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Die gesamte Nord-Süd-Eisenbahntrasse steht bereits seit Anfang Februar unter Strom, so daß Züge die gesamte Strecke vom Abzweig Wedding bis Teltow zum Testen befahren können. Und die Deutsche Bahn wird alles reichlich testen, um so Pannen beim Betrieb zu vermeiden. Bis zum 10. Februar wurden bereits die Fahrleitungen sowie die Stromschienen an den Decken der Tunnelröhren geprüft. Kritisch ist aber auch die gesamte digitale Signal- und Stellwerks- Technik, denn hierbei hatte es bereits 2003 nach der Sanierung der Stadtbahn erhebliche Probleme und Zug-Staus gegeben, wobei in der Öffentlichkeit unklar blieb, was da damals tatsächlich die Panne ausgelöst hatte. Das soll sich jetzt beim Prestige- Projekt von Bahn und Industrie nicht wiederholen. Aber diese Signal- Computerei wird sich wohl erst unter dem realen Zugbetrieb bewähren müssen, zumal die Strecke signaltechnisch nach der neuesten Europa-Norm ETCS ausgerüstet wurde.
Ob nun allerdings alle Bahnkunden mit dem von der Bahn vorgesehenen Betriebskonzept happy werden, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Denn sehr viele Berliner Bahnkunden müssen sich enorm umstellen. Sie müssen nun statt zum sehr gut durch den ÖPNV erschlossenen Bahnhof Zoo zum neuen Hauptbahnhof in der ‚Regierungspampa‘ oder zum neuen Südkreuz- Bahnhof [auch ’ne Pampa] irgendwie umständlich hinfahren, wenn sie mit der Bahn verreisen wollen. Zwar halten die Proteste gegen die Schließung des Bahnhof Zoos an, aber: Die Bahn hat aus betriebswirtschaftlichen Gründen auf der Einstellung des Fernverkehrs am Bahnhof Zoo bestanden, selbst aber fast nichts dazu beigetragen, von vornherein ihr neues Eisenbahnkreuz beim Reichstag gut an den Nahverkahr anzuschließen die volle S 21 fehlt.
Schuld an der miserablen Nahverkehrsanbindung des neuen Hauptbahnhofs hat aber auch Berlins Senat, der nicht einmal einen rechtzeitigen Straßenbahn- Anschluß hinkriegte, der sich jahrelang um unabweisbare Infrastruktur- Maßnahmen streitet, der auch meinte auf eine U 5-Verlängerung Alexanderplatz Lehrter Bahnhof (U 55) verzichten zu können und nun alles halbwegs die BVG mit Bussen richten läßt. Bedacht wurde dabei nicht, daß das Busfahren mit schweren Koffern sehr anstrengend ist die Kofferrollen mögen keine Busstufen, wohl aber Fahrstühle und Rolltreppen in U- und S-Bahnen. Spötter sagen bereits, die Senats- Fehlplanung sei wohl als eine Art der Förderung des Taxi- Gewerbes gedacht.
Die Bahn wähnt sich zwar jetzt auf der Zielgeraden, aber hinter dem Ziel gibt es am Knoten Berlin noch reichlich zu tun. Erinnert sei an die noch ausstehende Revitalisierung der Dresdner Bahn, die wichtig für den BBI- Flughafen ist egal ob er in Schönefeld oder in Sperenberg gebaut wird. Auch beim Lärmschutz für die Anwohner wird die Bahn auch noch nachrüsten müssen. Und natürlich müssen die Strecken nach Szczecin (Stettin) und nach Skandinavien endlich auf einen modernen Stand gebracht werden. Berlin ist hingegen noch nicht einmal auf der Zielgeraden angelangt. Denn dazu fehlt noch viel zu viel an Drumherum- Infrastruktur für einen richtigen Hauptbahnhof und ein Südkreuz.
khd-Page berichtete und kommentierte:
[25.12.2003:
Das Pilzkonzept der Bahn Berlins Senat und Bahn wollten Teures]
[26.12.2003:
Nach 51 Jahren Dornröschenschlaf Anhalter Bahn wird revitalisiert]
[30.01.2004:
Wenn Schildbürger planen... haben Bahnkunden das Nachsehen] (Kommentar)
[21.05.2005:
Nur noch ein Jahr Berlins Eisenbahn-Knoten im Schlußspurt]
[01.06.2005:
Aus fürs kundenfreundliche Pilzkonzept] (Kommentar)
[25.10.2005:
Nein es ist nicht Westalgie] (Kommentar u. a. zum Bahnhof Zoo)
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Berlins Nachkriegszeit war auch geprägt von den Rundfunk-Sendungen des RIAS dem Rundfunk im amerikanischen Sektor, der am 7. Februar 1946 zunächst als DIAS (Drahtfunk im amerikanischen Sektor) seinen Sendebetrieb im Fernmeldeamt in der Winterfeldstraße aufnahm. Das war Langwellenrundfunk, der nur über das noch bestehende Telefonnetz verbreitet wurde. Die Infrastruktur dazu existierte noch aus der NS-Zeit, wo über die Telefondrähte Nachrichten und Luftschutzwarnungen der Bevölkerung aufs Radio gemeldet wurden.
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Am 1. Oktober 1950 kam ein UKW-Sender (89,6 MHz) hinzu. Von 1954 bis etwa 1964 sendete der RIAS sein Programm wg. der starken DDR- Störsender stundenweise terrestrisch auf 173 kHz über den sehr starken Langwellensender der Voice of America bei München, so daß er überall in der DDR zu empfangen war. Es herrschte halt ‚kalter Krieg‘ zwischen Ost und West. Seit dem 1. November 1953 produzierte der RIAS ein 2. Programm, aus dem am 30. September 1985 die sehr erfolgreiche junge Welle RIAS 2 mit viel Pop-Musik und dem Treffpunkt wurde. [mehr]
[00.00.1948:
Der RIAS während der Blockade West-Berlins] (khd-research)
[26.06.1963:
Der RIAS beim Kennedy-Besuch in West-Berlin] (khd-research)
[31.05.1992:
Die Sendefrequenzen des RIAS] (Der letzte Stand)
[31.12.1993:
Beliebte RIAS-Sendungen] (khd-research)
[05.02.2006:
Erinnerungen des Korrespondenten Egon Bahr] (DER TAGESSPIEGEL)
[05.02.2006:
Allein gegen sechzig Störsender] (DER TAGESSPIEGEL)
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte heute in London mit, daß Wissenschaftler inzwischen bei der genauen Analyse des Virus H5N1 von 2 der Todesopfer eine Veränderung in einem Gen entdeckten. Das sei eine wichtige Feststellung. Dennoch sei es aber noch zu früh für eine Einschätzung, ob es sich dabei um eine entscheidende Mutation handele. Sie erlaube es dem Virus aber, sich leichter an eine menschliche Zelle zu binden als an die eines Vogels, heißt es.
Diese Feststellung könnte ausschlaggebend sein. Denn sie könne ein Schritt des Virus sein, sich an den Menschen anzupassen, erklärte der WHO-Virologe Mike Perdue. Noch sei allerdings nicht klar, ob es sich nur um eine isolierte Erscheinung handele oder ob sie schon weiter verbreitet sei. Wir müssen abwarten und sehen, wie die restlichen Viren aus der Türkei aussehen, sagte Perdue. [mehr]
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[30.09.2005:
Die Gefahren der Vogelgrippe (Geflügelpest)] (BSE-Page)
[16.10.2005:
Asiatische Geflügelpest erreicht Europa] (BSE-Page)
[20.10.2005:
Vogelgrippe Noch ist es eine Tierseuche] (khd-Page)
[06.01.2006:
Vogelgrippe der Tod kommt näher] (DER TAGESSPIEGEL)
[07.01.2006:
WHO bestätigt H5N1-Todesfälle in der Türkei] (SPIEGEL-ONLINE)
[08.01.2006:
Vogelgrippe Das Virus erreicht Istanbul] (SPIEGEL-ONLINE)
[11.01.2006:
Mysteriöse H5N1-Fälle beunruhigen Experten] (SPIEGEL-ONLINE)
[13.01.2006:
Gefährliche H5N1-Variante in der Türkei angekommen] (SPIEGEL-ONLINE)
[14.01.2006:
Vogelgrippe Das Virus mutiert] (BERLINER MORGENPOST)
[14.01.2006:
Vogelgrippe Das Virus verändert sich] (DER TAGESSPIEGEL)
[14.01.2006:
Zur Situation in der Ost-Türkei] (DER TAGESSPIEGEL)
Eine dieser Genveränderungen bewirkt eine bessere Fähigkeit des Virus', an menschliche
Rezeptoren anzudocken. Zudem senkt sie die Affinität zu Rezeptoren von Geflügelzellen.
Außerdem ist das für die Reproduktion zuständige Gen so verändert (Polymerase-
Mutation), wie es auch 1918 bei der Entstehung des Virus' der Spanischen Grippe geschah (die dann
folgende Grippe- Pandemie verursachte damals bis zu 50 Millionen Todesopfer). Ob uns diesmal die
Medikamente Tamiflu und
Relanza beim Kampf gegen eine Seuche entscheidend helfen werden, wird von Wissenschaftlern inzwischen
angezweifelt.
[mehr]
[19.01.2006:
Virus vereint gefährliche Mutationen] (SPIEGEL-ONLINE)
Die Zirkulation des Golfstroms habe sich zwischen 1957 und 2004 um etwa 30 % verlangsamt,
schreiben die Wissenschaftler. Und in einem Begleitartikel stellt der Ozeanograph Detlef Quadfasel von
der Uni Hamburg kommentierend fest: Zunehmender Süßwasserzufluß in die
nördlichen Meere wird die Zirkulation zunächst nur langsam schwächen. Wenn aber eine
bestimmte Schwelle erreicht wird, könnte die Zirkulation abrupt zu einem neuen Status wechseln, in
dem es kaum oder keinen Wärmezufluß mehr nach Norden gibt. Das würde aber
für ganz Nordeuropa verheerende Auswirkungen auf die sozioökonomischen Bedingungen
haben.
Aufgrund von Modellrechnungen prognostizieren Wissenschaftler, daß bei einem totalen Versiegen des
Nordarms des Golfstroms die mittlere Jahestemperaturen Europa um etwa 4 Grad Celsius absinken
wird. Da andererseits der durch die Treibhausgase verursachte Klimawandel global die Temperaturen
ansteigen läßt, werden vermutlich künftig extrem heiße
Sommer vom Typ 2003 die
Regel werden.
[mehr]
[10.12.2005:
USA lehnen Zusagen zum Klimaschutz weiterhin ab] (SPIEGEL ONLINE)
BERLIN 24.11.2005 (bse-p). Heute, am 5. Jahrestag der Entdeckung des 1.
deutschen BSE-Rinds wird überdeutlich, daß weder die Politik (Parteien und
Regierungen) noch die den Lebenmittelmarkt überwachenden Behörden ausreichend Lehren
aus der gesamten
BSE-Krise gezogen haben. Die Fleisch-Mafia tanzt auf den Tischen und freut sich
über ihre satten Gewinne, sagen Verbraucherschützer angesichts der vielen in
diesem Jahr eher zufällig aufgedeckten
Fleisch-Skandale.
[weiter]
[24.11.2005:
Was Verbraucher meiden sollten] (Versuch einer Liste)
BONN 2.11.2005 (t-off/info-radio).
In den kommenden 3 Jahren sollen weitere 32.000 Telekom-Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz
verlieren. Das teilte heute die Deutsche Telekom AG in Bonn
mit, die bereits seit 1995 rund 120.000 Mitarbeiter freisetzte.
Betroffen vom überraschenden Personalabbau
ist vor allem der Festnetzbereich, der sich neuerdings T-Com
nennt. Hier sollen künftig allein 20.000 Stellen entfallen. Im Geschäfts- Bereich
T-Systems fallen 5.500 Arbeitsplätze weg. Die
Telekom hatte Ende Juni weltweit rund 244.000 Mitarbeiter. Betriebsbedingte Kündigungen
soll es aber bis Ende 2008 nicht geben, sagt die Telekom. Das Sparprogramm soll 3,3 Milliarden
Euro kosten. Nicht enthalten sind darin volkswirtschaftliche Folgekosten, wie sie z. B. durch
entlassungsbedingte Krankheiten entstehen.
[Was steckt dahinter?]
BERLIN 1.11.2005 (khd). Trotz wochenlangen
Koalitionsgerangels
haben es unsere ‚Volksparteien‘ in 6 Wochen noch immer nicht geschafft, wegweisende
Politik zu vereinbaren. Ihnen ging es wieder einmal nur um
Karrieren,
Macht, Ideologien, Einfluß und Gedöns. Rationales Handeln zum Wohl des
Volkes ist bislang nicht erkennbar.
22.11.2005 (khd). Die Union und die SPD haben dann doch noch verstanden, daß sie nur durch
gemeinsames rationales Handeln Deutschland voranbringen können. Am Martinstag schlossen sie
einen
Koalitionsvertrag. Ob damit die Große Koalition unter Kanzlerin Merkel Erfolg hat,
wird künftig an den
monatlichen
Zahlen der Arbeitslosigkeit abzulesen sein.
[Endlich Wachstum für Deutschland schaffen]
[01.02.1996:
Arbeitslosigkeit in Deutschland] (khd-Page)
BERLIN 20.10.2005 (khd/info-radio).
Nachdem der
Vogelgrippe- Virus H5N1 auch vor den Toren Moskaus festgestellt wurde, hat gestern die
Bundesregierung für alles Zucht-Geflügel in Deutschland eine
totale Stallpflicht
angeordnet. Damit soll eine mögliche Übertragung der Tierseuche durch noch erwartete
Zugvögel aus Rußland vermieden werden. Das sind vor allem Wildenten und
Wildgänse, von denen viele bei uns überwintern.
Ein Ausbruch der Geflügelpest wie die Vogelgrippe auch genannt wird
wäre für die Zuchtbetriebe eine wirtschaftliche Katastrophe, da dann sofort alle
befallenen Geflügel- Bestände getötet und vernichtet werden müssen. Ob die
Stallpflicht allerdings tatsächlich den Ausbruch der Tierseuche beim Geflügel
verhindern kann, wird von Experten bezweifelt, da offensichtlich noch immer Geflügel und
Geflügelprodukte aus von bereits mit der Vogelgrippe befallenen Ländern illegal
eingeführt werden. Auch Reisende verhalten sich bislang nicht immer verantwortungsvoll.
Und das sei viel problematischer, heißt es.
Auf der BSE-Page sind weitere Infos zur
Vogelgrippe dokumentiert, darunter:
In dieser Woche wurde nun aus Memmingen
bekannt,
daß kriminelle Fleisch- Händler zu Lebensmitteln verarbeitete Schlachtabfälle,
die nicht für den menschlichen Genuß geeignet waren
(K3-Material
nach der EU-Verordnung), aus Bayern in ganz Europa verkauft haben. Die Ermittler durchsuchten
inzwischen 39 Betriebe, die mit Schlachtabfällen handelten. Nach Angaben des bayerischen
Umweltministeriums vom 14.10.2005 hat sich der Anfangsverdacht erhärtet, daß von der
Firma Frost GmbH im niederbayerischen Deggendorf über 2.500 Tonnen Abfälle
(importiert aus der Schweiz) zu Lebensmitteln umdeklariert und weiterverkauft wurden. Bayern
plant nun eine umfangreiche Rückholaktion des Ekelfleisches aus dem europäischen
Handel.
[mehr]
[26.07.2002:
Verstöße gegen das Lebensmittelrecht müssen härter bestraft werden]
(DER TAGESSPIEGEL)
Dr. Stoibers Landesregierung will erst nach der Bundestagswahl am 11. Oktober von den
Fleischbetrügereien erfahren haben. Und diese sollen wirklich keinem in Bayern
aufgefallen sein? So blöd kann gar keiner gewesen sein. Es spricht daher alles
dafür, daß das Ekelfleisch vertuscht werden sollte, zumal Wahlkampf war. Und wir
erinnern uns noch sehr gut an den Tag der Landwirtschaft von 1998, wo sich der
bayerische Ministerpräsident Stoiber unter dem Beifall von Bauern damit brüstete, das
von der EU-Kommission seit
1996 empfohlene
und aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse besonders sinnvolle Verbot des
BSE- Risikomaterials
(K1-Material) verhindert zu haben. Schon das war Schlamperei hoch 3, wie wir später erfahren
mußten. Auch beim
eigentlich ersten heimischen
BSE-Fall aus Rottenbuch (Nr. 7
in der Liste)
sollte in Bayern Anfang November 2000 alles vertuscht werden. Denn Deutschland Bayern
sollte BSE-frei bleiben...
Insofern mußte die erst am 14. Oktober verfügte
Rückrufaktion der Ekelfleisch- Produkte total
ins
Leere laufen. Es ist nicht auszuschließen, daß das angesichts der unendlichen
Vorgeschichte bayerischer Lebensmittel- Schlampereien Absicht war. Der Mist aus bayerischen
Landen war von nichtsahnenden Verbrauchern längst gegessen worden, und sie haben
dafür auch noch bezahlen müssen. Jeder, der ein öffentliches Amt bekleidet
heißen sie nun Hinz oder Kunz oder sogar Stoiber oder Schnappauf geht mit
seinem geleisteten Amtseid auch die Verpflichtung ein, Schaden vom Verbraucher abzuwenden.
Daran haben sich weder Stoiber noch Schnappauf gehalten. Wie dann aber ein Dr. Stoiber
im Wahlkampf zudem als
Verfassungsignorant und Wahl(ost)volk- Beschimpfer aufgefallen als ein
Bundesminister der deutschen Wirtschaft und Technik (wegweisende?) Impulse geben darf, bleibt
nicht nur für Stoiber- Kritiker unverständlich. Sollte sich hierzulande etwa
Verantwortungslosigkeit auszahlen?
Es darf nicht
sein, daß letztlich der
Frustrierte über das Schicksal der deutschen Wirtschaft bestimmt. Also, was will
Stoiber überhaupt in
Berlin?
1.11.2005 (khd). Voilà! Dr. Edmund Stoiber (CSU) erklärte heute,
daß er nicht mehr Bundeswirtschaftsminister in Berlin werden will. Er könne
für seine Partei in Bayern als Ministerpräsident mehr tun als ein Minister in einer
Großen Koalition, begründete er seine neue Verantwortungslosigkeit.
27.1.2006 (khd/info-radio). Die obige Liste muß um einen
eklatanten Wildfleisch-Skandal in bayerischen
Landen ergänzt werden. Auch hier sollen die zuständigen Behörden schon länger
über kriminelle Manipulationen bei der Firma
Berger Wild GmbH (Passau) informiert gewesen sein.
[mehr]
[28.10.2005:
Stoiber stürzt ab] (SPIEGEL ONLINE)
BERLIN 21.9.2005 (khd). Für 2006 ist Deutschland lediglich ein Wachstum von
rund 1 % prognostiziert. Aber nur mit einem größeren wirtschaftlichen Wachstum ist
der deutschen Krise allerorten beizukommen. Das wird auch von niemandem ernsthaft bestritten.
Gestritten wird über den Weg, das zu erreichen. Und insbesondere Schwarz-Gelb setzte im
Wahlkampf auf Maßnahmen, die keinen nachhaltigen Erfolg erwarten lassen. Der alleinige
Schlüssel zu einem Mehr an Wachstum ist die Förderung und Freisetzung von reichlich
vorhandener Innovationskraft in einem 80-Millionen-Volk. Das ist die primäre Aufgabe der
Politik. Deutsche Ingenieure und Forscher sind nicht dümmer als anderswo. Bei deutschen
Managern sind da allerdings erhebliche Zweifel angebracht. Aber nur mit völlig neuen
technischen Produkten (NewTech), die es noch nirgends gibt, wird man auf dem Weltmarkt
reüssieren.
Die Frage ist nur auf welchen Technik-Feldern kann ein globaler Erfolg erwartet werden. Die
OldTech, wozu inzwischen auch Computer-, Informations-, Telekommunikations- und Unterhaltungs-
Technik gehören, wird es mit Sicherheit nicht sein. Das haben die Union plus FDP in den
1990er-Jahren regelrecht
versiebt. Auch die Gen-Technik wird es sicher nicht sein. Gestern veröffentlichte
der Technik-Verlag Heise (Hannover) vorab einen lesenswerten Kommentar zur aktuellen
Technologie-Situation, in der sich Deutschland befindet. Der Autor Thomas Vasek beschreibt und
begründet darin die Chancen, die Deutschland mit dem Einstieg in eine NewTech (wozu auch
die CleanTech gehört) hätte.
[mehr]
Zwar wünscht sich der Autor zur Durchsetzung von NewTech eine
Jamaica- Koalition (Schwarz-Gelb-Grün). Die wird es aber mit Sicherheit nicht
geben. Denn es liegen Welten zwischen der Wirtschafts- und Industrie-Politik der neoliberalen
FDP und den Grünen. Und die Union setzt bei der Energie-Politik vor allem auf die
Kernkraft zum Wohle der OldTech- Industrie (60 Jahre Laufzeit von AKWs!). Nein, bei
allen Essentials gibt es zwischen den 3 Parteien keine Schnittmengen.
Dennoch wäre es intelligente Politik einer künftigen Bundesregierung einer
Großen Koalition, sich mit der Idee anzufreunden, daß man die NewTech (Energie- und
Umwelt-Technik, erneuerbare Energien, Heben des nahezu unendlichen
Schatzes der Geo-Wärme,
Solar-Technik, Wasserstoff-Technik, CleanTech allerorten) intensiv staatlich fördern
muß. Nur so kann hierzulande auf einem Zukunftsmarkt die Innovationskraft freigesetzt
werden, um mit Wachstum endlich die Massen- Arbeitslosigkeit zu beseitigen und die leere
Staatskasse zu füllen. Wann nur werden das die großen Parteien CDU und SPD endlich
kapiert haben. Denn mit bürokratischen Maßnahmen wie der Reduzierung von
Lohnnebenkosten, Hartz, neuen Kündigungsregelungen usw. wird es jedenfalls kein
nennenswertes Wachstum und damit auch keine befriedigenden Einnahmen des Fiskus geben.
[03.09.2005:
Keine Partei hat ein schlüssiges Reformkonzept] (DER TAGESSPIEGEL)
BERLIN 8.9.2005 (wop) + 17.9.2005 (khd). Es wäre ja alles so einfach, wenn
man sicher wüßte, daß die Union in 7 Jahren der Opposition viel gelernt hat
und uns nun mit ihrem Wissenszuwachs tatsächlich aus dem wirtschaftlichen Jammertal
herausführen könnte. Aber auch sie sagt nicht präzise, wie sie das
bewerkstelligen will. Denn sie hat keinen Masterplan zur Beseitigung der
Arbeitslosigkeit und der
enormen
Staatsverschuldung.
Um für den noch unentschlossenen Wähler die Wahl vielleicht etwas einfacher zu gestalten,
wurden in den letzten Wochen einige kleine Wahlhilfen mit weiterführenden Links zur
vorgezogenen
Bundestagswahl zusammengestellt:
[25.07.2005:
Politik vor großen Aufgaben] (khd-Page)
Gefährliche Mutationen festgestellt
19.1.2006 (khd/who). Von den in der Türkei festgestellten H5N1-Viren geht eine viel
größere Gefahr für die Menschen aus als bislang angenommen. Denn eine Gen-Sequenzierung
in London ergab inzwischen, daß das Virus bereits 3 verschiedene Mutationen aufwies, die für
den Menschen gefährlich werden können. Das Vogelgrippe-Virus paßt sich an den Menschen
an.
[20.01.2006:
Das Virus geht um. Und Tamiflu ist machtlos] (BERLINER ZEITUNG)
[27.01.2006:
Forscher könnten Waffe des H5N1-Virus gefunden haben] (SPIEGEL-ONLINE)
SOUTHAMPTON 2.12.2005 (khd/nat). Der europäische Kontinent wird vom Golfstrom im
Atlantik erwärmt, wodurch die Winter vor allem in Nordeuropa milder ausfallen. So haben wir es
bereits in der Schule gelernt. Damit könnte es nun aber demnächst vorbei sein.
Befürchtet wurde es schon länger, jetzt wissen wir es. Europa droht demnächst eine
kleine Eiszeit mit extrem kalten Wintern. Denn die Leistung (Zirkulation) des Golfstroms ist bereits
durch den Klimawandel um 1/3 abgesunken. Das fanden jetzt britische Forscher um Harry Bryden vom
National Oceaonography Centre in Southampton durch Messungen der Meereströmungen im Atlantik heraus.
Die Studie wurde gestern in
Nature veröffentlicht (Band 438, Seite 655).
[17.12.2005:
2005 wärmstes Jahr auf Nordhalbkugel] (DER TAGESSPIEGEL)
[18.12.2005:
Die Erde wird immer wärmer mit dramatischen Folgen] (DER TAGESSPIEGEL)
Was Verbraucher meiden sollten
Diese Liste wurde aufgrund aller bislang veröffentlichten Informationen zu den
Fleisch-Skandalen und den Erkenntnisse aus einem zusammenfassenden SPIEGEL-Artikel
zusammengestellt.
[27.11.2005:
Fleisch-Krise Völlig überfordert...] (Kommentar)
[28.11.2005:
Seehofers erste Bewährungsprobe] (BERLINER ZEITUNG)
Und so informiert die
US-Behörde FDA über
Lebensmittel-Panscher:
Recent Warning
Letters.
[ Ein Beispiel ]
Und weil in diesem Spiel nicht alles so lief, wie sich das manche(r) dachte, machten jetzt
gleich 2 der ‚Top‘- Leute, Müntefering (SPD) und Stoiber (CSU) den Oskar (und wie hat man
damals Lafontaine für seine ‚Fahnenflucht‘ beschimpft...). In CDU-Kreisen
wird bereits über nochmalige Neuwahlen nachgedacht. Das würde aber in dieser
Situation dazu führen, daß die ex-Volksparteien (CDU+CSU und SPD) wg. des
gestiegenen Verlusts an Glaubwürdigkeit weiter schrumpfen werden.
Erst das Ego, dann das Land.
Ein Motto, nach dem nicht nur ein Stoiber (CSU) handelt.
[Republikflucht
nach Bayern]
Der im Parlament damit freiwerdende Platz könnte sehr wohl durch eine 6. Partei
erobert werden den Rechtsradikalen. Das Gezetere wäre danach riesig. Aber mit
ihrem Nicht-Handeln und der Feigheit vor der Verantwortung (Deutschland jetzt endlich
voranzubringen) hätten dann SPD, CDU und CSU zu einer solchen Entwicklung ein
gerüttet Maß beigetragen. So geht es beispielsweise nicht, Hartz-IV- Empfänger
als Betrüger (Abzocker und Parasiten)
hinzustellen
wie das Minister Clement von der SPD tat, aber gegen die vielen ‚Betrügereien‘
mit windigen Fonds (man nennt das Steuerspartricks für die Besserverdienenden) seit vielen
Jahren nichts zu unternehmen.
Versäumnisse
der Parteien
[25.07.2005:
Politik vor großen Aufgaben] (khd-Page)
Auch wenn es in Europa zu einer starken Ausbreitung der Tierseuche kommen sollte, ist eine
Infektion von Menschen wenig wahrscheinlich, da die Europäer nicht hautnah mit dem
Geflügel leben und Geflügel auch nur gekocht oder gebraten verzehren. Die
WHO befürchtet für diesen Fall aber eine Mutation
durch Kombinieren der Gene des H5N1 mit denen des menschlichen Influenza- Virus zu einem
für den Menschen besonders gefährlichen Supervirus, für den es noch keinen
Impfschutz gibt. Und erst ein solcher Supervirus könnte eine
Pandemie auslösen.
Deshalb werden zur Zeit von der EU alle Anstrengungen unternommen, um bereits die Ausbreitung
der Tierseuche zu unterbinden und außerdem einen schützenden Prototyp- Impfstoff zu
entwickeln.
[mehr]
Disease Outbreak News
Info-Service der WHO.
[23.01.2004: Gefahr durch Vogel-Grippe droht]
[20.08.2004: Geflügelgrippe-Viren bei Schweinen nachgewiesen]
[01.10.2004:
Überblick zu den Grippe-Viren]
[30.09.2005:
Die Gefahren der Vogelgrippe]
[16.10.2005: Asiatische Geflügelpest erreicht Europa]
[19.10.2005: Die Panik ist gefährlicher als die Vogelgrippe selbst]
MÜNCHEN/BERLIN 15.10.2005
(khd/d-radio).
Lebensmittel-Panscher gibt es allerorten. Das wußte schon der Lebensmittel- Chemiker
Udo Pollmer 1989.
Auffällig ist aber, daß hierzulande der ‚Freistaat‘ Bayern
offensichtlich eine hohe Anziehungskraft für solche kriminellen Machenschaften aufweist.
Denn in den letzten Jahren häufen sich die in Bayern aufgedeckten Lebensmittel- Skandale.
Merkwürdig ist auch, daß die beiden bislang einzigen BSE-Fälle bei Rindern (Nr.
376 und Nr. 385
in der
Liste), die erst nach dem 1.1.2001 also nach dem für Deutschland erlassenen
totalen Fütterungsverbot
von Tiermehlen geboren worden sind, aus Bayern stammen. Das kann zwar
‚Zufall‘ sein,
ist aber wohl eher ein Indikator für bayerische
Saumseligkeiten
unter dem Ministerpräsidenten Edmund Stoiber.
Wenn es überall so wäre wie in Bayern, hätten wir gar keine
Probleme.
Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) im
Bundestagswahlkampf 2005.
Rekapitulieren wir die wichtigsten Skandale der letzten Jahre aus Bayern
(
= belegende Links):
Wenn es überall so wäre wie in Bayern, hätten wir gar keine
Probleme, sagte Edmund Stoiber unlängst noch im Wahlkampf zum Bundestag.
Probleme haben wir wohl doch in Bayern. Denn offensichtlich suchen sich kriminelle
Lebensmittel- Verfälscher besonders die bayerischen Lande aus, wo man nicht so genau
kontrolliert wird. Allein die EU-Reports der letzten Jahre belegen, daß man es in Bayern
nicht so genau mit der sorgfältigen Überwachung aller Lebensmittel produzierenden
Betriebe nimmt. Wenn es demnächst tatsächlich einen Bundeswirtschaftsminister
Dr. Edmund Stoiber als ‚Neben-Kanzler‘ in Berlin geben sollte, dann wird es
Aus sein mit seiner
‚Gschaftlhuberei‘. Und glaubwürdig ist er für die Berliner (Politik)
sowieso nicht mehr.
Food Nahrung
khd-research.net,
die freie Info-Quelle.
[07.03.2004:
Lebensmittel-Kontrolle praktisch zusammengebrochen]
Verantwortungslos
23.10.2005 (khd).
Die Bild am Sonntag
berichtet
heute, daß beim bayerischen
Ekelfleisch-Skandal alles noch viel
schlimmer ist. Danach
wußten bayerische Behörden mindestens seit Anfang Juli 2005, daß von der
Deggendorfer Firma ungenießbare Schlachtabfälle als Lebensmittel in den Verkehr
gebracht wurden sie unternahmen dennoch nichts, um die Verbraucher wirksam zu
schützen. Auch sollen diese mafiösen Machenschaften bereits seit 2003 betrieben
worden sein.
[01.11.2005:
Republikflucht nach Bayern] (SPIEGEL ONLINE)
[02.11.2005:
Was Stoibers Fahnenflucht zeigt] (BERLINER ZEITUNG)
[30.12.2005:
Stoiber Der Selbstzerstörer] (SPIEGEL ONLINE)
[20.09.2005:
Reggae für Deutschland] (TECHNOLOGY REVIEW)
Versäumnisse
der Parteien
Die Union verweist meist auf die (Steuer- und Renten-) Modelle des Jura-Profs
Paul Kirchhof aus Heidelberg, der aber nichts von höherer Mathematik und gesellschaftlichen
System- Modellen (Politik) versteht. Jedenfalls ist er damit nicht in der wiss. Literatur
jemals aufgefallen, geschweige denn zum Wirtschafts- Nobelpreis vorgeschlagen worden. Und so
bleibt auch Herr Kirchhof nur der Professor des Ungefähren ein weiterer
‚Glasperlenspieler‘.
Insofern sind doch erhebliche Zweifel am von der Merkel- Union eingeschlagenen und der (mit
Globalisierungs-Ideologie aufgeladenen) FDP beklatschten Weg angebracht...
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Der Reichstag in Berlins Mitte ist der Sitz des Deutschen Bundestags des deutschen
Parlaments.
[Ergebnisse
aller Bundestags-Wahlen seit 1949]
(Foto: 9.2005 mopo)
Die Bundestagswahl 2005:
Eine Übersicht
[18.08.2005:
Bauchgefühl und Zufall entscheiden die Wahlen] (DER SPIEGEL)
[29.08.2005:
Die Bevölkerung misstraut den Eliten] (DER TAGESSPIEGEL)
[30.08.2005:
Wahlprogramme unter der Lupe (Informationstechnik)] (HEISE-VERLAG)
[03.09.2005:
Keine Partei hat ein schlüssiges Reformkonzept] (DER TAGESSPIEGEL)
[05.09.2005:
Glasperlenspieler] (Kommentar der khd-Page dazu)
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| Die Folgen des Hurrikans Katrina im Großraum New Orleans: Stand: 16. Februar 2006 1.103 Tote 2.096 Vermißte ca. 125.000 zerstörte Gebäude |
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Hurrikan Katrina könnte zum Wochenende auch
Europa erreichen
als Sturmtief ex-Katrina Sobald Hurrikane aufs Land fallen, entlädt sich ihre
Urgewalt. Sie werden schwächer, da die Energiezufuhr durch das warme Meerwasser fehlt.
Die meisten Hurrikane
ziehen dann als Tiefdruckgebiete über den nordamerikanischen Kontinent zum Atlantik
und von dort nach Europa. In den USA wird durch Katrina ein Rekordschaden in
Höhe von 30 Mrd. Dollar erwartet. Zudem wird der
Ölpreis
und damit der Benzinpreis weltweit nochmals stark ansteigen.
[mehr]
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Diese vom Atlantik heranziehenden Tiefdruckgebiete, denen von kalten Luftmassen über der Nordsee der normale Weg nach Mitteleuropa verwehrt wird, werden auf einen Chaos-Kurs nach Süden übers warme Mittelmeer gezwungen. Hier saugen sie riesige Mengen Wasserdampf auf und wandern quasi durch die Hintertür um den Ostrand der Alpen herum nach Mitteleuropa. Diesmal erreichte auf diesem 5B- Weg das Tief Norbert von Sardinien kommend die Alpenkämme von Norden her, wo sich dann die Regenflut entlud [Ed: 5B-Tief Ilse war 2002 in Richtung Erzgebirge gezogen (Elbe/ Mulde- Flut)]. Solche gefürchteten 5B-Tiefs waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch ein sehr seltenes Ereignis. Aber als Folge des Klimawandels werden jetzt die Abstände des Auftretens immer kürzer. Und wir müssen uns künftig durchaus auf jährliche extreme Wetterlagen auch mit entsprechenden Hochwasserfolgen einstellen.
Das heißt aber, daß hierzulande der Hochwasserschutz endlich in sinnvoller Weise erfolgen muß. Die Flüße müssen grundsätzlich wieder mehr Raum erhalten, um ein Mehr an Wasser aufnehmen zu können. Am Wasser darf nicht mehr gebaut werden. Und in Bergregionen muß die Intensiv- Nutzung aufgegeben werden. Zwar ist nach 3-jährigem Zank zwischen Parteien und Ländern am 10. Mai 2005 ein neues Hochwasserschutzgesetz in Kraft getreten. Aber wg. fauler Kompromisse tauge es nicht allzuviel, um künftigen Fluten wirksam begegnen zu können, sagen Umweltschützer.
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[13.08.2002:
5 B Tiefs auf Chaos-Kurs / Wie kam es zur Sommer-Sintflut] (khd-Page)
[13.08.2002:
Prof. Schellnhuber: Es wird in Zukunft mehr regnen] (DER TAGESSPIEGEL)
[18.08.2005:
BDI fürchtet zu viel Klimaschutz] (DER TAGESSPIEGEL)
[23.08.2005:
Die Flut, das Klima, der Wald] (DIE ZEIT)
[24.08.2005:
Verbesserungen nach dem Elbe-Hochwasser] (DER TAGESSPIEGEL)
[24.08.2005:
Flut 2005: Das ist erst der Anfang] (SPIEGEL)
26.8.2005 (khd). Inzwischen ist das abgeregnete 5B-Tief Norbert nach Osten
weitergezogen. Es liegt jetzt über der Ukraine nördlich des Schwarzen Meeres.
Das Hochwasser aber wird noch einige Tage benötigen, bis es über die Donau im
Schwarzen Meer angekommen ist. Am Mittag des 26. August erreichte der Hochwasserscheitel erst
Regensburg an der Donau.
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Gelungen ist der Beweis mit dem Aufspüren von Anti-Neutrinos, die bei der Kernspaltung im Erdinnern massenhaft entstehen. Da diese Partikel aber nahezu masselos und elektrisch neutral sind, sind sie nur sehr schwer nachweisbar. Erst mit dem aufwendigen Teilchendetektor KamLAND im japanischen Kamioka gelang dies jetzt, wie die Wissenschaftler um A. Suzuki vom Research Center for Neutrino Science der Tohoku University (Japan) und J. G. Learned von der University of Hawaii in der aktuellen Ausgabe von Nature (Volume 436, 499503, doi: 10.1038/nature03980) berichten (Abstract):
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| Anstatt Kriege ums Öl anzuzetteln, worauf nur mit Terror reagiert wird, sollten alle Anstrengungen unternommen werden, den großen Energie-Schatz aus der Erde zu heben. | |
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So denken sehr viele kritische Wissenschaftler in aller Welt. Bei der Nutzung der Erdwärme können die Intelligentesten auch der angeblich so allem überlegene Islam endlich mal zeigen, was sie zum Wohle der gesamten Menschheit wirklich drauf haben. Terror und Kernwaffen bringen uns jedenfalls nicht weiter verhindern keinen Hunger in den armen Ländern unserer Erde. |
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Diese erste Entdeckung von Geo- Neutrinos, die ihren Ursprung tief unter unseren Füßen haben, ist ein bahnbrechendes Ergebnis, sagte William F. McDonough, Geologe von der University of Maryland. Damit konnte erstmals die Leistungsfähigkeit des Kernreaktors Erde abgeschätzt werden. Die Geophysiker schätzen diese Leistung auf rund 20.000 Gigawatt (20 TW). Und für die Technik ist es nun eine extrem innovative Herausforderung, endlich einen kleinen Teil dieser ‚freien‘ Energie für die Menschheit zu nutzen [Ed: statt das Geld für eine unsinnige Rüstung auszugeben]. [Press Release vom 20.7.2005]
[28.07.2005:
Araki et al.: Experimental investigation of geologically produced antineutrinos with KamLAND]
(NATURE 436, 499503)
[What is a Neutrino?]
[A Neutrino Timeline]
[Geo-Neutrino
Investigation with KamLAND]
[THE STANFORD KAMLAND WEBSITE]
[22.03.2001:
Astrophysik Neutrinos on the rocks] (SPIEGEL ONLINE)
[27.12.2001:
Verschwundene Neutrinos Solares Rätsel endlich gelöst] (SPIEGEL ONLINE)
[15.11.2003:
Erstes deutsches Erdwärme-Kraftwerk am Netz] (HEISE NEWSTICKER)
[17.09.2005:
Strom aus der Erde] (DER SPIEGEL 38/2005, Seite 142144)
[17.01.2006:
Bau eines neuen Erdwärme-Kraftwerks in der Schorfheide bei Berlin] (DER TAGESSPIEGEL)
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