Bildmitteilung oder ein (kluger) SMS- Spruch versprochen.

Soweit die Theorie, denn die Praxis sieht total anders aus: Auf die SMS antwortet das Vodafone- Team prompt per SMS: „Sie haben eine MMS erhalten. Diese können Sie innerhalb von 48 Std im Internet unter http://www.vodafone.de/mms mit dem Passwort 9irwj abrufen...“. Hm, sagt sich da der erfahrene Handy-Nutzer, mein Handy kann doch MMS empfangen, anzeigen und speichern... Warum locken die mich ins Internet? Das kostet ja noch mal Geld. Geht es den Providern so schlecht und sollen diese jetzt auch noch etwas verdienen?

Vielleicht aber auch, um zu erfahren, daß das alles noch nicht so recht klappt. Denn nach Eingabe von Telefonnummer und Paßwort auf der MMS-Seite war die eingegangene MMS weder zum Anzeigen noch per Button zum Abspielen zu bewegen. Dafür wurde angeboten, doch die MMS als E-Mail weiterzuleiten. Aha, sagt sich da der erfahrene Handy- und Internet-Nutzer, die Leute von Vodafone denken mit. Sie wollen gleich mal zeigen, was Multimedia auch heißen kann: Handy, SMS, MMS, Internet, E-Mail usw.

Aber aus dem „MMS, d. h. farbige Bilder, Videos und Animation“, wie es auf der MMS- Seite von Vodafone heißt, wurde auch per E-Mail nichts. Denn die zu Hause eingegangene Weiterleit- Mail enthielt nur ein MIME- Attachment von 0,5 kByte (genau 563 Byte) und darin war:
<smil>
<head>
<meta name="title" content="Magic Christmas" />
<layout >
<root-layout height="160" width="240" background-color="#FFFFFF" />
<region id="full" width="100%" height="80%" left="0%" top="0%"/>
<region id="Text" width="100%" height="50%" left="0%" top="0%"/>
<region id="Image" width="100%" height="50%" left="0%" top="50%"/>
</layout>
</head>
<body>

<par dur="6000ms">
<img region="full" src="cid:0000" />
</par>
<par dur="4000ms">
<text region="full" src="cid:0001" >
<param name="foreground-color" value="#000000"/>
</text>

</par>
</body>
</smil>

Ein Wrapper. Die Bilder oder Animationen „cid:0000“ und „cid:0001“ hatte Vodafone nicht eingepackt und mitgeschickt. Oder sie sind auf dem Transportweg irgendwie verlorengegangen. Und was sagt sich da ein erfahrener Nutzer von Computer, E-Mail, Internet und Handy? Ist schon ein Coca Cola richtiger Murks- Mail- Service – dieses MMS. Und wie wird das nun wohl erst beim UMTS aussehen? Der Dank geht aber an Coca- Cola, die solche MMS- Aufklärung erst möglich machten.

24.11.2003 (khd). Hm, vielleicht hat ja das mit der Mail daran gelegen, daß ich mich nicht mit einem PC sondern mit einem Macintosh- Computer Vodafones MMS-Seite näherte... Aber warum schicken diese D2-Schlaumeier die Antwort-MMS nicht gleich auf direktem Weg aufs Handy – wo's hingehört? Inzwischen hat mir ein netter Mensch das angekündigte Cola-Bild (cid:0000) zugemailt – mit „echter“ Mail. Danke!



10 Jahre Medien-Listen
Eine Erinnerung an das Jahr 1993

BERLIN – 16.11.2003 (
khd). Das Jahr 1993 war in Sachen Internet ein aufregendes Jahr. In rascher Folge wurden auf FTP-Servern immer wieder neue Beta-Versionen eines Browser-Programms für das Internet zum Download freigegeben. Es gipfelte dann darin: Am 10. November wurde der erste (richtige) Internet- Browser der Öffentlichkeit zur freien Nutzung präsentiert. Es war das berühmte NCSA Mosaic (Version 1.0.0), das vom National Center for Supercomputing Applications (NCSA) der University of Illinois unter Marc Andreessen und Eric Bina gleich für 3 Computer- Plattformen (X-Windows/Unix, Windows-PC, MacOS) seit 1992 entwickelt wurde. Und damit begann vor 10 Jahren der Boom des Internets. *


Reprints alter wdv-notes aus dem Jahr 1993


Diese werden hier im Dezember 2003 im layoutgetreuen PDF- Format nochmals publiziert. [Links]

Mit der benutzerfreundlichen Bedienung des neuen Browser- Programms und dem World Wide Web (WWW), mußte einfach der Durchbruch gelingen. Das war für Computer-Profis mit Durchblick, die wir damals dabei waren, vollkommen klar. Und jeder trug dann sein Scherflein zum Gelingen bei. In meiner Merkblatt- Serie »wdv-notes« publizierte ich am 16. November 1993 – vor 10 Jahren – unter der Nr. 252 die 1. Edition einer kurzen Beschreibung des Mosaic- Browsers. Darin heißt es: „Ein kleines Software- Paket beginnt die Welt zu verändern. Es heißt Mosaic [1. Mac-Kit], und es ist eigentlich nur ein elektronischer Karteikasten, allerdings gut gefüllt mit vielfältigen Informationen, Programmen und Dateien. An sich wäre das noch nichts Besonderes, nur der Karteikasten ist das Internet – das den Globus umspannende Computernetz ...“

Pan European Award Damals galt in der (Internet-) Netzgemeinde noch der gute Grundsatz: Wer die Ressourcen im weltweiten Netz nutzt, der sollte auch etwas ins Netz zurückgeben – kostenlos! Und so begann ich damals in meiner Freizeit auch mit dem Recherchieren einer Liste der deutschen Medien (Zeitungen, Zeitschriften usw.), die bereits im Internet präsent waren. Denn so etwas gab es in Deutschland noch nicht. Der Umfang war zunächst sehr bescheiden, und die Liste enthielt auch in den ersten Jahren noch sehr viele Lücken. Denn nicht nur Deutschlands Politiker auch Deutschlands Informations- Vermittler Nr. 1 hatten doch das Internet glatt verschlafen [Ed: auch noch heute tun sich manche schwer damit]. Das sei doch bloß so „eine Spielerei“ für Wissenschaftler, war damals in Journalisten- Kreisen eine weit verbreitete Meinung. Die Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ging sogar als letzte deutsche Tageszeitung erst Mitte Januar 2001 online.

Später erweiterte ich diese Liste auf alle europäischen Medien. Dafür gab es im Oktober 1997 den „Pan European Award“. Unter „European Media“ stehen diese 6 Listen noch heute im Netz. Nun allerdings in den USA, da hierzulande das Webhosting noch immer viel zu teuer ist und die wahren Kosten wg. nutzerfeindlicher Volumentarife völlig unkalkulierbar sind. Seit 1993 sind bislang 280 Editionen der Medien- Listen recherchiert und erschienen. Sie umfassen jetzt über 1900 Links zu Europas Medien sowie rund 1100 Links zu Deutschlands Medien, insgesamt also (ohne die zahlreichen E-Mail- Verweise) über 3000 Medien-Links.

Und wenn dieser Tage ein Journalist über den Nutzen des Internets bei der Aufklärung der Affäre um den CDU-Rechtsaußen Hohmann schreibt: „Doch vieles, was einst tagelanges Archivstudium forderte oder mühsames Bohren in anonymen Quellen, landet heute mit 3, 4 Mausklicks auf dem Tisch. Das WWW hat die Affäre so mächtig beschleunigt“, dann wissen wir, das Netz ist nun auch bei der schreibenden Zunft angekommen. Wohl aber noch nicht bei manchen Zeitungsmachern. Sonst würden sie nicht so häufig ihre Adressen und Pfade ändern sowie das Linken durch „Maut-Häuschen“ zu Artikeln künstlich erschweren.

[10 Jahre Mosaic]   [Chronik der Telekommunikation]



Humana schuld am Tod von Babys
Muttermilch-Ersatz enthielt nur Spuren des lebensnotwendigen Vitamins B1 / Totales Versagen der Qualitätskontrollen

HERFORD/TEL AVIV – 11.11.2003 (khd/
info-radio). Drei Babys mußten seit Juni in Israel mit Gehirnschädigungen sterben weil beim deutschen Baby- Nahrungshersteller Humana Milchunion GmbH in Herford – der mit „Wir schaffen Lebensqualität“ wirbt – alle Qualitätskontrollen total versagt haben. Auch der staatlichen Lebensmittelkontrolle hierzulande und in Israel war bislang nichts aufgefallen. In Israel sind 20 weitere Säuglinge schwer erkrankt mit Symptomen wie Erbrechen, Durchfall, Krämpfen und extremer Unruhe – typisch für einen Vitamin- Mangel.

Dose mit Soja-Milchpulver Als Ursache der (zunächst) mysteriösen Erkrankungen wurde inzwischen der von Humana produzierte Muttermilch- Ersatz „Remedia Super Soya 1“ ermittelt, der nur für den israelischen Markt hergestellt wird. Diese koschere, vegetarische Säuglingsmilch auf Soja- Basis wird in Israel von der Heinz- Tochter Remedia vertrieben. Sie enthielt nach einer im Frühjahr erfolgten Rezeptur- Umstellung statt 385 µg Vitamin B1 pro 100 g Fertigmilch nur 29–37 µg Vitamin B1 – also nur 1/10, was bei den Babys zu den Mangelerscheinungen und Schädigungen des Zentralnervensystems führte. Das Vitamin B1 (Thiamin) wird u. a. zum Aufbau von Nervenzellen benötigt.



Humana:
Alles über den
Baby-Milch-Skandal


Ein Service der
Neuen Westfälischen Zeitung
(Bielefeld).

Noch gestern hatte die Firma Humana den Vorwurf der israelischen Behörden zurückgewiesen, daß die Erkrankungen auf einer Unterversorgung mit dem Vitamin B1 beruhen könnten. Heute hingegen räumte Humana ein, daß durch „menschliches Versagen“ ( falsche Berechnungen) die Zugabe von künstlichem Vitamin B1 bei der Herstellung der Soja- Milch „falsch bemessen“ worden sei, so daß das Fertigprodukt nur 1/10 der erforderlichen Menge an Vitamin B1 enthalte. Die in Deutschland vertriebenen sojahaltigen Produkte „Humana SL milchfreie Flaschennahrung“ und „Humana SL Brei“ seien aber nicht betroffen, hieß es auf einer Pressekonferenz.

Die Baby-Nahrungshersteller Nestlé (Alete, Beba) und Hipp schlossen heute ähnliche Vorfälle für ihre Produkte aus. Beide Hersteller produzieren keine Säuglingsmilch auf Soja-Basis. Die Nestlé- Qualitätssicherung garantiere bei allen Baby- Produkten durch Kontrollen jeder Charge die richtige Zusammensetzung. Zusätzlich würden die Produkte durch unabhängige Institute überprüft, hieß es bei Nestlé. Hipp wies daraufhin, daß alle Produkte sehr streng geprüft würden. [mehr]

[SPIEGEL-Online am 10.11.2003: Mysteriöse Todesfälle in Israel]
[Humana Pressemitteilung vom 10.11.2003]
[Humana Pressemitteilung vom 11.11.2003]

„Humana – Aus Liebe zum Kind“?

12.11.2003 (khd). Die Babys könnten noch alle leben, hätten sich die Logo der Humana GmbH Humana- Manager an ihren eigenen Werbespruch „Humana – Aus Liebe zum Kind“ gehalten und jede Charge der Soja-Milch auf ihre korrekte Zusammensetzung hin überprüft und überprüfen lassen. Die Babys könnten auch noch leben, hätten amtliche Lebensmittel- Kontrolleure (auch in Israel) rechtzeitig ihren Job gemacht...

Es macht regelrecht wütend, daß offensichtlich der Muttermilch- Ersatz auf dem Weg vom Hersteller Humana zum israelischen Verbraucher mehrfache Kontrollen durchlief bzw. durchlaufen sollte (Humana- Qualitätssicherung, externer Check durch unabhängiges Institut, Wareneingangskontrolle bei der Remedia in Israel), der eklatante B1-Fehler in der Rezeptur aber weder in Deutschland noch in Israel erkannt wurde.

Nun ist er eingetreten, der Super-GAU bei den Baby- Nahrungsproduzenten. Und wir dachten doch immer, daß in dieser Branche der Nahrungsindustrie besonders sorgfältig gearbeitet und aufwendig kontrolliert wird. Wir wissen jetzt, daß das nicht so ist. Und wir werden vielen Werbe- Versprechen nicht mehr trauen.

Dieser Humana-Skandal zeigt erneut, daß der (liberalisierte) Markt eben nicht alles regeln kann, wie uns das Promoter der Globalisierung immer wieder weismachen wollen (hallo, Herr Westerwelle) — es sei denn auf grausame Weise. Damit uns das künftig erspart bleibt, muß der Staat in allen gesundheitsrelevanten Bereichen der gewerblichen Wirtschaft massiv regulieren und vor allem endlich die Nahrungsmittel- Industrie rigoros und unangemeldet kontrollieren. Ja, es gibt dringenden Handlungsbedarf, Frau Künast.

12.11.2003 (info-radio). Heute begann die Staatsanwaltschaft Bielefeld mit den Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Humana Milchunion GmbH wg. fahrlässiger Tötung sowie Verstoßes gegen das Lebensmittelgesetz. Das Verfahren sei von Amts wegen eingeleitet gegen die Leiterin der Produkt- Entwicklung, gegen die Leitung des Qualitäts- Managements und gegen den Chemiker im Labor, hieß es. Humana hat 27 Tonnen fehlerhaften Muttermilch- Ersatz nach Israel geliefert.

13.11.2003 (info-radio). Inzwischen haben einige Länder (darunter Rußland) den Import aller Produkte der Firma Humana gestoppt. Man könne derzeit den Angaben des deutschen Baby- Nahrungsherstellers „nicht trauen“ und müsse erst eigene Analysen der Produkte vornehmen, heißt es aus Rußland, das auf den Import von Säuglingsmilch angewiesen ist. Israels Behörden haben die Zahlen nach unten korrigiert. Danach sind 2 Säuglinge gestorben sowie 15 weitere Babys erkrankt. [mehr]

[Kinderärzte fordern strengere Prüfung von Säuglingsnahrung]
[Humana Pressemitteilung vom 17.11.2003]



Mehr Rechte für Online-Käufer
EU will nun Nägel mit Köpfen machen

BRÜSSEL – 7.11.2003 (khd/
sz). Was die Bundesregierungen bislang nie schafften, will jetzt die EU-Kommission anpacken: Sie will endlich Bank- und Online- Kunden in ihren Rechten stärken. Das geht aus einem internen Papier von EU-Binnenmarkt- Kommissar Frits Bolkestein hevor, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Geplante Änderungen: Kredit- und EC-Karten- Besitzer sollen bei Verlust ihrer Karte künftig nur noch mit bis zu 150 Euro haften, auch wenn eine Mitschuld vorliegt. Derzeit müssen deutsche Verbraucher ein Drittel des Schadens selbst tragen, wenn sie ihre Bank nicht sofort über den Karten- Verlust informiert haben.

Bei Online- Bestellungen wird ein besserer Schutz eingeführt. Kommt trotz Zahlung die Ware nicht beim Kunden an, was in letzter Zeit immer häufiger passieren soll, oder weist die Ware Fehler auf, dann soll die Bank dem Internet- Käufer sein Geld zurückerstatten.



Alle älteren Infos findet man im Archiv:

Teil 1:  1993 – 1999       Teil 4:  Jul. – Sep.2002
Teil 2:  Sep. 1999 – 2001       Teil 5:  Okt. 2002 – Okt. 2003
Teil 3:  Jan. – Jun. 2002       Teil 6:  Ab Nov. 2003

Wo sind die Infos?
Viele interessante Themen, die hier einmal behandelt wurden, haben inzwischen eigene Web-Seiten erhalten. Hier finden Sie den Weg dorthin:

  • Zur Gefahr von Acrylamid im Essen.
  • Chronik des Berliner Banken-Skandals.
  • Zum Nitrofen-Skandal. (den [mehr] folgen)
  • Die Lebensmittel- Skandale in Europa.
  • Politik skandalös.
  • Die Geschichte des EURO.
  • Nützliches und Infos zum EURO.
  • Zum Rinderwahnsinn. (BSE + CJD)
  • Abkürzungen der IT- und TK-Technik.
  • Und anderes ist im Archiv abgelegt.
  • Große Artikel
    Von Zeit zu Zeit gibt es umfangreichere Artikel, die das Layout dieser Homepage sprengen würden. Das trifft auch auf die ständige Rubrik „
    Fragen über Fragen“ zu. Diese Artikel werden gleich in der Archiv-File publiziert. Derzeit sind noch immer aktuell:

  • 02.04.2000: Chronologie des Microsoft-Prozesses.
  • 14.04.2001: ICE – ein Erlebnis. Die Bahn muß noch viel lernen.
  • 01.12.2001: Lug & Trug – Von Karrieren zum Nachteil Deutschlands.
  • 09.06.2002: Jahrelang getrödelt – Berliner S-Bahn noch immer nicht komplett.
  • 25.06.2002: Berlin ist pleite! – Berlin in der Schuldenfalle.
  • 17.07.2002: Bund entscheidet sich für HighTech-Maut – Droht das Chaos? — JA!
  • 27.07.2002: Abrechnungen nicht im Griff – Zu fehlerhaften Telekom-Rechnungen.
  • 18.09.2003: Straßburg – Ein Kurzbesuch in Europas heimlicher Hauptstadt.
  • Reprints alter wdv-notes
    .pdf Während meiner Tätigkeit als Leiter der Wiss. Datenverbeitung (wdv) an der FUB habe ich fast 400 Merkblätter zu vielfältigen Themen der Computerwelt verfaßt. Einige davon sind historisch interessant. Daher sollen sie an dieser Stelle als Reprints im layoutgetreuen PDF-Format erneut publiziert werden.

  • 16.11.1993 — Nr. 252 (1. Ed.):   Benutzung des Internets: Mosaic.
  • (mehr folgt im Laufe des Dezembers 2003).
  • Fragen über Fragen
    Tagtäglich prasseln auf uns in den Medien reichlich Informationen ein. Und dazu ergeben sich dann Fragen, zu denen es – auch nach langem, sorgfältigem Nachdenken sowie Recherchieren – eigentlich noch keine Antworten gibt:

  • 31.12.1996: Teil 1  (6 Fragen).
  • 20.08.1999: Teil 2  (4 Fragen).
  • 03.10.2000: Teil 3  (5 Fragen).
  • 15.11.2001: Teil 4  (5 Fragen).
  • 01.01.2002: Teil 5  (5 Fragen).
  • 03.07.2002: Teil 6  (6 Fragen).
  • 31.08.2002: Teil 7  (6 Fragen).
  • 01.10.2002: Teil 8  (4 Fragen).
  • 01.07.2003: Teil 9  (3 Fragen).
  • 31.10.2003: Teil 10  (1 Frage).
  • 01.11.2003: Teil 11  (5 Fragen).

  • [Übersicht über die behandelten Themen]
  • Medien
  • Europäische Medien – Zeitungen, Zeitschriften, Radio und Fernsehen.
  • Deutsche Medien.
  • Österreichische Medien.
  • Schweizerische Medien.
  • U S A (nur eine kleine Auswahl).
  • San José Mercury News.
  • PaperBall.
  • Meine Link-Sammlungen
    In den hier publizierten Link-Sammlungen sind auch Firmen, Institutionen, Produkte und anderes aufgenommen worden, für die derzeit noch kein Link bekannt ist. Das soll auch signalisieren, daß – im Fall der tatsächlichen Nicht-Existenz eines entsprechenden Web- Services – ein solcher wünschenswert ist.

    Computer-Services Kultur Natur
    Dienstleister Medien Geist
    Gesundheit Einkaufen Politik
    Telekommunikation Wirtschaft Recht
    Terror in der Welt Bücher Reisen
    Such-Werkzeuge Technik Verkehr
    Berlin Brandenburg
    Wissenschaftliche Journale
    Index Cardiosciences
    Index Neurosciences

    Chroniken
    Bei der Arbeit an meiner Homepage entstanden in den letzten Jahren die folgenden Chroniken:
  • Chronik der BSE-Krise.
  • Chronik der Lebensmittel-Skandale.
  • Chronik der Medizin.
  • Chronik des Nitrofen-Skandals.
  • Chronik des Skandals um die BankGesellschaft Berlin.
  • Chronik der Telekommunikation.
  • Umwelt
  • BluePlanet – Server für Umweltthemen.
  • Greenpeace – Infos, Fakten und Kampagnen.
  • Natur & Ökologie – Service der "Natur".
  • Robin Wood – Infos, Fakten und Kampagnen.
  • Umweltbundesamt.

  • 30.05.1999: Dioxine im Essen.
  • 11.06.2001: Deutsche Atomkraftwerke.
  • 25.05.2002: Nitrofen im Essen.
  • Gen-Food
  • Transgen.de – Gentechnik in Nahrungsmitteln (Berlin).
  • Lebensmittel-Kontrolle in Deutschland.

  • 17.02.1999: Nach BSE nun „Frankenstein-Food“?
  • 20.05.1999: Gen-Mais doch problematisch?
  • 21.05.1999: EU will mehr Verbraucherschutz.
  • 12.06.1999: Der Mensch wird zum Endlager.
  • 27.07.2000: Gen-manipuliert.
  • 05.07.2002: Gentechnik-Kennzeichnung verschärft.
  • 26.07.2002: Härtere Strafen gefordert.
  • 16.10.2003: Wie viel Gen darf's sein?
  • 20.10.2003: Transgen.de – Infos zur Gentechnik.
  • Verkehr
  • 21.03.1995: Computer-Probleme bei der Bahn.
  • 21.04.2000: Gefahr des Fliegens.
  • 19.11.2000: Tunnel-Probleme bei der Bahn.
  • 09.06.2002: Vollendung des Berliner S-Bahnrings.
  • 14.06.2002: Miese Bahn-Planung in Berlin.
  • 17.07.2002: Bund entscheidet sich für HighTech-Maut.
  • 30.09.2002: Bus-Tickets aufs Handy.
  • 12.03.2003: Monatskarte ade. (BVG-Tarife)
  • 16.10.2003: Mit HighTech-Maut ins Chaos.
  • 20.10.2003: Aus für Berliner S-Bahnstrecken?
  • 24.11.2003: BVG zockt ab. (Umweltkarte)
  • 30.11.2003: Mehdorn droht: Aus für Berliner S-Bahn!
  • Suchen im Internet
  • AltaVista – War mal das effektivste Suchsystem.
  • AltaVista – Übersetzungsservice.
  • Google.de – Derzeit die Nr. 1.

  • HotBot – Suchen im Internet.
  • InfoSeek – Neues deutsches Suchsystem.
  • Lycos – Catalog of the Internet.
  • Nathan – Das etwas andere Suchsystem.
  • Web.De – Das deutsche Suchsystem:
  • Yahoo! – Ein Suchsystem mit sehr vielen Kategorien:

  • Viele andere Such-Werkzeuge.
  • Kultur
  • Film-Datenbank.
  • Kino-Datenbank – Infos über Filme, Stars, Starlets, Produzenten, Oskars und noch vieles mehr aus der weiten Welt des Kino-Films.
  • Deutsches Historisches Museum.
  • Weltausstellung im Internet.
  • Kultur Online – Kunst-Wegweiser.
  • [Weitere Links]
  • Natur
  • 07.10.1997: Entdeckung der Prionen.
  • 06.12.1997: Manipulierte Rapsgene doch übertragbar.
  • 22.02.1998: „Open Inflation“.
  • 19.07.2000: Licht schneller als das Licht.
  • 26.04.2002: Neues Universum-Modell.
  • 17.06.2002: Ist „Beamen“ von Materie doch möglich?
  • Aus meinem Archiv
    Zum Thema
    Arbeitslosigkeit:
  • 1,2 Mill. Arbeitslose im Jahr 1976 – " das Werk Helmut Schmidts", sagte damals Helmut Kohl!
  • Prognose von 1977 für 1990:   2,5 Millionen Arbeitslose!
  • Und hier die Lösungsvorschläge der EG-Kommission von 1981.
  • Zum Sozialwort der Kirchen von 1997, über das schon keiner mehr spricht, es aber inzwischen im Internet eine umfangreiche Materialiensammlung gibt.
  • Das aktuelle Zitat

    „Den Produkten aus Deutschland vertrauten wir. Dort gibt es ja eine gute Kontrolle – dachten wir.“

    Das sagte Dorit Nitsan-Kaluska vom israelischen Ministerium für Gesundheit Mitte November 2003 angesichts toter Babys durch den
    Humana-Skandal um fehlerhaft (ohne Vitamin B1-Zusatz) produzierte Baby-Milch. Nachzulesen im SPIEGEL – 47/2003 auf Seite 200. [mehr]
    [Das Chaos deutscher Lebensmittel- Überwachung]


    „Euch mach' ich fertig!“

    Nein, das sagte nicht irgend so ein Rambo aus dem Wilden Westen. Es war immerhin der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder, der dies am 18. November 2003 nach dem Wahldebakel für Generalsekretär Olaf Scholz am Rande des Bochumer SPD- Parteitags dem SPD- Chef Niedersachsens Jüttner ins Gesicht brüllte. Umstehende Journalisten bestätigten die Drohung. Olaf Scholz wurde vom Parteitag nur hauchdünn mit 52,6 % bestätigt. [mehr]


    [Weitere Zitate]

    Interessantes aus »t-off«
    Vom 16. Dezember 1995 bis zum
    12. Juni 2003 erschienen im Internet über 530 Ausgaben des E-Magazins »t-off« (Archiv der Probleme mit der Telekommunikation – auch von IT-Problemen). Hier sind Links zu einigen besonders interessanten Artikeln:

  • 07.12.1999: „Free & Unmetered“ – Britischer Regulierer gibt neues Preisgefüge zur Internet-Einwahl vor.
  • 22.08.2000: IMT-2000 – Telcos zahlen 100 Mrd. DM für UMTS- Luftschlösser.
  • 16.12.2000: Wo bleibt der Wettbewerb? – Zur 500. Ausgabe von t-off.
  • 22.12.2001: Nur Einzelfälle? – Wie korrekt sind Telefon- Rechnungen?
  • 27.07.2002: Telekom: Abrechnungen nicht im Griff – Gutachten bestätigen Verdacht.
  • Internet
  • Wer hat die Entwicklung des Internets in Deutschland behindert?
  • Initiative Internet ohne Taktung (Dokus): Teil 1Teil 2.
  • Interessantes
  • Nature – Wissenschaftsmagazin.
  • Cheops-Pyramide.
  • Bilder vom Hubble-Teleskop.
  • Infos zur Alzheimer Krankheit.
  • Aktuelle Infos zur Seuche BSE.
  • Aktuelle Erdbeben-Daten.
  • Welt-Atlas.
  • Jagd auf Near-Earth Objects (NEO).
  • Politik
  • Deutscher Bundestag im Internet.
  • Bundestags-Archiv im Internet.
  • CDUCSUBundestagBerlin.
  • GrüneBundestagBerlinMünchen.
  • FDPBundestagBerlin.
  • PDSBundestagBerlin.
  • SPDBundestagBerlinVOV.
  • Initiative Berliner Bankenskandal.

  • 25.06.2002: Berlin in der Schuldenfalle.
  • 20.08.2002: Nicht vorbereitet. (Lehren aus der Elbe-Flut-Katastrophe)
  • 22.08.2002: Berliner Skandal-Pegel steigt.
  • 14.09.2002: Harter Sparkurs – Berlin vor Offenbarungseid.
  • 22.09.2002: Verfassung nicht gelesen? (Zum Irak-Krieg)
  • 04.08.2003: Schon wieder unwerte Leben?
  • 17.10.2003: Neues Steuerschlupfloch.
  • Recht & Wirtschaft
  • Juristischer Online-Dienst.
  • Juristische Datenbank.
  • Deutscher Mieterbund.
  • [Weitere Recht-Links]
  • [Weitere Wirtschaft-Links]
  • Money
  • 05.01.1997: Groschen ade?
  • 17.03.1997: Das Urteil zur Sicherheit der EC-Karte.
  • 02.04.1997: EC-Karte nicht sicher.
  • 19.04.1997: Neue Risiken der EC-Karte.
  • 28.09.1997: Neues Chaos bei EC-Karten.
  • 23.11.1997: EC-Karte: PIN-Code ist unsicher.
  • 08.03.1998: Die Geld-Karte diskriminiert.
  • 28.12.1998: Nützliches zum EURO.
  • 20.01.2002: Der Flop der Geld-Karte.
  • 30.03.2002: Der Euro ist ein Teuro.
  • 22.05.2002: Euro-Abzockerei – Politik wiegelt ab.
  • 01.06.2002: Der Euro ist doch ein Teuro.
  • Strom
  • 17.04.1999: Wird Strom endlich billiger?
  • 22.05.1999: Billiger Strom für alle.
  • 06.08.1999: Strompreise purzeln.
  • 11.06.2001: Ausstieg aus der Kernenergie.
  • Wissenschaften
  • Math-Tools.
  • Merkblatt zur Fourier-Transformation.
  • Bibliotheken.
  • Wissenschaftliche Journale (Eine Auswahl).
  • WWW-Index Neurosciences.
  • Diskussion: Nichtlineare Systeme (insbesondere auch zum "Chaos").
  • Old News
  • Ältere Artikel von dieser Seite
  • 05.09.2002: Rösche Schrippe adé – Kein Reinheitsgebot.
  • 14.09.2002: Harter Sparkurs – Berlin vor Offenbarungseid.
  • 18.09.2002: Anti-Materie erzeugt.
  • 22.09.2002: Verfassung nicht gelesen? (Irak-Krieg)
  • 30.09.2002: Bus-Tickets aufs Handy.
  • 01.10.2002: Fragen über Fragen (8).
  • 20.10.2002: Elektrosmog zeigt Wirkung.
  • 15.11.2002: BGH-Urteile im Netz.
  • 04.12.2002: Acrylamid reduzieren.
  • 20.12.2002: „Teuro“ – Wort des Jahres 2002.
  • 10.02.2003: Angriff aufs Internet. (Deep Linking)
  • 12.03.2003: Monatskarte ade. (BVG-Tarife)
  • 10.04.2003: Baubranche total verkommen.
  • 02.05.2003: In eigener Sache. (Homepage- Einstellung)
  • 10.05.2003: "Grenzenlos bequem"? (Bahn-Gepäckservice)
  • 12.06.2003: Abschied von "t-off".
  • 01.07.2003: Fragen über Fragen (9).
  • 04.08.2003: Schon wieder unwerte Leben? (JU diskriminiert Alte)
  • 05.08.2003: TV total digital. (DVB-T in Berlin)
  • 15.08.2003: New America – Old Europe. (Blackout)
  • 24.08.2003: Microsoft rules – Nutzerunfreundlicher Explorer. (Kritik)
  • 18.09.2003: Straßburg – Ein Kurzbesuch in Europas heimlicher Hauptstadt.
  • 05.10.2003: Homepage „khd“ wieder online.
  • 07.10.2003: Das war knapp – Asteroid flog dicht an Erde vorbei.
  • 16.10.2003: Mit HighTech-Maut ins Chaos.
  • 17.10.2003: Neues Steuerschlupfloch.
  • 20.10.2003: Aus für Berliner S-Bahnstrecken?
  • 23.10.2003: Prepaid-Telefonieren bleibt anonym.
  • 31.10.2003: Fragen über Fragen (10).
  • 01.11.2003: Fragen über Fragen (11).
  • 01.11.2003: Berlins Haushalte verfassungswidrig.
  • 04.11.2003: Zum Sozialwort der Kirchen von 1997.
  • 07.11.2003: Mehr Rechte für Online-Käufer.
  • 11.11.2003: Humana schuld am Tod von Babys.
  • 16.11.2003: 10 Jahre Medien-Listen.
  • 22.11.2003: Murks Mail Service. (Vodafone)
  • 24.11.2003: BVG zockt ab – Schon wieder neue Tarifpläne.
  • 29.11.2003: Maut-Mängelliste immer länger.
  • 30.11.2003: Mehdorn droht: Aus für Berliner S-Bahn!
  • 02.12.2003: Miserabler Verbraucherschutz.
  • WDV-Infos
  • wdv-notes – Eine Serie von Merkblättern zur Datenverarbeitung.
  • WWW-Index Computer-Services – Bugs, Firmen, Hard- und Software, Fachzeitschriften und anderes.
  • wdv-Lexikon – Fachausdrücke aus der Computerwelt: Teil 1 (A–L), Teil 2 (M–Z). PDF
  • Wavelet Analysis of Evoked Potentials.
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