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- 00.1960: West-Berlin soll in die Lüneburger Heide.
- 06.1961: Ulbricht bestreitet Mauerbau. (Video)
- 09.1961: Senats-Broschüre zum Mauerbau vom Herbst 1961.
- 00.1980: Die besonders breite Mauer am Brandenburger Tor.
- 07.2001: Mein Bericht vom Mauerbau 1961.
- 09.2004: Mein Bericht vom Fall der Mauer 1989.
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Dieses Areal am südlichen Berliner Stadtrand gehörte bis 2007 dem Bund, der es aber im Rahmen der VIVICO-Veräußerung an die österreichisch-italienische CA Immo Group verkaufte. Und dieser Investor will dort demnächst bauen: Einen 18-Loch-Golfplatz mit einer künstlichen Natur sowie mit einem Wohngebiet am Rande. Dagegen wendet sich inzwischen das Aktionsbündnis Lichterfelde-Süd und fordert: Der größte Teil des Geländes muß wegen der dort anzutreffenden einzigartigen Natur auf Dauer als Landschaftspark erhalten bleiben. Berlin brauche an dieser Stelle keinen Golfplatz, aber reichlich Naherholungsflächen für die Mehrheit der (anwohnenden) Bürger/innen. [Zum Artikel] [Kommentar] (Foto: 6.3.2011 hold) |
BERLIN 18. Juli 2011 (khd/info-radio). Es braut sich wieder etwas zusammen. Vom
Mittelmeerraum zieht auf der Zugstraße Vb für Tiefdruckgebiete ein mächtiges Regentief heran. Und
wie schon früher wird es wohl seine enorme Wasserfracht über Polen, Tschechien und dem
südlichen Ost-Deutschlaand entladen. Meteorologen erwarten für die nächsten Tage
Dauerregen bis in den Berliner Raum mit Regenmengen von 50 bis 120 Liter pro Quadratmeter (50120
mm), vielleicht mancherorts sogar noch mehr.
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BERLIN 2. Juni 2011 (khd). Seit
gut 2 Wochen wütet vor allem in Norddeutschland ein sehr aggressiver Darmkeim ein EHEC-
Bakterium der besonders gefährlichen Art. Bislang sind 18 Menschen an den Folgen der EHEC- Infektion
gestorben, und es werden noch mehr werden. Denn Hunderte liegen noch auf Intensivstationen mit drohendem
Nierenversagen und/oder neurologischen Ausfällen (Sehvermögen, Hirnkrämpfe).
EHEC
wird vorwiegend über damit verunreinigte Lebensmittel verbreitet. Aber es ist noch immer völlig
unklar, wie es zu diesem Ausbruch kommen konnte. Eine Ausbreitung über Gemüse wie Salatgurken,
Tomaten und Blattsalaten wird derzeit vermutet, weshalb vor deren rohen Verzehr gewarnt wird.
Inzwischen wissen wir, daß der grassierende EHEC-Erreger E.coli-O104:H4 ein völlig
neues EHEC-Bakterium ist, dessen Erbinformationen (Gene) aus zwei schon bekannten Erregern durch Kreuzung
gebildet worden sind (nicht durch Mutation, wie Medien falsch berichten!). Viren werden dabei
beteiligt gewesen sein. Aus dessen Gen-Codierung folgt, daß dieser Erreger wesentlich mehr des
für Menschen so gefährlichen Shiga-Gifts (Shiga-Toxin) produziert, was die schweren und
tödlichen Verläufe der Erkrankung (HUS) bewirkt. Um so mehr stehen die staatlichen
Institutionen jetzt in der Pflicht, wirklich alles zu unternehmen, um die Quelle der Epidemie
aufzuspüren und diese abzuschalten.
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| Es herrscht eine Hilfslosigkeit wie zu Zeiten der Pest. | |
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Das sagte Stefan Schreiber, Gastroenterologe, Kiel. |
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| Wenn man bei EHEC früher auf die Quelle gekommen wäre, hätte man einige Fälle verhindern können. | |
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Darauf wies im Juni 2011 der Rostocker Epidemiologe und Tropenmediziner Emil Reisinger hin. |
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| Wenn du niedrige Mieten hast, dann ist der einzige Weg wo sie sich hin entwickeln können, nach oben. | |
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Das sagte Thomas Zinnöcker, Chef der GSW Immobilien AG Berlin, am 1. April 2011 auf einer Pressekonferenz anläßlich des bevorstehenden GSW- Börsengangs. |
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BERLIN 14. April 2011 (khd).
Würde in Deutschland beim Ernstfall eines AKW-GAUs von Regierungs- und Betreiber-Seite auch so
gelogen werden, wie jetzt in Japan? Dieser Frage wird in der Einschätzung nachgegangen, die
im Rahmen der Analyse des japanischen AKW-GAUs als 66. Bericht publiziert ist.
[weiter]
BERLIN 9. April 2011 (khd). Es
ist keine Frage: Nach dem mehrfachen
Super-GAU
von Fukushima (aus mehreren Reaktoren gelangte reichlich Radioaktivität in die Umwelt) muß
das ‚Restrisiko‘ (wie diese Gefahr meist unwissenschaftlich genannt wird) für das
Auftreten eines AKW-GAUs völlig neu bewertet werden. Exakt berechnen läßt sich dieses
AKW-Risiko nicht, auch wenn manche anderes erzählen. Aufgrund
der Liste der Nuklear-Unfälle und weiteren Überlegungen wird hier eine
erste Abschätzung versucht.
In den 1970er-Jahren wurden das Risiko noch bei 1 GAU pro 1 Million Betriebsjahre vermutet (p =
0,0001 %). Nach dem Super-Gau von Tschernobyl 1986 wurde das auf etwa (p = 0,001 %) heraufgesetzt,
also auf etwa alle 100.000 Jahre. Solche Zahlen dürften es auch gewesen sein, die die Karlsruher
Verfassungsrichter 1978 im Hinterkopf hatten, als sie im Kalkar-Urteil verkündeten, daß die
Allgemeinheit ein solches Gefahrenrisiko bei der Stromerzeugung als sozialadäquate Last zu
tragen habe. Nach Harrisburg (1979), Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011) würden die
Richter in den roten Roben wohl anders urteilen.
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Zu beachten ist, daß die y-Achse (Ordinate) logarithmisch eingeteilt ist. [Status des havarierten AKW Fukushima I] (Grafik: 3.4.2011 khd) |
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Große Nuklear-Unfälle seit 1956 Stand: 12.4.2011 Quelle: Internet-Recherchen. |
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| Jahr | Ort / AKW | INES 1) |
Emittierte Aktivität 2) |
G 3) | Anm. |
| 1957 | Kyschtym (Majak) | 6 | 1.000.000 TBq | 1,0 | |
| 1957 | Windscale (Sellafield) | 5 | 50.000 TBq | 0,1 | |
| 1979 | Harrisburg (TMI) | 5 | 1.000 TBq | ≈ 0 | |
| 1986 | Tschernobyl | 7 | 630.000 TBq | 0,6 | |
| 2009 | Forsmark u. a. 4) | ≤ 5 | 10.000 TBq | ≈ 0 | |
| 2011 | Fukushima I | 7/8 | 500.000 TBq | 0,5 | 5) 7) |
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1) INES =
Internationale Störfall-Skala mit den Stufen 07. 2) Gesamt-Emission umgerechnet auf Jod-131-Aktivität 6). TBq = (10 hoch 12) Becquerel. 3) Ein Gewichtsfaktor zur Risiko-Abschätzung. 4) Forsmark steht hier für 5 Beinah-GAUe. 5) Das ist eine allererste Abschätzung. Kann durchaus noch mehr werden. 6) Datenlage ist sehr unsicher und widersprüchlich. Es gibt nur grobe Abschätzungen. 7) 12.4.2011: Japan sagt nun, es sei INES-Stufe 7, wie Tschernobyl. |
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| Hierzulande könnten in Regalen demnächst mit 1000 Bq/kg verstrahlte Thunfisch- Dosen auftauchen, die in Japan nicht verkaufsfähig sind aber in Europa! | |
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Das wäre die Folge der EU-Verordnung Nr. 297/2011, die eine radioaktive Belastung von 1.250 Bq/kg erlaubt. |
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BERLIN 1. April 2011 (khd/d-funk). Nach dem Wahldebakel in Baden-Württemberg für FDP und CDU mit
dem Verlust der Regierungsmehrheit agieren diese Parteien im Bund wie ein wilder Hühnerhaufen.
Insbesondere in der FDP rumort es mächtig. Da muß wg. deren Dauer-Hofierung der
(Atom-)Wirtschaft die gesamte Parteispitze samt dem politischen Geisterfahrer
Westerwelle weggeworfen werden, wenn künftig
die einst so ur-liberale Partei überhaupt noch eine Chance zum Mitregieren erzielen will.
Und die Union (CDU+CSU) befindet sich in der größten Identitätskrise ihrer Geschichte,
was sie in der nahen Zukunft die Regierungstätigkeit in Berlin kosten wird. Denn es gibt in den
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Ausstieg aus dem Ausstieg. |
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Mit dieser Parole, ausgegeben von den befreundeten Lobbyisten der Atom- Wirtschaft, waren 2009 Union und FDP in den Bundestagswahlkampf gezogen. Groß nachgedacht haben sie dann nicht mehr, bis da ein Abgrund auftauchte... |
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Kernkraft ist für die CDU Öko-Energie. |
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Dieser entlarvende Satz darf nie vergessen werden! Denn das sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla bei der Vorstellung des Umwelt- Grundsatzpapieres Bewahrung der Schöpfung: Klima-, Umwelt- und Verbraucherschutz am 23.6.2008 [FAZ]. |
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| Noch nicht mal ein bürgerfreundliches Datenschutzgesetz hat diese FDP in 1 1/2 Jahren des Mitregierens zustandegebracht. | |
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Damit erinnern Politik-Beobachter daran, daß sich die FDP auch immer als Partei der Bürgerrechte ausgab. |
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